Keine Wertschätzung!

Nach der zerstörten Choreo ist vieles unklar. Der Verein hat sich in einem Interview auf borussia.de geäußert, Sottocultura wird bei Heimspielen nicht mehr auftreten. Die Diskussionen zwischen Borussia-Fans sind entbrannt. Ein Kommentar.

Im Vorfeld des Halbfinals am Dienstag sickerte es durch: Die geplante Choreographie Sottoculturas wurde durch den Reinigungsdienst zerstört. Sicherlich nicht nur für die Ultras selbst eine dicke Überraschung. Im Stadion wurde die Nordkurve dann auf Flugblättern darüber informiert, dass es der vorerst letzte Stadionbesuch als Gruppe bei einem Heimspiel sein wird. Wie dieser endete, ist bekannt.

Dennoch war nicht nur die bittere Niederlage am Tag danach Gesprächsthema. Auch überregional berichteten Medien über den Vorfall. Der Verein sah sich gezwungen, in einem Interview die eigene Sicht der Dinge zu schildern.

In besagtem Interview erklären Geschäftsführer Stephan Schippers und der Fanbeauftragte Thomas Weinmann das Missgeschick damit, dass wegen der zwei dicht aufeinanderfolgenden Spiele die fertige Choreo bereits am Sonntag in den nicht gereinigten Oberrang gelegt wurde. Dies hätten die Ultras nicht klar kommuniziert. Dennoch räumt der Verein ein, dass man dem verantwortlichen Reinigungsteam präventiv einen Hinweis hätte geben können. Für den entstandenen Schaden würde der Verein gerne aufkommen, so Schippers. Zu guter Letzt gibt es natürlich den Hinweis, dass die Mannschaft die Unterstützung der Fans braucht – die der Ultras natürlich auch. Damit ist doch alles gesagt und das Missverständnis aus der Welt, oder?

So lesen sich leider auch viele Kommentare unter dem entsprechenden Facebook-Post der Borussia, die den Ultras wahlweise kindisches Verhalten, Wichtigtuerei oder eine übertriebene Reaktion vorwerfen. Schließlich habe der Verein doch klargestellt, dass er auch eigene Fehler gemacht habe. Und so stellen einige Kommentierende gleich die gesamte Arbeit von Sottocultura in Frage.

Das im Stadion verteile Flugblatt

Wenn man jedoch mit Vertretern von Sottocultura spricht, wird schnell klar, dass es mit dem PR-Stunt des Interviews nicht getan ist. Die Probleme liegen tiefer. Dabei geht es um grundsätzlich fehlende Wertschätzung und unterschiedliche Auffassungen dessen, was Fankultur bedeutet.

Bereits im Vorfeld des Europa-League-Spiels gegen Schalke hatte der Verein eine bereits vorbereite Choreo verboten, da er sie als gewaltverherrlichend wahrnahm. Im Gespräch mit uns äußerten Vertreter von Sottocultura jetzt noch einmal eindeutig, dass dieser Vorwurf aus ihrer Sicht total haltlos sei. Bereits hier waren tausende Arbeitsstunden und Euros völlig ins Leere gelaufen, weil Borussia offensichtlich Angst vor einer Strafe der UEFA hatte. Wir halten es für einen Treppenwitz, dass Verbände, die von Korruption durchsetzt sind, moralische Maßstäbe festsetzen, an denen sich künstlerische Elemente der Fans orientieren sollen. Daher ist es schade, dass Borussia vor den alten Männern der UEFA und deren geheuchelten Moralvorstellungen einknickt, anstatt den eigenen Fans den Rücken zu stärken!

Als dann im Februar die Fanszene den Spieltag rund um die Begegnung mit RB Leipzig plante, fühlten sich viele ein weiteres Mal vor den Kopf gestoßen, als Rolf Königs verlauten ließ: „Entweder in der ganzen Kurve gibt es nicht ein einziges Plakat, oder aber es gibt nur ein Plakat, mit dem der familienfreundlichste Klub Deutschlands mit gutem Beispiel vorangeht.“ Bis heute hat es sich uns nicht erschlossen, wieso Königs sich da überhaupt bemüßigt fühlte, seine Meinung zu äußern. Dass er jedoch versuchte, der Kurve vorzuschreiben, ob und wie sie ihre Meinung äußern sollte, ist eine Anmaßung. Natürlich gibt es Grenzen der Meinungsäußerung und auch wir haben uns damals von einem gezeigten Spruchband distanziert. Dennoch ist und bleibt die Kurve das Revier der Fans und kein Sprachrohr des Vereins oder dessen Präsidenten.

Und nun die Posse um die zerstörte Choreo. Die Geschichte, dass der Reinigungsdienst eine 3000m² große Blockfahne für Abfall hält, ist skurril. Natürlich ist uns auch klar, dass der Verein sich ebenfalls geärgert hat. Das veröffentlichte Interview lässt sich jedoch tatsächlich als respektlos gegenüber den Ultras deuten. Auf der einen Seite gibt der Verein offen zu, dass er wusste, dass die Ultras die Choreo am Sonntag im Stadion vorbereiten würden. Dass infolge dessen kein Hinweis an den Reinigungsdienst erfolgte, ist aus unserer Sicht ein Fehler des Vereins. Selbstverständlich passieren Fehler. Das ist jedoch nicht der Punkt.

