Derbyverlierer!

Es ist ein trauriger Morgen. Wut, Frust, Leere macht sich in uns breit. Der Grund dafür ist relativ simpel: Borussia hat das Derby am gestrigen Samstag verloren. Eine Partie die wir niemals hätten verlieren dürfen. Ein bitterer Moment in unserem Fan-Leben. Doch kein Moment an dem wir nun alles in Frage stellen sollten. MitGedacht sagt: Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Der Morgen danach ist eigentlich das Schlimmste. Gestern konnte man die Fassungslosigkeit noch mit den nötigen Getränken betäuben. Auch ins Bett hüpften wir beseelt in der Hoffnung, dass alles nur ein Albtraum sei. Doch dann kommt der Sonntag. Der Himmel wolkenverhangen. Der Wind pfeift durch das undichte Fenster. Die ersten Gedanken werden geordnet und spätestens beim Blick in den Videotext schlägt es ein wie eine erneut gezündete Bombe: Derbysieger 1. FC Köln. Was für eine Scheiße!

Begonnen hatte es doch noch so fröhlich. Tausende Anhänger strömten in Richtung Borussia-Park, die Vorfreude und die Überzeugung „Jetzt erst recht!“ war schier überall zu spüren. Das Spiel des Jahres stand an. Es musste mit dem Teufel zugehen, wenn wir hier heute nichts holen sollten. Die Mannschaft weiß doch eigentlich, dass die Stunde geschlagen hat. Und vor allem: Was uns Jungs und Mädels auf den Tribünen dieses eine Spiel bedeutet!

Auch auf dem Spielfeld war dies zunächst zu spüren. Wie erhofft trat die Fohlenelf um das Trio Hazard, Stindl, Raffael äußerst dominant auf. Angepeitscht von den Rängen erspielte sie sich Chance um Chance. Als dann der Knoten endlich platzte, schien alles wieder gut. Über Oscar Wendt und Ibo Traore gelangte das runde Leder zu Lars Stindl. Der Kapitän nagelte den Spielball zur Führung in die Maschen. Endlich wieder ein Tor. Endlich wieder gemeinsam jubeln. Endlich die Ketten der letzten Wochen ablegen. Kollektive Glücksgefühle!

Dass es letztlich nicht gereicht hat, eben jenes Gefühl zu konservieren, hat verschiedene Gründe. Dass wir heute ohne einen Punkt dastehen, tut unglaublich weh. Dass wir seit acht Jahren mal wieder ein Heimspiel gegen den Rivalen verloren, frustriert ungemein. Dass ein Sonntagsschuss in der Nachspielzeit die Partie entscheidet, passt irgendwie in diese Situation. Doch jetzt den Kopf hängen lassen, passt nicht zu uns! Der FC hat ein Spiel gewonnen, doch wir zeigen weiter Stärke! Borussia lässt sich nicht unterkriegen!

Es wäre unglaublich einfach, nun alles in Frage zu stellen. Eine ernst zu nehmende Antwort sucht dabei im ersten Moment nun wirklich keiner von uns. Letztlich ist es nur der Versuch, den Frust rauszulassen. Es sollte aber um eine sachliche Aufarbeitung gehen.

Zunächst ist da die „Trainer-Frage“. Heiß wird diskutiert. Und gestern Abend war es unüberhörbar. Schubert steht in der Kritik. Wir möchten den Trainer natürlich nicht von jeglicher Schuld freisprechen. Am Ende hat er die sportlichen Resultate zu verantworten. Wir fragen uns aber, wie eine Alternative aussähe. Einfach den Trainer feuern uns sich bis Winter „interimsmäßig“ über Wasser halten, um dann mal offensiv auf dem „Trainer-Markt“ aktiv werden? Machen wir uns nicht lächerlich. Sportdirektor Max Eberl sah sich mittlerweile nochmals gezwungen, sich vehement öffentlich hinter den Trainer zu stellen. Damit sollte doch auch alles gesagt sein. Wir tun gut daran der sportlichen Führung zu vertrauen – jetzt mehr denn je!

