Endlich ist’s vorbei!

Borussia verabschiedet sich mit einem 2:2-Remis gegen den SV Darmstadt in die Sommerpause. Das Spiel ist ein Spiegelbild der ganzen Saison – auf dem Rasen und auf den Rängen. Unsere Nachbetrachtung.

Letzte Spieltage hatten in den vergangenen Jahren eigentlich immer was Cooles an sich. Der besondere Charakter ergab sich aus einem Mix aus Freude, Jubel, Zuversicht: Meist gutes Wetter, gelöste Stimmung, neue Trikots, gute Saisonergebnisse, wenige Probleme im eigenen Stall – eher bei der verhassten Konkurrenz. Tja, dass wir nicht ewig in dieser rosaroten Saisonabschluss-Welt leben würden, hätte uns eigentlich klar sein müssen. In diesem Jahr holte uns die harte Realität aber mit voller Wucht ein.

Nicht nur wegen dieses letzten Spieltages der Saison 2016/17 kommen wir zu dem Schluss: Endlich ist diese Spielzeit vorbei! Wir haben es schon häufig erwähnt: Es konnte kein Borusse damit rechnen, dass wir ein Abo auf den Europapokal besitzen. Es ist ja auch gar kein Problem, dass wir das internationale Geschäft verpasst haben. Allerdings hätten wir es schön gefunden, wenn wir zumindest das Gefühl vermittelt bekommen hätten, dass die Mannschaft bis zum Schluss doch noch ans internationale Wunder glaubt und alles dafür gibt. Sorry, aber das war auch am Samstag nicht der Fall!

Ja, es war eine komplizierte Saison. Trainer-Wechsel, viele Verletzungen, ein vielleicht doch nicht optimal zusammengestellter Kader, dazu viel Unruhe im Verein und auf den Rängen. Dass Borussias Kader ohne Störfeuer aber zu mehr als Platz neun in der Lage sein müsste, sollte jedem klar sein. Zumal mit Leverkusen, Schalke und Wolfsburg drei Vereine hinter Borussia gelandet sind, die vor der Saison stärker als die Fohlenelf einzuschätzen waren.

Max Eberl kann da noch so oft mit der „Einstelligkeit“ kommen (dieses Saisonziel wurde ja letztlich sogar erreicht) – für uns ist ein entscheidender Punkt aber klar verpasst worden: Man war nicht da, als die Konkurrenz schwächelte. Ohnehin ein riesiges Problem dieses Kaders und dieser Saison: in den entscheidenden Momenten bewies die Mannschaft keine „Dolchstoß-Mentalität“. Und damit meinen wir nicht nur Europa-League-Achtel- und Pokal-Halbfinale, sondern vor allem den Endspurt in der Bundesliga.

Bis zum Schluss hätte Borussia noch realistisch ums internationale Geschäft mitspielen können. Wer allerdings gerade einmal drei mickrige Pünktchen gegen Augsburg, Wolfsburg und Darmstadt holt, der hat es am Ende einfach nicht verdient. Alleine vier Punkte mehr hätten zu Platz sechs gereicht. Stattdessen fahren Köln, Berlin und Freiburg oder Frankfurt nach Europa. Vereine und Mannschaften, die es in diesem Jahr mehr verdient haben. Viel Spaß in Europa!

Bei Borussia sollte sich in den kommenden Wochen hingegen einiges ändern. Aus sportlicher Sicht kann die Mannschaft sicher ein bisschen mehr Härte, Führungsstärke und Einstellung gebrauchen! Dazu würde ihr auch ein klares taktisches Konzept gut zu Gesicht stehen – sorry, aber das haben wir in den vergangenen Wochen nicht wirklich erkannt. Aus personeller Sicht wird Max Eberl wohl den eingeschlagenen Weg weitergehen, den wir natürlich vollends mittragen.

Eberl hat unseren Verein entscheidend dahin geführt, wo er jetzt steht. Deshalb haben wir vollstes Vertrauen in unseren Manager. In einer Sache hatte er übrigens am Wochenende Recht. Entsprechen die übereinstimmenden Medienberichte der Wahrheit, ist Eberl nach dem Spiel in die Katakomben gestürmt und geflucht: „Tolle Fans haben wir da!“ Auch wenn sich ein leitender Angestellter nach so einer Saison gerne auch etwas demütiger zeigen könnte, hat Eberl in der Sache doch total Recht.