Hätte der Verein im Interview die Schuld einfach auf die eigene Kappe genommen, wäre das ein erster Schritt gewesen. Stattdessen gibt Schippers zu Protokoll, dass es keinen weiteren expliziten Hinweis zur Lagerung gegeben hätte und sich die Ultras diesen Schuh anzuziehen hätten. Eine Entschuldigung an die Leute, deren mühsame Arbeit zerstört wurde, klingt definitiv anders. Ähnlich kamen die Reaktionen auch bei Sottocultura an. Der Tonfall des Interviews stößt einigen dort verständlicherweise sauer auf.

Den von Sottocultura gewählten Schritt nun jedoch als kindisch zu verteufeln, die Gruppe als Egoisten zu brandmarken und deren generelle Arbeit in Frage zu stellen, ist absurd.

Die geschilderten Beispiele haben in der Fanszene und insbesondere bei den Ultras bereits für Diskussionen gesorgt. Nun hat Sottocultura aus dem aktuellen Vorfall zunächst Konsequenzen gezogen. Es ist völlig selbstverständlich, dass diesen Schritt nicht alle Fans nachvollziehen können. Es ist überhaupt kein Problem, anderer Meinung zu sein. Auch wir haben immer wieder Meinungsverschiedenheiten im Austausch mit Ultras oder anderen Fans. Den von Sottocultura gewählten Schritt nun jedoch als kindisch zu verteufeln, die Gruppe als Egoisten zu brandmarken und deren generelle Arbeit in Frage zu stellen, ist absurd.

Leute, die sich in Kommentarspalten so äußern, möchten wir auf darauf hinweisen, dass es in diesem Streit nicht um die Mannschaft oder die aktuelle sportliche Situation geht. Es geht um den Stellenwert, den Ultras aber auch andere aktive Fans und deren Engagement bei Borussia haben. Es geht also auch um die Frage, wie wichtig dem Verein die Interessen der Fans sind, die Borussia auch in der zweiten Liga oder im Abstiegskampf begleitet haben, als es noch keine glanzvollen Champions-League-Abende gab. Und wer behauptet, dass Choreos und die Arbeit der Ultras überflüssig seien, der sollte mal auf die diversen Fotos eben dieser Choreos in den sozialen Netzwerken schauen, die tausendfach geteilt, kommentiert oder geliket werden. Oder einfach in den Fanshop gehen und schauen, mit wievielen Motiven dieser Choreos der Verein Geld verdient. Und schließlich sollten sich alle darüber im Klaren sein, dass der gewählte Weg der Ultras eine sehr diplomatische Lösung ist. Sottocultura und die anderen gruppen bleiben gesprächsbereit und habendie Mannschaft im wichtigen Halbfinale nach Kräften unterstützt. Zudem haben sie niemanden dazu ermutigt, ihren Weg mitzugehen. Wer in den kommenden Wochen in der Nordkurve unsere Borussia anfeuern möchte, der soll das gerne machen!

Wir hoffen jedenfalls, dass die Fanszene den Schritt der Ultras fair bewertet und sich nicht spalten lässt. Ebenso hoffen wir, dass der Verein über seinen Umgang mit den treuesten Fans nachdenkt und auf inszenierte PR-Stunts in Zukunft verzichtet. Denn wahre Freunde erkennt man meist erst in schweren Zeiten. Die größten Fehler aber macht man häufig im Erfolg!

28 Gedanken zu „Keine Wertschätzung!

  • 27. April 2017 um 17:30
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    Da die Ultras eine führende Rolle in der Fanszene zurecht für sich in Anspruch nehmen, sollte man sich auch wie ein Führungsperson verhalten.
    Die Reaktion ist nicht angebracht und wirkt eher Chaotisch und vorgeschoben.
    Ich werde mich wahrscheinlich täuschen, aber mir kommt es vor als ob der Vorfall gerade recht kommt.
    Vielleicht merkte man schon lange das die Akzeptant vom Verein und der restlichen Fanszene nicht so da ist gewünscht.