Und mal ganz ehrlich: Was kann ein Trainer dafür, dass seine Mannschaft vorne die Dinger reihenweise versiebt und hinten Pech hat? Beim Ausgleich köpft Vestergaard Modeste an und wenn es bescheiden läuft, fällt halt mal ein Sonntagsschuss in der Nachspielzeit in den Knick. Aber natürlich ist es auch zu einfach, immer alles auf das fehlende Glück zu schieben.

Denn eben dieses Glück muss man erzwingen. Beim FC standen gestern ein paar Jungs auf dem Platz, die sich für ihren Verein zerrissen haben. Mit allen Mitteln und zu jeder Zeit. Das gewisse Etwas ging einigen unserer Mannen ab. Lars Stindl hat gezeigt, wie es geht. Leider sind seinem Beispiel nicht alle bedingungslos gefolgt. Die zweite Halbzeit war einfach nicht derbywürdig.

Das gilt allerdings auch für die Nordkurve. Starke erste Halbzeit, schwache zweite Halbzeit. So lässt sich der Auftritt an diesem Tag gut beschreiben. Und Köln? Naja. Starke Intro-Choreo und dazu eine gelungene Pyro-Aktion. Sah gut aus. Aber akustisch? Über weite Strecken auch nicht derbywürdig. Den Torjubel kurz vor Schluss zählen wir mal nicht mit. Kann jeder. Es tut weh, ist aber so: Derbysieger ist der FC. In Europa kennt euch trotzdem keine Sau.

Uns bleiben wenige Tage um die Wunden zu lecken. Unseren Jungs muss klar sein, dass wir sie weiter unterstützen. Als Derbyverlierer sind sie aber jetzt in der Pflicht.

Das gilt für alle! Auch für die Nordkurve!

Foto zu diesem Beitrag: Steffen Nordtveit.

24 Gedanken zu „Derbyverlierer!

  • 20. November 2016 um 16:37
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    Gelungene Pyro-Aktion?!?! Pyroaktion – so schreibt man es richtig. Sorry, da spricht der Deutschlehrer. Wie schon zuvor kommentiert, Schubert schießt keine Tore und Hazard, Johnson und Wendt stehen quasi frei vor der ” Bude”. Zum wiederholtem Male kommt der mentale und physische Einbruch Mitte der 2. Hälfte. Die gesamte Truppe macht den Eindruck, als ob die körperliche Kondition nur für 60 Minuten reicht und die Athletik mangelhaft ist ( siehe auch muskuläre Verletzungen). Und Herr Sommer hat noch viel Luft nach oben. Noch bei der EM kratzte er reihenweise Hundertprozentige von der Letzten Linie. Zu uns kam er mit dem Ruf des Elfmetertöters. Mmh. Risses Schuss war ein Sonntagsschuß. Aber das kann er. Das wußte man im Vorfeld ( siehe Hoffenheim). Und der Hobbykoch steht 3 Meter vor dem Kasten und guckt dem Ballflug gefühlte 3 Minuten zu. Und drin ist er!
    P.S.
    Eine Pyroaktion ist nie gelungen, sondern immer eine blamable, törichte, um nicht zu sagen ausgesprochen dämliche und dazu noch gefährliche Aktion.

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  • 20. November 2016 um 16:57
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    Herr Mathiszik:
    Was sagt der Deutschlehrer denn dazu?

    “Risses Schuss war ein Sonntagsschuß”

    Antwort
  • 20. November 2016 um 17:00
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    Herr Mathiszik:
    Was sagt der Deutschlehrer denn dazu?

    “Risses Schuss war ein Sonntagsschuß”

    oder dazu:

    “Das wußte man im Vorfeld”

    Antwort
  • 20. November 2016 um 17:07
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    Warum wird hier eigentlich kein Wort zum peinlichen Auftritt von Sotto verloren? Ab der siebzigsten Minute kollektives Schweigen, von der Kurve angestimmte Gesänge wurden, wie sehr häufig, mit lahmen lalala Liedern gekontert! Kurz vor Schluss standen dann alle ganz Heldenhaft auf dem Zaun um unsere Mannschaft zu “Empfangen”. Das war nicht Derbyreif! Das war eine “Wir feiern uns selbst und sind hier die Größten” Stimmung!