Es ging einmal mehr um Pfiffe gegen die eigenen Spieler und das eigene Team. Ja, wir haben selber klar gemacht, was wir von der Dahoud-Entscheidung halten. Und ja, die Leistung von Mo Dahoud war (nicht nur gegen Darmstadt!) unterirdisch. Lasche Zuspiele, leichtfertige Ballverluste, keine Körpersprache – man könnte die 10 Millionen Euro, die der schwarzgelbe Chaos-Klub nach Gladbach überweist, tatsächlich hinterfragen.

Dennoch regen auch uns die Pfiffe gegen einen jungen Spieler, der sieben Jahre viel für den Klub gegeben und einige ordentliche Spiele gezeigt hat, auf. Und das vor allem aus einem Grund. Denn mal ganz ehrlich: Was bringt es bitte, im Spiel zu pfeifen? Wir können uns da nur wiederholen: Für uns sind Leute, die im Spiel pfeifen oder gegen das eigene Team schießen, keine Fans. Das galt bei André Schubert, das galt bei Josip Drmic, das gilt für Mo Dahoud. Punkt, Aus, Ende.

Es bleibt daher nur zu hoffen, dass sich auch in Fankreisen in den nächsten Wochen noch einiges tut. Die Pfeifer und Meckerer können gerne gehen. Vielleicht hat sich das Problem mit dem Verpassen des internationalen Geschäftes aber ja ohnehin erledigt. Und wir hoffen auch, dass die Streitigkeiten zwischen Verein und Ultraszene in der Sommerpause beigelegt werden. Die Nordkurve – das hat die Stimmung gegen Darmstadt einmal mehr gezeigt – braucht die Ultraszene als Stimmungsmotor. Anders geht es einfach nicht. Es wäre daher schön, wenn sich der Block 16 in der Saison 2017/18 wieder so tatkräftig, aktiv und lautstark wie in der Vergangenheit präsentiert!

So viel also zum gebrauchten Samstag. Dass der Tag aus unserer ganz persönlichen Sicht übrigens doch nicht total scheiße lief, war vor allem unserem Alternativprogramm rund ums Spiel geschuldet. Grillen bei einem Kumpel, später dann nettes Beisammensein der aktiven Szene beim Fanprojekt „De Kull“ samt intensivem Ausklang in der Altstadt. In den diversen Gesprächen hörte man übrigens eines besonders häufig raus: Die letzten Jahre waren so geil und gelungen – da verkraften wir alle zusammen auch mal ein Jahr ohne internationales Geschäft.

In diesem Sinne: Lasst uns in der neuen Saison trotzdem alles dafür geben, dass wir nur ein Jahr warten müssen…

15 Gedanken zu „Endlich ist’s vorbei!

  • 22. Mai 2017 um 20:30
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    Hi,was heißt hier die Pfiffe sind nicht angebracht?
    Wenn ein Spieler sagt die Entscheidung ist ihm sehr schwer gefallen ( mo dahud)
    Mit dem Wechsel zu Dortmund!
    Dann fragt ihn mal ob der finanzielle Aspekt nicht doch eine rolle gespielt hat.
    Es wird gemunkelt 1,5 Mio. bei Gladbach gegen 5,5 Mio. bei Dortmund.
    Also der soll sich mal nicht so anstellen unser Herr Eberl .
    Der hat auch nicht alles richtig gemacht.

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  • 22. Mai 2017 um 20:54
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    Sehr guter Text von euch. Mal wieder.
    Ihr spiegelt in jedem Punkt eins zu eins meine Meinung wieder.

    Deswegen ohne großes schnacken, mal ein Danke an euch!
    Schöne Sommerpause und im nächsten Jahr weiter so.

    Dann geht’s wieder um das wesentliche: Bundesliga ohne firlefanz und das ist mal ganz gut so.
    Grüße

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  • 22. Mai 2017 um 22:02
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    Es ist vollbracht!