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  • 27. April 2017 um 17:52
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    Hallo. Generell teile ich die dargestellte Situation…zumal ohne 16 in der Nord kaum was ginge, aktuell!!! Ich selbst bin immer in 15 und ja, die Stimmung ist zum kotzen & das schon seit Längerem!!! Auch der Ärger, seitens SOTTOCULTURA ist nachvollziehbar. Punkt! Aber: Sind ich, Gladbacher Eifelperlen 2010, Mythos, Kinzigtal-Fohlen oder wer auch immer nicht auch ULTRAS?!? Auch wir fahren überall hin (egal was es kostet), stehen im Block, singen, fluchen, schreien und leben für Borussia???!!!??? Wir stecken auch ein, sei es in Familie, Beziehung, Freundeskreis, Beruf oder sonstwo!!! Diese Unterscheidung „Treueste Fans“ und „Normalos“ ist ein (schlechter) Witz!!! Wie gesagt, in der Sache bin ich generell Eurer Meinung, aber dieses Denken „ich bin Fan…immer zweimal mehr wie Du“ ist Bullshit!!! Ich bin mir im Klaren darüber, dass die Nordkurve weniger auffallen wird ohne FPMG und sottocultura und ich find es Scheisse, dass da evtl im Endeffekt der Support fehlen wird, weil es auch das Ergebnis der Saison beeinflussen wird. Punkt. Erwachsene Menschen reden und finden dann (zum angemessenen Zeitpunkt) über das Geschehene. Und da kann man dann Konsequenzen ziehen. Das wäre (in meinen Augen) nach der Saison und nicht im Endspurt, wo es um was geht!!! Also bitte…weiter Sottocultura und im Sommer reden und eine Antwort finden!!! Gruß & Danke für’s lesen, Mätti Maus

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    • 27. April 2017 um 21:40
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      Seitens der Ultras spricht man ja gar nicht davon das man sich als einen besseren Fan sieht geschweige denn Borussia doppelt so sehr liebt als manch anderer.
      Den ärger und die daraus folgende Konsequenz kann man meiner Meinung nach auch nur zu 100% nachvollziehen wenn man selbst schon einmal an einer Choreo gearbeitet hat und weiß wie viel Herzblut, Zeit und auch Anstrengung darin steckt.

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  • 27. April 2017 um 19:05
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    Hallo
    Ich finde den Kommentar von Mätti gut geschrieben und ichals alter Fußballer meine das
    man eine Saison immer zu Ende bringen sollte.
    Bei allem Ärger den ich natürlich auch verstehen kann.
    Verstehen kann ich aber nicht das eine Reinigungsfirma so Blockfahne einfach entsorgen kann.
    Trage auch seit Jahrzehnten die Raute im Herzen und möchte die Spiele ohne tolle Stimmung
    und immer saugeile Choreos nicht erleben.
    Gruß
    Holger

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  • 27. April 2017 um 20:32
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    Sorry, aber ich sehe das etwas anders: die Ultras nehmen diese Aktion, die mit Sicherheit unglücklich war und wo beide Seiten Fehler gemacht haben, zum Anlass den Verein zu erpressen und das soll man in Ordnung finden? Sie sind gegen Kollektivstrafen vom DFB und protestieren dagegen und bestrafen nun im Kollektiv die Mannschaft für etwas, die gar nichts dafür kann aber die Unterstützung im Endspurt dringend benötigt? Man regt sich über 7000Euro auf, die der Verein nun auch noch übernimmt obwohl der Verein schon mehrere Tausend Euro Strafe blechen musste, weil man auswärts Pyros abbrennt, obwohl es VERBOTEN ist? Viele Fans wollten die geplante Choreo gegen Schalke mal sehen, hat Sottocultura bis heute nicht hin bekommen…. Daher kann sich keiner ein Bild davon machen, ob die gewaltverherrlichend war. Und das Königs sich vor dem Leipzig Spiel einmischt, nach dem ganzen Theater beim Gastauftritt der Bullen in Dortmund und der Presseattacken gegen Watzke, kann keiner nachvollziehen? Und das soll dann kein kindisches Verhalten sein? Ich habe für so ein Verhalten NULL Verständnis und wie man es in den sozialen Foren ließt, bin ich da auch nicht die Einzige!!

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  • 27. April 2017 um 20:43
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    Ich finde der Verein sollte nicht vergessen das die Fans dem Verein auch in schweren Zeiten zur Seite gestanden haben. Jetzt wo es vielleicht weiter nach vorne geht und der Verein auch international wieder eine Rolle spielt sollte der Verein nicht vergessen wo er vor Jahren hergekommen ist. Es ist kindisch wie sich Erwachsene Menschen in dieser Situation benehmen. Dem Verein sollte klar sein was er aufs Spiel setzt die Fans so gegen sich aufzuwiegeln.
    Der gesamte Vorstand inklusive Sportvorstand solle sich das Mal durch den Kopf gehen lassen. Borussia ist einer der beliebtesten Vereine in der Liga. Also lasst Vernunft walten und setzt mal klare Richtlinien zwischen Fans und Ultras und dem Verein. Ihr seid doch Erwachsene Menschen!!!