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    • 20. November 2016 um 18:22
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      dieser Schwachsinn das keine Lieder übernommen wurde/werden. Wenn man drauf achtet Sieht man es immer wieder. So war es in Freiburg, Celtic und gegen Köln. Es wird gehört was woanders gesungen wird und mit angestimmt gegen Köln wurde Lieder abgebrochen und ein Lied von oben weiter gesungen.

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  • 20. November 2016 um 17:17
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    Sehr gut geschrieben der text passt zu 100% pyro ist und bleibt teil der fankultur jetzt erst recht borussia in guten wie in schlechten Zeiten denn in guten gibt es genug.

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  • 20. November 2016 um 18:21
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    Zur sportlichen Situation muss man nicht mehr viel sagen. Klar, waren wir in der ersten Halbzeit deutlich überlegen und hätten noch eins schießen MÜSSEN, aber was Schubert in der Kabine macht will ich gar nicht wissen! Dazu kommen die Auswechslungen, wo er wiederholt komplette Spiele zerstört. Was hat er sich bitte davon erhofft Jantschke für Dahoud zu bringen? Jantschke ist die größte Bremse die es weit und breit gibt. Johnson rein, unterirdisch ! Hahn, nicht existent! Schubert schafft es uns jedes Spiel kaputt zu wechseln/rotieren/taktieren.

    Stimmung war in der zweiten Halbzeit Katastrophe! Leute die ins Stadion gehen mit Mütze auf den Ohren, Handschuhen an und 90 Minuten schweigen, was wollt ihr im Stadion??? Diese Leute kommen für die Fußballatmosphäre und zerstören diese! Gefühlt werden das immer mehr! Aber auch die Nordkurve war so schwach. Wie kann das sein im Derby ? Und gerade in der Phase wo das Spiel anfing zu kippen, kam nichts. 80% der Nordkurve war inaktiv und hat sich von den Kölnern, die bis auf wenige Phasen keine wirklichen akustischen Gegner gewesen wären , niedersingen lassen. Alles in allem ein Tag (Wochen?) zum vergessen.

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  • 20. November 2016 um 20:35
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    Wut, Frust, Leere – genau das deckt sich mit meiner gestrigen und heutigen Gefühlslage. Enttäuschung auf der ganzen Linie. Die erste Halbzeit war doch richtig gut, bis auf die Chancenverwertung. Wahrscheinlich gibt es ein anderes Ergebnis, wenn wir zur Halbzeit 2 oder gar 3:0 führen. So war es aber nicht und die zweite Halbzeit zeigt dann leider mehrere Schwachstellen auf, die man eindeutig dem Trainerteam vorwerfen muss.

    Der Kölner Trainer reagiert auf die schwache Vorstellung der ersten Halbzeit, wechselt und stellt das System um. Unser Trainer schafft es nicht, darauf entsprechend zu reagieren. Bis zum 1:1 hatten die Kölner schon eine Vielzahl von Möglichkeiten, der Ausgleich hat sich sehr schnell angedeutet. Natürlich haben wir auch nach dem Gegentreffer noch weitere gute Chancen, aber irgendwann hatte ich durchaus das Gefühl, dass Borussia sich mit einem Punkt zufriedengeben wollte oder auch musste.

    Meines Erachtens fehlt der Mannschaft die absolute Fitness und auch die Leidenschaft über 90 Minuten + Nachspielzeit Vollgas zu geben. Lars Stindl möchte ich hier ausnehmen, er hat alles gegeben. Dieses Gefühl hatte ich leider nicht bei allen Spielern. Die mangelnde körperliche Fitness und auch Handlungsschnelligkeit sind gegenüber der letzten Saison deutlich erkennbar. Dabei lasse ich die Dreifachbelastung nicht gelten. In den vergangenen Spielzeiten war Borussia meistens das Team mit der höchsten Laufleistung, in diesem Jahr gehört unsere Mannschaft hier zu den schlechtesten. Das spricht für meine These, dass das Training nicht optimal dosiert ist. Auch die vielen Muskelverletzungen können darin begründet sein. Und wie ist beispielsweise die aktuelle Leistung von Mo erklärbar, einfach unfassbar. Ihm fehlt meines Erachtens auch die körperliche Fitness und nicht nur Selbstvertrauen.