    Frei nach dem Motto, nach dem Spiel ist vor dem Spiel, kann man auch sagen, nach der Saison ist vor der Saison.
    Ich für meinen Teil bin froh das diese Saison endlich vorbei ist. Sie war mehr als anstrengend!!! In vielerlei Hinsicht.

    Erst diese total vermurkste Hinrunde mit einem viel zu langem Festhalten an Schubidu, weg bist du.
    Dann die Phase mit Hecking, wo man anfangs sagen konnte, neue Besen kehren gut, was zum Ende der Rückrunde aber auch nicht mehr so gut klappte.

    Auch unsere Spieler sollten sich mal hinterfragen, ob sie in jedem Spiel bis ans Limit gegangen sind.
    Ich habe Spiele gesehen, in denen ich daran gezweifelt habe, dass wir Profis auf dem Platz hatten. Wie oft habe ich nur 45 Minuten lang Leistung gesehen, die andere Hälfte war da mehr als dürftig.
    Einen Spieler will ich mal herausnehmen, der 15 Millionen Euro Mann, der hatte immer Luft für 11 oder mehr Kilometer pro Spiel, aber fragt bloß nicht in welchem Tempo, ich nenne sowas Dauerlauf oder Jogging. Hätte der mal zwei bis dreimal einen Sprint hinlegen sollen, wäre es aus gewesen mit seiner Herrlichkeit.

    Auch wurde mir von Vereinsseite zu oft und unter der Gürtellinie gegen die Fans geschossen.
    Mitgliedsbeiträge zahlen, Dauerkarten oder Einzeltickets kaufen, Fanartikel erwerben, im Stadion seine Wurst und sein Getränk bezahlen, das soll der „gemeine“ Fan, aber dann soll er ganz lieb und nett seine Fresse halten.
    Zu jedem Driss klatschen und sich mit jedem Mist, der zusammengekickt wird, zufriedengeben.
    Da sage ich nein danke, so nicht, meine Herren Millionäre. Wenn ich sehe, dass man sich bemüht, rackert und ackert bin ich der Letzte, der meckert. Aber das war zu oft bei weitem anders. Woanders wird den Spielern auch von Vereinsseite Druck gemacht, bei uns scheint es eher ein Paradies für ……

    Zu guter Letzt möchte ich aber auch uns Fans ins Gewissen reden.
    Manche sollten sich nicht wichtiger nehmen als sie sind.
    Schlägereien untereinander oder wie am letzten Spieltag in der Nord geschehen, Gegenstände vom Oberrang auf den Unterrang zu schmeißen, ist das Allerletzte. Da haben einige etwas ganz und gar nicht verstanden und sollten sich unseren Kodex doch mal oder nochmal durchlesen.

    In diesem Sinne lasst uns alle durchschnaufen, runterkommen und zur Besinnung kommen.
    Es sollte immer nur um unsere BORUSSIA gehen und um sonst nichts.
    Auf das wir zur nächsten Saison wieder um Titel und Pokale spielen und vor allen Dingen auch mal wieder einen gewinnen, die Zeit dafür ist überreif, finde ich.
    Macht es gut, bis August.