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    • 29. April 2017 um 2:41
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      Aber wird es meist nicht genau andersherum ausgelegt?
      Max Eberl soll endlich damit aufhören zu erzählen: „Vergesst nicht wo wir hergekommen sind und wo wir noch vor ein paar Jahren standen 😏?
      Dann sollten jetzt auch nicht die Ultras damit wieder irgendwelche alten Kamellen aufwärmen und sich mal langsam im Hier und Jetzt einfinden.
      Die Fanszene hat sich im Laufe der Zeit verändert…richtig.
      Genau das scheint sie aktuell wohl wieder zu tun.
      Wenn ich schon lese: „Wir werden bis auf weiteres auf unsere Auftritte verzichten…“
      Prima!
      Dann wird sich ja der Fokus endlich mal langsam wieder auf das Wesentliche verlagern.
      Nämlich auf den Auftritt unserer Borussia und deren Gastmannschaft und Gegner.
      Dafür wird das Eintrittsgeld gezahlt. Ob da nun ein paar Leute sind die auf der Tribüne einen „Konkurrenzauftritt“ inszenieren wollen oder nicht…
      Das ist mir völlig schnuppe ehrlich gesagt.
      Für die Borussia löse ich das Ticket.
      Die Ultras brauchen die Borussia und nicht umgekehrt.
      Das Leben vieler derer würde doch brach liegen wenn sie der Verein sich von ihnen abgrenzen würde und nicht umgekehrt die Borussia ohne diese Leute zu Grabe getragen.
      Viele andere Fans die auf der Warteliste für eine Dauerkarte stehen könnten sicher gut damit leben wenn sie eine der dann vakanten Dauerkarten für sich gewinnen können.
      Deren Rückzug und die anderen angedrohten Konsequenzen ist ja vielleicht sogar der erste Schritt in die richtige Richtung.
      Wenn die Ultras nicht bereit sind im Sinne des Vereins, der Mannschaft und dem weitaus größeren Teil der „normalen“ Fans zurückzurudern und sich „Nicht“öffentlich für ihre Rufschädigung gegenüber des Vereins und damit verbunden „ALLEN“ Fans entschuldigt, dann sind sie auf Dauer nicht mehr tragbar und täten tatsächlich gut daran aus ihrer Boykottdrohung eine dauerhafte Lösung zu kreieren.
      Lieber ein Ende mit Schrecken ohne Auftritte während des Auftrittes unserer Mannschaft als ein Schrecken ohne Ende, wenn sie ihre Ressourcen weitesgehend zukünftig dafür nutzen um primär den Verein zu spalten.
      Fakt ist: Den Verein wird es auch danach dennoch sicher weit darüber hinaus geben.
      Ob mit oder ohne Ultras… wir werden sehen wie clever sie in der Lage sein werden ihren Teil zur Deeskalation beizutragen oder aber auch halt eben genau das nicht.
      Sollten sie irgendwann tatsächlich ihren kompletten und dauerhaften Rückzug einläuten wollen…
      Ich denke daß der Verein das alles, unabhängig vom Ausgang der Angelegenheit, in geregelte Bahnen im Sinne des gesamten Klubs kanalisiert bekommt.
      Hier geht es schließlich um das große Ganze und nicht eine Horde von vielleicht ein paarhundert Leuten 😉

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  • 27. April 2017 um 21:19
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    Es wäre sehr schön liebe Ultras wenn ihr euren total verständlichen Ärger über diese Choreo irgendwie vertagt oder vergesst. Euer Anspruch ist es die besten Fans zu sein!!!. Dann bitte verweigert euren Team nicht in der wohl wichtigsten Endphase der Saison eure Treue. Es geht vielleicht noch um den Einzug in den Europapokal. Da wollt ihr hin. Da wollen alle Fans und das Team hin. Jetzt zeigt mal das ihr so besonders seid, wie ihr euch selber darstellt. Danke

    Antwort
  • 27. April 2017 um 21:51
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    Zunächst mal vorab: Die treusten Fans sind sicher nicht die Ultras, sondern die, die seit Jahrzehnten dabei sind. Da hat an die heutige Ultrageneration noch keiner gedacht. Aber allein diese Wertung „treueste Fans“ ist Schwachsinn. Die Kurve kennt keine Unterscheidungen , sondern eine Gemeinsamkeit. Die Leidenschaft für Borussia.

    „Dass er jedoch (Königs) versuchte, der Kurve vorzuschreiben, ob und wie sie ihre Meinung äußern sollte, ist eine Anmaßung.“ Was soll das? Geht’s noch? Borussia ist Hausherr im Stadion und bestimmt somit die Regeln. Und setzt die Grenzen. Und die waren nach den Vorfällen Dortmund und der medialen Hysterie nunmal sehr eng.

    Auch ich fand die Bestrafung der Dortmunder (leere Süd) damals vollkommen übertrieben. Unmutsbekundungen gegen das Projekt sind nötig und müssen möglich sein. Aber ich finde es vollkommen richtig, daß Borussia – am langen Ende – eben nicht den vielleicht 500-1000 Ultrabewegten freie Meinungsäußerung gibt, sondern die 13000 Nichtultras im Nordunterrang vor derartigen Strafen schützen will.

    Und damit bin ich auch bei meinem wichtigsten Punkt. Bei allen Verdiensten der Ultraszene, Fakt ist, daß der weit überwiegende Teil aller Grenzüberschritte (ob körperliche Gewalt, Raub, Pyro, anstössige Spruchbänder, etc.) auf das Konto einer Gruppierung gehen. Eine Gruppierung zieht die Gesamtheit der Szene in Mißkredit (zumindest in der öffentlich verbreiteten Meinung) und stellt sich dabei selbst als unschuldig, sogar noch in ihren Rechte beschränkte Gruppe dar.