    Mehrfache System- und Positionsumstellungen innerhalb eines Spiels haben in dieser Saison sicher auch für die aktuellen Probleme gesorgt. Ich erinnere exemplarisch an das Spiel auf Schalke. Alles im Verantwortungsbereich des Trainers.

    Unverständlich ist für mich zudem, wie wenig die Mannschaft aus Ecken und Freistößen macht. OK, der Lattentreffer von Ibo gestern, aber welche Ecke hat wirklich mal eine echte Torgefahr gebracht? Wird das ausreichend trainiert? Es muss doch möglich sein, dass die körperliche Überlegenheit von Westergaard für mehr Gefahr sorgt.

    Das Thema Chancenverwertung kann sicher auch mit mangelndem Glück zu tun haben, aber nicht nur. Wann hat Borussia das letzte Tor mit einem Schuss aus der zweiten Reihe erzielt? Der einzige Spieler, der das überhaupt versucht, ist Thorgan. Viel zu oft wird wird mit dem Schuss gezögert und ein Abspiel versucht. Sicher hat das auch mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun, aber auch dafür ist der Trainer mit verantwortlich.

    Die Auswärtsschwäche der Mannschaft ist doch auch nicht mit dem Personal erklärbar. Wir haben tolle Spieler und schaffen es seit gefühlter Ewigkeit nicht mehr, auswärts zu gewinnen. Wenn nicht der Trainer, wer ist dann verantwortlich?

    Bisher war ich immer sehr bedacht mit meinem Äußerungen gegenüber dem Trainer, aber es wird Zeit, zu reagieren. Man City, Hoffenheim, Dortmund – mir wird etwas Angst und Bange.

    Noch ein Wort zu uns Fans. Ganz schwache Leistung auch von uns gestern. Die Stimmung in der Nordkurve war für mich fast beängstigend. Wie kann es sein, dass wir in einem Derby nicht in der Lage sind, das Stadion in der zweiten Halbzeit mitzureißen und auch dadurch die Mannschaft zu pushen???

    Ich würde mir ja sehr wünschen, dass Schubert die Wende schafft und ihr könnt mich gerne an diesen Text hier erinnern, falls es so kommt. Ich habe meine Zweifel.

    “Jetzt erst recht” wünsche ich mir von allen bei Borussia – Spieler, Sportdirektor, Trainer und uns Fans. 1900% für den geilsten Club der Welt.

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    • 21. November 2016 um 11:58
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      Bin jetzt seit über 48 Jahren Gladbach Fan.
      Super Kommentar. Ich gebe dir in allen angesprochenen Themen recht.
      Wollen wir hoffen, dass wenigstens am Mittwoch die Einstellung stimmt.

      Antwort
    • 8. Dezember 2016 um 2:33
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      Hallo Nobbi, auch im nachhinein noch ein “Daumen hoch !” für Deinen absolut treffenden Kommentar. Besser und noch mehr auf den Punkt hätte man die ganze Problematik nicht bringen können ! Klasse. Gruss Udo

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  • 20. November 2016 um 21:44
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    Jetzt ist mir alles klar. Herr Mathiszik ist Deutschlehrer. Und ich habe mich schon die ganze Zeit über soviel Klugscheißerei und permanente Nörglerei gewundert. Vielen Dank Herr Mathiszik das sie sich geoutet haben. Jetzt kann ich viel besser mit ihrer Kritik umgehen. Nämlich gar nicht. Ich werde ihre Kommentare einfach überspringen Herr Oberlehrer.