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  • 22. Mai 2017 um 23:10
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    „Verhasste Konkurrenz“. „Schwarzgelber Chaosclub“. Was soll das? Dortmund hat sich direkt für die CL qualifiziert und wird möglicherweise genau das, was die richtige Borussia gerne auch geworden wäre – nämlich Pokalsieger. Von wegen Chaosclub.
    Dort kann man eine taktische Grundordnung und ein klares Spielsystem erkennen.
    Dort gibt es eine Siegermentalität. Das alles gibt es bei der Borussia nicht mehr.
    Die Saisonvorgabe an die Mannschaft lautete einstelliger Tabellenplatz. Saisonvorgabe erfüllt. Jetzt heißt es aus der Führungsebene, dass man nicht viel Geld für neue Spieler ausgeben könne, man hätte weder Transfererlöse, noch größere Erde Einnahmen in der neuen Saison. So so. Wieviel Geld wurde denn im letzen Jahr für neue Spieler ausgegeben. Mit der Aussicht auf die CL. Und hoher Transfererlöse. Da wurde der elende Rückpasscomputer Kramer zurückgeholt, der vorher in Leverkusen keine Rolle spielte. Und den Rumpelfußballer Strobl gab es für Umsonst. Ansonsten nur Jugend mit Potential, ohne jegliche Erfahrung im Profibereich. Und in der Winterpause dann Kolo aus Sevilla. Der uns „sofort helfen wird“ Für 10 Mill. – Spielanteile in der Rückrunde? Null. Jetzt sind die nächsten Kinder im Anmarsch. Verdammte Hacke. Was macht Eberl da? Ich kann doch nicht wirklich erwarten, das eine Horde von talentierten Jungspunden, gemischt mit Bundesligadurchschnittskickern, in der Liga Ansprüche anmelden kann. Das wird direkt in den nächsten Abstiegsstrudel führen.
    Zwei Fragen am Ende. Ist Hecking wirklich der Richtige? Warum darf ich Profifußballer nicht kritisieren – und Pfiffe sind offensichtliche die einzige Kritik, die wehtut, wenn man sich das öffentliche Gejammer darum anhört?
    Nee, eine dritte Frage muss erlaubt sein. wer vermisst eigentlich Schläger, Treter, Kleinkriminelle, vermummte Krawallmacher, sprich Ultras?

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    • 23. Mai 2017 um 1:34
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      Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Perfekte Analyse! Danke für so viel Sachverstand. Haargenau auf den Punkt gebracht.

      Antwort
  • 23. Mai 2017 um 4:52
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    Sehr gut geschrieben und Danke für die Berichte in der Saison.

    Das Thema Ultras wird uns aber nächstes Jahr noch begleiten. Sie haben sich mit dem Stimmungsboykott selber ins Abseits gedrängelt, in einer Phase wo man vielleicht noch etwas erreichen konnte. Das auf Anhieb die anderen Kurven es nicht auffangen können sollte jedem klar sein. Das braucht Zeit und Entwicklung. Dieses Thema wird spannend ob in der nächsten Saison alle zusammenhalten oder aber gegeneinander arbeiten werden.

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  • 23. Mai 2017 um 7:12
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    Ich kann den Vorrednern nur beipflichten, ist alles richtig. Aber gestandene Leute, die uns erheblich verbessern kosten in diesem völlig überhitzten Markt derzeit über 20Mio€ und die haben wir nicht. Da liegt der Hund doch begraben. Warum eigentlich nicht?
    Eberl kann nur ausgeben was er hat. Aber Herr Schippers wird da nie thematisiert. Das fängt mit dem langjährigen Vertrauenspartner auf der Brust an. Was kann man heute zum Beispiel mit Trikotwerbung generieren und was bekommt Borussia? Auch im finanziellen Bereich landen wir jedes Jahr nur im Mittelfeld. Die Hausaufgaben müssen endlich an anderer Stelle gemacht werden, denn Eberl macht das nicht schlecht. Allerdings mit einigen gravierenden Fehlgriffen, und die waren richtig teuer. Zum Abschluss etwas zur Jugend, schaut nach Leipzig…..