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    • 28. April 2017 um 7:03
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      Vielen Dank für diesen Kommentar. Sehe es zu 100% genau so. Die Ultras sind wichtig für die Kurve aber sie sollten sich nicht über alles und jeden stellen. Sie sprechen von Wertschätzung? Wer dem Verein durch das abbrennen von Pyro ständig Geldstrafen beschert, sollte den Ball flachhalten.

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    • 28. April 2017 um 20:26
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      Treue Fans sind die, die trotz Problemen zu Ihrem Verein halten. Wer wegen einer aus Versehen kaputt gegangenen Choreo nicht mehr unterstützt soll bleiben wo der Pfeffer wächst. Die können ja im Vorgarten vom Nachbarn die Fahne schwenken. *sing* wenn wir zusammen im vorgarten stehen, ob regen oder sonnenschein, der nachbar wird heut Sieger sein…*sing off*

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  • 27. April 2017 um 21:52
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    Kann den Ärger verstehen. Aber jetzt die Unterstützung ein zu stellen ist nicht grade hilfreich für die Mannschaft und total überzogen. Das kann nach Schluss der Saison geklärt werden aber nicht jetzt. Ich hoffe das ein anderer Fanclub den Support übernehmen wird. Ihr macht euch mit dem Boykott keine Freunde im Stadion.

    Antwort
  • 28. April 2017 um 8:18
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    Mittlerweile gehen mir die ULTRAS, und zwar egal von welchem Verein, dermaßen auf die Nerven, es ist nur noch zum Kotzen. Es sind nur selbstverliebte, abgehobene und völlig neben der Spur laufende Vollhonks. Macht Choreos, feuert das Team an und fertig. Wenn ich schon das Aufzählen sehe, auf was ihr alles verzichtet für euren Verein, was ihr alles leistet – angeblich im Gegensatz zu allen anderen Fans, wen wir uns denn noch so nennen dürfen mit eurer Erlaubnis. So was nennt man einfach „Hobby“, Freizeitgestaltung. Nicht mehr und nicht weniger. Der eine gibt’s für Modelleisenbahnen aus, ihr für euren Fussballverein, mehr ist es nicht.

    Antwort
  • 28. April 2017 um 9:00
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    Machen wir uns nichts vor, der Verein „unter Königs“ versucht doch seit dem ersten Tag seiner Herrschaft die Meinung der Fans zu kanalisieren und zu kontrollieren, damit diese für die geschaffenen Macht-Strukturen berechenbar sind und auch bleiben, und eben mit diesem Selbstverständnis muss man die völlig unkritische Berichterstattung der RP betrachten, die eher als kanalisierte, quasi meinungslose Pressestelle der Borussia fungiert.

    Wenn man sich das Selbstverständnis des FPMG e. V. mal genauer anschaut, zum Bsp.: „FPMG Supporters Club e.V., DIE EINZIGE von Borussia anerkannte Dachorganisation und Interessenvertretung aller Borussia Mönchengladbach-Fans.“, der müsste doch spätestens jetzt bereits intervenieren wollen, wenn man sich auf die Seite der Fans stellt.

    Unsere Borussia stellt dies aber sogar Selbstinszenierend auf Ihrer Website im völlig anderen Kontext dar und spricht dabei von „Selbstreinigungskräfte der Fanszene“ und stellt doch schon damit deren Mündigkeit und Meinungsvielfalt offen infrage.

    https://www.borussia.de/de/fans-mitglieder/fanbetreuung/fanbetreuung.html

    Entsprechend konsequent handelnd wurde direkt in der Anfangsphase der Ära Königs, der bis dahin beliebte aber unbeugsame Fanvertreter Holger Spieker seines Amtes enthoben und durch weitaus „wohlgefälligere, dehnbare Persönlichkeiten“ im Sinne von Königs & Co. ersetzt.

    Schaut man sich die völlig einseitigen Abhängigkeiten dieses als gemeinnützig titulierten Verein an, müsste doch spätestens jetzt jedem vernunftbegabten Menschen einleuchten, dass der Verein unsere Fans zu kontrollieren versucht.

    Ohne die Mitgliedschaft der diversen Fanclubs dort, halt auch keine entsprechenden Privilegien dort, und die gibt es halt nur ausschließlich dort. Man versuche doch mal an eine Auswärtskarte für eine einigermaßen beliebte Auswärtspartie zu gelangen, ohne in einen dieser Kanäle irgendeinen Kontakt zu haben!

    Ich selbst bin kein Ultraanhänger, sympathisiere aber offen für einen „unabhängigen Fanclub, der sich nicht vom Verein instrumentalisieren lässt – unabhängig ist und bleibt – und dabei konsequent sämtliche Meinungsströme zulässt“.

    Einer solchen Bewegung würde ich mich sehr gerne anschließen und die ist meines Erachtens bereits breitflächig vorhanden und um ein vielfaches größer als die in Rede stehende Ultrabewegung. Wenn „SOTTOCULTURA“ ein Teil davon wäre, würde ich mich selbstverständlich auch an den Kosten für die von mir sehr geschätzte und gelebte Fankultur beteiligen und zwar unabhängig davon, ob ich Teil dieser Veranstaltung bin oder situativ sein kann.