    Antwort
  • 20. November 2016 um 22:58
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    Wenn dieser Herr Mathiszik Deutschlehrer ist, bin ich Jupp Heynckes.
    Dafür hat er in seinem Post leider zu viele Rechtschreibfehler.
    Da sollte er erst einmal vor seiner Türe kehren, ehe er andere berichtigt, was eh schon nicht so nett ist.

    Antwort
  • 20. November 2016 um 23:55
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    schlimmes derby war das, dabei meine ich nicht nur das ende.
    die ganze zeit, sowohl vor als auch während des derbys gewann ich nicht den eindruck, es wäre ein besonderes spiel. das zeitalter des modernen fußballs scheint auch endgültig in gladbach und köln angekommen zu sein.

    Antwort
  • 21. November 2016 um 6:10
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    Nur zum Thema Feuerwerkzündelei im Stadion:
    Warum kann man nicht – sobald irgendein Idiot so ein qualmendes Ding zündet – einen Deckel auf den Block klappen, damit diese tollen emotionalen Fans an ihrer eigenen Dummheit ersticken?
    Alternativ würde ich als verantwortlicher (und mit dem Hausrecht ausgestatteter) Gastgeber den Block spätestens nach der dritten(!) Warnung noch während des Spiels sofort komplett räumen lassen.
    Mal sehen, ob die nicht zündelnden Fans den Gefallen so toll fänden, den ihnen ihre asozialen Kollegen mit ihrem pubertärten Verhalten tun! Was haben diese Kinder im Kopf?

    j.m.t.c.

    Antwort
    • 21. November 2016 um 10:15
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      Selbst die 5 Stunden Rückfahrt im Zug haben nicht zur emotionalen Abkühlung geholfen .
      Wenn ich schon zugeben muss , dass Köln in allen Belangen besser war – dann stimmt etwas nicht !
      Weder die Mannschaft , noch die Nordkurve war eines Derby `s würdig vertreten . Es war einfach nur peinlich . Das wir in MG keine Stimmung haben, ist ja schon lange bekannt und wurde einem erst kürzlich gegen Frankfurt wieder schmerzlich vorgeführt . Der Mitmachfaktor ist erschreckend wenn man andere Kurven sieht – da haben viele Gastvereine ein Heimspiel bei uns !
      Was Herr Schubert allerdings in jeder Halbzeit mit der Mannschaft macht ist mir ein Rätsel ???
      Seit dem Heimspiel gegen Bremen gibt es immer zwei völlig verschiedene Hälften ! Aber nie zu unserem Vorteil . Ich muss das immer mit dem Barca Spiel vergleichen – ein running gag vom Trainer ???
      Die Torflaute hat auch bestimmt nix mit Pech zu tun – mal ganz ehrlich – wir haben gar keinen echten Stürmer ! Die Ausbeute von Standarts ist auch ein Schubert Ulk – da wird jede Ecke zu einem Konter des Gegners . Na genug geschimpft , man rennt ja eh wieder hin – fährt 1200Km für ein Heimspiel und ärgert sich jedesmal . Aber das gehört halt dazu ………..Kopf hoch Jungs

      Antwort
    • 21. November 2016 um 10:45
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      Da stimme ich 100% zu!!!
      Im Block 17A wurde von mehreren Ordnern ein Kxln Fan abgeführt, weil dieser in der 1. Halbzeit auffiel – da er nicht jubelte ! Der hatte keinen Schal, Trikot etc. nur deswegen! Soweit ist das ja auch korrekt…..ABER im Gästeblock selbst passiert G A R N I C H T S. Diese “Oberlehrer”- Stadiondurchsagen…. (“Ach bitte bitte aufhören mit Pyro…”) – macht man das aus versicherungstechnischen Gründen oder nur weil wir uns zum Horst machen wollen, allen zeigen das man die Situation nicht im Griff hat??

      Gut…..das hilft unser Mannschaft nicht. Ist aber ein weiterer Punkt der einen aufregt. Nicht nur das Wechselchaos unseres Trainers…..