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  • 23. Mai 2017 um 19:57
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    Es kommt ja nicht „nur“ darauf an, was ein Spieler kostet, sondern wie hoch die Gehaltsforderungen des jeweiligen Spielers sind und da kann Borussia mit den Großen nun mal nicht mithalten. Das ist aber nicht erst seit kurzem so, sondern schon immer so gewesen, daher ist es auch meiner Meinung nach der richtige Weg, weiterhin auf junge Talente zu setzen. Und seid doch mal ehrlich: hätte Dortmund 40 Millionen für Mo gezahlt, dann wären viele doch für den Wechsel gewesen und hätten sich die Pfiffe verkniffen. Wobei es mich auch nervt, dass alle motzen, dass man für ihn nur 10 Mio bekommt, wobei keiner wirklich weiß, wieviel Dortmund zählt….. oder hat einer von Euch den Vertrag gesehen?
    Aber nun zu den Ultras: für mich ist es das allerletzte, wie die sich aufführen, sorry, aber das geht gar nicht!!! Regen sich tierisch auf, dass die Choreo gegen Schalke in der EL verboten wurde, bestrafen im Kollektiv die Mannschaft für eine von einer Reinigungsfirma zerstörten Choreo mit Stimmungsboykott in den letzten beiden Heimspielen und „glänzen“ dann mit diesen dämlichen und absolut sinnfreien Bannern im letzten Heimspiel! DAS war peinlich und überhaupt nicht hilfreich. Dazu kommen dann die Boykotts beim Derby, sowie 19 Minuten Boykott gegen Leipzig… Bei denen muss man ja jetzt jedesmal befürchten, das eine Schwachsinnsaktion einsetzt, sofern es nicht nach deren Willen geht. Da kann ich gerne drauf verzichten. Und auch zu den Pfiffen sei nochmal gesagt, dass man NACH dem Spiel pfeifen kann, wenn man nicht zufrieden ist, aber während eines Spiels verunsichert es nur noch mehr. Und verunsichert war unser Team diese Saison auch ohne Pfiffe schon genug, es bringt also eher das Gegenteil…. noch größere Verunsicherung. Auf ein Neues in der nächsten Saison, vielleicht mit einer realistischeren Erwartungshaltung bei einigen hier.

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  • 24. Mai 2017 um 10:24
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    Die Erwartungshaltung bei vielen Fans ist ein fach zu hoch. Das ist das Problem. Man kann doch nicht ernsthaft davon ausgehen, daß wir jetzt jedes Jahr CL oder EL spielen bei der Leistungsdichte in der Bundesliga. Wie der Herr Eberl immer so schön sagt: „Da muss alles zusammenpassen um unter die ersten 6 zu kommen“ . Jetzt haben wir halt mal ne beschissene Hinrunde gespielt mit der berechtigten Sorge im Winter die ganze Saison um den Abstieg mitzuspielen (siehe HSV und Wolfsburg) und haben diese mit ner sehr guten Rückrunde wieder rausgerissen. Da sollte man eigentlich zufrieden sein.

    Wir hatten jetzt 6 TOP Jahre, in denen wir 4 mal international dabei sein durften und 2 mal eben nicht.
    Ich kann mich noch gut dran erinnern, daß ich im ersten internationalen Jahr alle Spiele (Heim wie Auswärts) besucht habe mit dem Gedanken wer weiß ob wir das jemals wieder schaffen. Und wieviele tolle Reisen sind dann noch unerwartet dazu gekommen… GEIL !

    Ich weiß ja nicht wo viele der aktuellen „Fans“ herkommen und wie lange die schon dabei sind, aber schaut Euch doch mal die Plazierungen von 1996 bis 2011 an…. Was haben wir in den 15 Jahren stellenweise für Rumpelfußball gesehen. Vor allem auswärts. Da wären Spiele wie am Samstag gegen Darmstadt aber noch spielerische Leckerbissen gegen gewesen.

    Zum Thema Verhalten in der Nordkurve, Ultras, Pfiffe gegen Spieler etc…. will ich eigentlich nix mehr sagen bis auf eins, wir müssen schauen, daß wir uns alle wieder zusammenraufen und an einem Strang ziehen. Spinner gibt es in jeder größeren Gruppierung, auch unter meinen Jungs, aber auch viele vernünftige Typen. Der wichtigste Schritt: RESPEKT zeigen untereinander !! Nur gemeinsam sind wir stark !

    Antwort
    • 24. Mai 2017 um 22:06
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      Sehr guter Kommentar ! Man kann ja fast nichts mehr lesen, was so einige Fans zur Zeit schreiben in den Foren.Da tut so ein realistischer Kommentar mal wieder richtig gut.