    Die Fans machen den Verein aus und nicht umgekehrt!

    Antwort
    • 28. April 2017 um 10:04
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      Wenn man mal überlegt, dass Seifert wohl Gladbach Fan ist und der Gladbacher Führung immer wieder mal gerne in kritischen Situationen unter die Arme greift, im konkreten Fall wohl seinem DFL-Intimus Schippers im aktuellen Umgang mit „seiner ULTRA-Gruppierung“, dann sprechen die Wortwahl und der Zeitpunkt des Erscheinens seines einseitigen, polemischen Standpunkts im Interview wohl Bände.

      Antwort
  • 28. April 2017 um 10:45
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    Wenn ich diesen Artikel lese, komme ich aus dem Kopfschütteln einfach nicht mehr heraus…. Natürlich ist der Frust aller, die an dieser Choreo beteiligt waren, vollkommen nachzuvollziehen: eine Menge Arbeit für die Katz, Geld in den Sand gesetzt, die Vorfreude auf die Präsentation der Choreo zerstört – ich hätte da auch einen dicken Hals! Und dass man nach der Vorgeschichte (verbotene Schalke-Choreo, etc.) im ersten Frust erst einmal um sich schlägt, kann ich ja durchaus verstehen! Aber was soll dieser Artikel jetzt? Es liegt eine Stellungnahme vom Verein vor, die für mich schlüssig ist, was zum Teufel soll jetzt dieses Nachtreten?

    Was soll denn der Vereinsführung hier unterstellt werden? Dass sie absichtlich die Choreo hat zerstören lasssen oder zumindest wissentlich dabei zugesehen hat, nur um die Ultras zu ärgern? Und dann auch noch so braun ist, alles auf die Reinigungsfirma zu schieben und damit Leuten, die gerade einmal den Mindestlohn verdienen und ein Fußballstadion nur von innen sehen können, wenn sie es unter Zeitdruck sauber machen dürfen, unterstellen, absolute Volldeppen zu sein? Wie sehr muss ich meinen Verein hassen, wenn ich eine solche Meinung über sie nicht nur habe, sondern sie auch noch offensiv in der Öffentlichkeit verbreite?

    Dass der Verein eigene Fehler zugibt, aber auch auf Fehler seitens der Ultras hinweist, ist also respektlos? Darf Kritik nur in eine Richtung gehen? Man darf den Verein auf Spruchbändern, Flyern, über die Medien also permanent für dessen Fehler anprangern, aber mal im Gegenzug eigene Fehler aufgezeigt bekommen ist unzumutbar? Wir sind alle nur Menschen und machen Fehler, aber ich sehe es nicht als unzulässig an, darauf hinzuweisen, dass es doch ziemlich leichtsinnig war, eine Choreo, die einen nicht unerheblichen materiellen und noch viel größeren ideellen Wert besitzt, über zwei Tage unbeaufsichtigt an einem für viele Menschen zugänglichen Ort zu lassen, ohne jemandem aus dem Verein (Fanbetreuer, Vereinsführung, wen auch immer) darauf hinzuweisen (erst recht, wenn man weiß, dass noch eine Reinigungskolonne durch das Stadion wirbelt). Und ihr gesteht der Vereinsführung, die hier ja nun öffentlich heftig angegangen wird, nicht zu, auch darauf hinzuweisen?

    Eine Antwort bleibt euer Bericht leider schuldig: nämlich die auf die Frage, was ihr vom Verein denn eigentlich erwartet bzw. erwartet hättet? Man hat Fehler eingestanden, versucht, sie noch zu auszubügeln, in dem man die Choreo reparieren wollte, man will die Kosten übernehmen – was wollt ihr noch??? Wertschätzung? Wieviel mehr Wertschätzung kann ein Verein einer Fangruppe noch zollen, als dass man ihr Engagement regelmäßig öffentlich lobt, ihr Privilegien im Stadion zugesteht, die andere Fanclubs nicht haben, fortlaufend ohne zu klagen Verbandsstrafen wegen Pyro- und sonstiger Vergehen, die aus dieser Gruppe begangen werden, bezahlt (alleine das Feuerwerk in Florenz soll ja schon eine hohe fünfstellige Summe gekostet haben)? Ich staune immer mehr, wie hoch das Ross eigentlich ist, auf dem diese Gruppe sitzt…

    Sollte es so sein, dass wir einfach grundlegende Dinge nicht wissen und der Verein tatsächlich Unwahrheiten verbreitet, dann bitte Butter bei die Fische, denn wenn wir als Nicht-Ultras diesen gegenüber fair sein sollen, müssen wir auch wissen, worum es geht! Sollten allerdings die Aussagen von Tower und Schippers den Tatsachen entsprechen, ist der Vorwurf der Wichtigtuerei an die Ultras mehr als berechtigt und dieser offene Angriff auf den Verein ohne konkrete Angaben dazu, welche Veränderungen man sich eigentlich wünscht, eine Unverschämtheit!