      Antwort
  • 21. November 2016 um 8:39
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    Es ist ganz einfach.
    Der support fehlt, weil 90 % der Zuschauer schon auf Anti-Schubert gebürstet sind.
    Andre Schubert tut seinen Kritikern auch noch den Gefallen und macht Fehler über Fehler.
    Schubert ist einer der glattgebügelten Laptoptrainer, der seinen Trainerschein zwar mit bravour bestanden hat aber er hat keine Ahnung was er machen soll, wenn sein Matchplan nicht aufgeht.
    Natürlich macht er auch die Reservespieler kaputt: Wochenlang wird gebetsmühlenartig gepredigt, dass die schlechten Ergebnisse auf die lange Verletztenliste zurückzuführen ist. Für diejenigen die noch gesund sind bedeutet dies: ihr seit scheisse. Welcher Spieler gibt alles für einen Trainer der ihn öffentlich “demütigt”? Keiner natürlich. Die Stimmung in der Mannschaft ist unruhig und beim kleinsten Funken explodiert alles. Die Spieler sind sicherlich nicht mehr überzeugt von Schubert, da fehlen die letzten Körner. Deshalb gehen Elfer und viele Eins zu eins Situationen derzeit nicht rein.
    Schubert hatte seine Chance. Er hat es verbockt.
    Eberl schützt ihn, dass ist auch seine Aufgabe. Eberls Aufgabe ist es aber auch den Absturz nunmehr zu stoppen. Ich denke Schubert darf noch bis zur Winterpause rumstümpern. Mit unseren 12 Punkten werden wir dann noch gerade vor dem HSV, Ingolstadt und Darmstadt stehen.
    Eberls Problem dürfte sein, dass wohl gerade kein geeigneter Trainer zur Verfügung steht.

    Antwort
  • 21. November 2016 um 10:29
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    Der Trainer hat die Verantwortung für die Mannschaft und das Spiel.
    Der Sportdirektor muss auch mal “eingreifen” aber nur den Trainer wechseln, hilft ebenfalls nicht.
    Der Trainer sollte erkennen, fasst immer in der 2. Halbzeit Lethargie kein BISS mehr vorhanden.
    Bei 10 Ecken keine Gefahr, wird sowas nicht Trainiert ?
    Auswechslungen finden viel zu spät statt, spätestens in der 60 min. muss der Trainer erkennen,
    es ist kein “Dampf” mehr vorhanden.
    Durchhalten und wie letztes Jahr GAS geben…

    Antwort
  • 21. November 2016 um 11:14
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    Da haben wir´s also tatsächlich ver”bockt” das Derby. Sehr auffällig war meiner Meinung wieder mal, dass wir eine gute erste Halbzeit gespielt und in der 2. Hälfte den Gegner nach und nach aufgebaut haben (siehe auch Heimspiel gegen Celtic). Aber dieses Phänomen mussten wir schon öfter beobachten. Beispielsweise sind wir auch in Freiburg und Schalke in der 2. Halbzeit total eingebrochen. Ich will ja nicht unken, aber dem einfachen Fan stellt sich da schon die eine oder andere Frage.
    Zur Dauerdiskussion um den Trainer: Kann man André Schubert dafür verantwortlich machen, dass unsere Jungs die klarsten Chancen versieben, oder dass Vestergaard Modeste anköpft etc.? Am Samstag auf der Busfahrt zum Stadion habe ich mich noch mit einem Schubert-Gegner unterhalten. Der forderte zwar vehement die Entlassung von André Schubert, aber eine Alternativlösung hatte er dann auch nicht parat. Er wisse auch nicht, wenn man als Trainer nehmen soll, dafür wären dann schließlich Eberl & Co. zuständig. Klar sind wir mit 12 Punkten (6 weniger als letzte Saison um diese Zeit) alle nicht zufrieden. Aber ist es wirklich der richtige Weg, jedes Mal den Trainer rauszuwerfen, wenn es mal nicht läuft? Man möge mich nicht falsch verstehen, ich will hier keine Lanze für André Schubert brechen, sondern die Frage einfach mal in den Raum stellen.