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  • 24. Mai 2017 um 11:20
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    Wer ist denn für die Erwartungshaltung der Fans verantwortlich? Kapitän Lars Stindl hatte aber bereits vor dem Saisonabschluss versucht, etwas Aufbruchstimmung zu verbreiten, nicht nur mit seiner Vertragsverlängerung. „Das, was wir verpasst haben, in den nächsten Jahren nachzuholen, kann ein Ansporn sein“, sagte der Top-Torschütze.
    Hazard äußert sich ähnlich.
    Und mal ganz ehrlich. Wenn ich ein bisschen Fußball gucken möchte und ich nicht das Ziel habe, möglichst ganz weit nach vorne zu kommen. Tja, dann empfehle ich den sonntäglichen Gang zum benachbarten Bezirksliga- Verein.

    Antwort
    • 24. Mai 2017 um 13:59
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      Ja wer ist verantwortlich…. Die Fans selber. Ich habe noch kein Statement von irgend einer verantwortlichen Person aus dem Verein gehört der behauptet hat, daß wir jetzt jedes Jahr mindestens 6. werden und jeden Gegner besonders aus den unteren Tabellenregionen an die Wand spielen.

      Und was ist bei Dir den möglichst weit nach vorne….. Ziele sollte jeder im Leben haben und träumen kann man auch ruhig, aber man muss auch realistisch bleiben und sehen was mit den vorhandenen Mitteln maximal erreicht werden kann. Und selbst wenn das maximale mal nicht erreicht werden kann dann weiter hart arbeiten und es in der nächsten Saison wieder versuchen. Fußball ist eben nicht berechenbar und genau deswegen lieben die meisten diesen Sport so.

      Was hat denn bitte meine Liebe und Leidenschaft für einen Verein mit der Liga zu tun in der dieser spielt. Das ist ja mal vollkommen unerheblich. Ich würde auch in der Kreisliga C weiterhin zur Borussia stehen.

      Und auch mal ganz ehrlich wenn Du das Ziel hast beim Fußballgucken möglichst weit nach vorne zu kommen, dann empfehle ich Dir den Gang nach München, Barcelona oder Madrid

      Antwort
  • 24. Mai 2017 um 16:25
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    Guter Bericht, allerdings fehlt mir (wieder mal) Eure kritische Auseinandersetzung mit den Ultras. In einem Kommentar hier kam es zur Sprache: Was bitte sollen die dämlichen „kurzen“ Banner mit dem bis zur Halbzeitpause länger hängenden „Höhepunkt“ „Krieg dem DFB“? Tolles Vorbild Dynamo Dresden? Bitte nicht!

    Ich war kurz davor runter zu gehen und das Dingen runterzureißen und kann auch die Ordner nicht verstehen, die das nicht getan haben? Was soll so ein Banner, der vor dem 16er hängt und wir dann „dahinterstehen“? Ich habe keinen Bock irgendwann mal ausgesperrt zu werden, nur weil ein bekloppter Banner dort vorn (auch) in meinem Namen hängt…

    Interessant auch die nach Schlusspfiff deutlich hörbaren „Ultras raus“ Rufe. Für mich keine Lösung, denn wie ihr richtig schreibt brauchen wir die Jungs. Aber das war schon ein Statement.

    Am Ende durfte ich noch – eher unfreiwillig – dem Ritual mit den SVlern vor den Toren als Hintenstehender beiwohnen. Starker Lautstärke und gutes Ende mit dem „Borussia“-Ruf. Allerdings kann der letztere aktuell nicht ganz ernst gemeint sein. Denn der Verein zählt gerade eher weniger.

    Antwort
  • 25. Mai 2017 um 17:21
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    @Iceman
    Da hast du dein aktuelles Statement. Interview mit Hecking bei bundesliga.de
    „Die Mannschaft mag in dieser Saison zwar nicht ganz das erreicht haben, was man erreichen wollte. Aber das ist bereits wieder Motivation für die kommende Spielzeit. Dann werden wir versuchen, ob wir es vielleicht wieder besser hinbekommen.“
    P. S.
    Bis Barcelona und Madrid und selbst bis München ist es doch ein wenig weit, wenn man seid vielen Jahren Mitglied ist und zu Fuß zum Borussenpark laufen kann.

    Antwort
    • 26. Mai 2017 um 21:00
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      Wenn du mit deinen XXX Kommentaren ins Stadion darfst, dann gute Nacht!

      Antwort

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