    Antwort
  • 28. April 2017 um 10:53
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    Der Verein macht gerade den entscheidenden Fehler sich seine Fans aussuchen zu wollen und die Öffentlichkeit wundert sich anschließend über die zunehmende Anzahl von EVENT-Fans und fehlender Stimmung im Stadion.

    Wer das möchte, sollte sich mal näher mit dem englische Modell beschäftigen und dabei seine Meinung überdenken.

    Sicherlich hat der Verein durchaus ein Interesse daran, dass sich nicht von ihr zu kontrollierende Fangruppierungen auflösen, insofern gilt auch hier „Einigkeit macht stark“. Ich verstehe daher grundsätzlich die Haltung von SOTTOCULTURA und ich nehme sie dabei sogar deutlich mündiger wahr, als ich sie bisher wahrgenommen hatte.

    @SOTTOCULTURA
    Gründet doch einen Gegenentwurf/Gegenbewegung zum FPMG, bei welchem jeder Zugang hat und stellt diese nicht unter dem Scheffel eurer Gruppierung, betrachtet euch dabei als Teil eines größeren Ganzen. Der Erfolg wird größer sein, als ihr dies derzeit erwartet.

    Vielen Fans, die ihr ggfls. vorzeitig als zu normal abstempelt, stinkt die vereinsseitig organisierte Fanbetreuung, es ist aber wohl noch keinem gelungen diese in seiner Einigkeit zu bündeln. Mangels Alternativen ergeht es sogar ganzen Fanclubs genau so!

    Antwort
  • 28. April 2017 um 11:25
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    Mindestens 50.000,- Zuschauer im Borussia-Park wollen Fußball sehen und natürlich einen Sieg für die Borussia. Das ganze Drumherum mag schöne, oder auch weniger schöne Bilder fürs TV geben und bei Sky für Ergüsse sorgen, den Zuschauer interessiert das alles überhaupt nicht. Ich empfehle mal den Besuch eines Baseball- oder Footballspiels in USA. Riesenstimmung. Ohne vermummte Kleinkriminelle und pyrowedelnde Spätpubertierende und hasserfüllte Pöbelsänger, die ihrer Mannschaft 20 Minuten vor Spielende den Rücken kehren, weil ein Kölner in der Nähe des Stadions gesichtet wurde. Diese „Fans“ feiern ihr eigenes Event und ergötzen sich daran. Das Spiel ist nur Mittel zum Zweck. Das eigene Team austauschbar.

    Antwort
    • 28. April 2017 um 12:33
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      Da hast dich wieder gefreut nä…Endlich mal wieder gegen die Ultras hetzen… Is ja schon so lange her…Wenn du das brauchst, es sei dir gegönnt!

      Antwort
    • 28. April 2017 um 12:45
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      Stimmung im Baseball Stadion??? Da kann ich nur lachen. Wenn ein Homerun geschlagen wird, drehen die sich noch nicht einmal von der Bierbude um oder essen genüsslich ihr Popkorn. Aber genau das will der DFB/DFL auch beim Fußball.

      Antwort
      • 28. April 2017 um 14:24
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        By the way! Es gibt keine Bierbuden in den Baseballstadien der USA lieber Svenson.

        Antwort
  • 28. April 2017 um 13:50
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    Ich heiße den Stimmungsboykott nicht gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass man bei Borussia nicht darauf aus ist Fanaktivitäten in irgendeiner Weise zu sabotieren – das macht einfach keinen Sinn. Die Sache ist sehr unglücklich gelaufen und eine bessere Kommunikation hätte sicher dafür gesorgt, dass dies nicht passiert wäre. Fehler passieren jedoch.
    Das Herr Königs sich klar gegen Transparente nach Dortmunder-Vorbild ausspricht – gerade im Hinblick darauf das wir der nächste Gastgeber von RedBull waren ist mehr als logisch. Das auch der Verein generell nicht gerade scharf auf Drohgebärden auf unterstem Niveau ist, die den Namen Borussia Mönchengladbach über Fernsehbilder mit diesen Aktivitäten verbinden, sollte auch klar sein. Das Sottocultura dann beim Spiel gegen RB dennoch ein ziemlich geschmackloses und gewaltverherrlichendes Banner präsentiert, zeigt das das Verbot der Choreo gegen Schalke eventuell nicht ganz aus der Luft gegriffen war. Oder wurde dieses Banner nur aus Protest gegen Königs gezeigt? Warum zeigt man den übrigen Fans eigentlich nicht mal den Entwurf dieser Schalke-Choreo?
    Auch das der Verein nicht gesprächsbereit in Bezug auf Stadionverbotsverfahren wäre – also ehrlich gesagt kann ich sowas nicht mehr lesen / hören – natürlich gibt es fragwürdige Stadionverbote leider bekleckert sich die Szene allerdings nicht gerade mit Ruhm – Schalzockereien, Schlägereien in Zügen etc. sind halt Straftaten – fertig aus.
    Ich bin auch der festen Überzeugung, dass bei allen heutigen Ultragruppen eine gehörige Portion Selbstdarstellung mitschwingt – Fahnen die komplett beispielsweise nur den Fanclub-Namen zieren gibt es in keiner anderen Bewegung. Ich finde dies nicht schlimm – gerade dies macht eine Subkultur doch so interessant – die Abgrenzung von anderen Gruppen und die Definition dessen über bestimmte Erkennungszeichen.
    Das unsere wie auch die Ultras fast aller anderen Vereine der Motor der Kurve sind und erheblichen Aufwand und Kosten in Choreos und andere öffentlichkeitswirksame Aktivitäten stecken ist unbestritten. Ich bin auch der Meinung dass es ohne Support aus dem unteren 16er sehr ruhig sein wird – wie gesagt habe ich größten Respekt für die durch die Ultras geprägte Optik unserer Kurve und bin sicher das die Stimmung ohne die Ultras schlechter sein wird umso mehr wünsche ich mir das sich die Fronten nicht weiter verhärten.