    Antwort
    • 21. November 2016 um 11:54
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      Ganz klares Ja, zur Frage, ob es der richtige Weg ist, den Trainer zu entlassen.
      Die Fehler von Andre Schubert summieren sich, so dass die Mannschaft in einem Abstiegsstrudel geraten ist. Leider wurde trotz eindeutigem Abwärtstrend von den Spielern immer noch nach oben in der Tabelle geschaut. Die Interviews, welche die Spieler in den letzten Wochen so gaben, da streuben sich einem doch die Haare.
      Fakt ist, die Mannschaft ist körperlich und geistig nicht auf der Höhe. Deswegen werden haufenweise Chancen vergeben und Elfmeter verballert. Der Trainer hat am Anfang der Saison gesagt, es gibt keine Stammplätze. Aber genau das ist für erfolgreichen Fussball notwendig ein Gerüst aus Stammspielern. Dann stellen sich viele Verletzungen ein und der Trainer verweist auf diese als Grund für die “Leistungsdelle”. Als Ersatzspieler fühle ich mich doch verarscht, weil der Trainer offensichtlich nichts von mir hält.
      Also, erst wird das Grundgerüst der Mannschaft zerstört und dann auch noch die gesunden Spieler verkrault. Fussballpieler sind da sehr sensibel, wenn sie die Rückendeckung vom Coach nicht spüren, werden nie 100 % abgerufen. Das hat auch nichts mit der monatlichen Überweisung auf ds Konto zu tun.
      Die jetzigen Probleme sind hausgemacht und zwar so richtig.
      Ich denke, Max Eberl wusste, dass es nicht lange gut geht mit Andre Schubert und predigte deshalb vor der Saison etwas von einsteligen Tabellenplatz als Erfolg.
      Ich denke auch, dass Max Eberl derzeit einfach keinen geeigneten Trainer an der Hand hat, der den Karren wieder aus dem Dreck zieht.

      Antwort
  • 21. November 2016 um 20:16
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    Und von mir ein ganz klares NEIN zum Trainerwechsel. Es ist ein total schlechter Zeitpunkt bei den anstehenden Englischen Wochen. Es wäre nur eine kurzfristige Panik Entscheidung. Und sie wäre falsch. Die Vergangenheit hat bei fast allen Vereinen gezeigt, dass solche dummen Trainerentlassungen zu gar nix führen. Sollte es nicht besser werden und der Trainer muss wirklich gehen, wäre es in der Winterpause wohl cleverer. Aber genau so viel Zeit sollte man ihm wirklich zugestehen. Ich glaube ihr solltet euch mal fragen warum BMG wieder wer ist. Weil Eberl mehr richtig als falsch macht. Und Schubert ist auch eine Eberl Entscheidung. Mit den ständigen draufhauen wird gar nichts erreicht. Nachhaltigkeit fängt bei der Vereinsführung an. Und wir schauen am Mittwoch CL weil wir Eberl haben und nicht auf Dauernörgler hören sollten. Nochmal. Winterpause wäre früh genug wenn’s gar nicht mehr klappt

    Antwort
  • 21. November 2016 um 21:18
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    Korrekt. Wir sind Gladbach. Immer ein Bisschen “Dorf”. Aber die Nase nicht so hoch wie D’dorf und Köle.
    Ich geh’ mit Max Eberl auch in die 2. Liga. Und Schubidubi ist dann schon lange Geschichte. Immer ruhig Blut. M.E. ist es sowieso das 8. Weltwunder, dass Gladbach so weit oben ist. Immer ruhig Blut. Die Hyänen (DFB, Schiris……….) sitzen schon in den Startlöchern, um uns klein zu halten. Aber ich sage euch: die Provinz hält zusammen und dann wird sie gewinnen!!!

    Antwort
  • 21. November 2016 um 22:11
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    Gehe komplett mit Fan66.
    Sehr guter Post👏

    Antwort
  • 24. November 2016 um 11:06
    Permalink

    Ohne Kramer kein Dreier ….. Wortspiel ….. war doch klar 😉

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