    Antwort
  • 28. April 2017 um 13:51
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    Im letzten Absatz heißt es: „…dass der Verein über seinen Umgang mit den treuesten Fans nachdenkt…“.
    das bedeutet das die Ultras sich für die treuesten Fans halten und untermauert, dass sie sich für den wichtigsten Teil der Fankurve halten.
    Andere Fans die teilweise seit 25-30 Jahren ins Stadion kommen, die die Mannschaft schon angefeuert haben als die meisten Ultras noch nicht gebohren waren und die Borussia durch viele schwache Zeiten tapfer begleitet haben, genau die sollen weniger treu sein?

    Antwort
  • 28. April 2017 um 20:54
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    Wir sollten ALLE unser Team anfeuern. Es ist keine Zeit für Trübsal blasen. Kommt schon…… Auf geht’s Borussia. Wir können noch Europa schaffen. Das ist mehr als wir erhofft hatten vor ein paar Wochen. Alles andere kann man später regeln.

    Antwort
  • 28. April 2017 um 21:40
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    Es ist doch schon seit Jahren ein schleichender Prozess, dass die Ultras keine Akzeptanz beim Rest des Publikums hat. Für diese Entwicklung sind die Ultras durch Pyro, Gewalt etc. verantwortlich. Die Ultras schaden seit Jahren den Verein. Trotzdem genießen Sie seit Jahren Sonderrechte im Stadion. Und jetzt beklagen die sich über eine zu geringe Wertschätzung des Vereins? Absurder geht es wirklich nicht. Ich hoffe der Verein lässt sich das nicht mehr gefallen. Ich habe seit den 90er Jahren eine DK und stehe in Block 13. Für das ganze Gehabe der Ultras habe ich nur noch Kopfschütteln übrig. Ich hoffe wirklich, dass sich die gesamte Fanszene wieder grün wird. Denn ganz ehrlich, im Moment macht ein Besuch im Stadion nicht mehr wirklich Spaß. Eine Gruppe, die sich permanent über Recht und Ordnung hinwegsetzt und darüber hinaus auch den Borussenkodex nicht beachtet, hat mit einer Subkultur aber mal nix zu tun.

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  • 29. April 2017 um 12:11
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    Mit so Plakaten wie: „Wir verurteilen jeden Stein…“ und anschließend: „… der Euch nicht getroffen hat!“ (gegen den Brause-Verein aus Leipzig) zeigt die Ultraszene aber auch keinerlei Interesse sich mal Gedanken zu machen, ihre Plakate zu überdenken oder zu hinterfragen. Ich bin für jeden humoristischen Seitenhieb, ich bin für sarkastische oder bitterböse Choreos, aber mit solchen Plakaten verbessert man seine Position bei der Gladbacher Geschäftsführung garantiert nicht.
    Ich finde das sehr schade, denn ich finde, dass der Borussia-Park bei weitem nicht die Stimmung abliefert, die er abliefern könnte. Die Heimspiele gegen Sevilla waren atemberaubend, die Relegation gegen Bochum ist unvergessen und das Saisonende 2015/16 war einfach schön! Da herrschte eine aufgeladene oder einfach glückliche Energie im Stadion, aber das kommt leider viel zu selten vor. Wenn jetzt noch die Ultraszene ihren Support einstellt, werden wir nur noch vereinzelte, unkoordinierte Versuche von Fan-Gesängen zuhören bekommen.
    Das ist schade!

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  • 1. Mai 2017 um 23:55
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    Ich bin noch nicht sehr lange Borusse💚 (2Jahre) aber ich weiss noch genau wieso, Ich finde die Fans und auch die Ultras sind die besten in Deutschland, ich unterstütze auch sehr SOTTOCULTURA und ich würde es sehr schade finden wenn ihr aufhören wolltet denn es wäre nicht mehr der gleiche Verein, allerdings erwarte ich auch vom Vorstand von BMG mehr Verständnis und mehr Cooperation mit ihren Fans, DENN SIE SIND SIND DER 12. MANN AUF DEM PLATZ #Forzagladbach #Sottocultura

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