Lethargie lösen – Gas geben!

Eine kräftezehrende Saison liegt hinter Borussia. Allen Champions-League-Träumen aus der Hinrunde ließ die Mannschaft einen beispiellosen Einbruch folgen. Wir lassen die Saison noch einmal Revue passieren – und bleiben bei unserer Meinung: Es muss sich Grundlegendes ändern – und zwar noch mehr als aktuell geplant!

Als Dieter Hecking am vergangenen Samstag vor die Nordkurve trat und zum Abschluss relativ versöhnliche Worte fand, waren wir fast geneigt, einen simplen Haken hinter diese Saison zu setzen. „Es gab viele Höhen und viele Tiefen“, sagte Hecking – für seine trockene Art ungewöhnlich – mit relativ brüchiger Stimme. Mit viel einfacheren und trotzdem treffenderen Worten hätte man diese Saison wohl nicht zusammenfassen können. Einige Tage Abstand und viele Gespräche haben uns aber zu dem Schluss kommen lassen: Diese Saison muss zwingend kritisch aufgearbeitet werden – weil Borussia als Verein auf vielen Ebenen ein schwaches, teils desaströses Bild abgegeben hat.

Das Team über dem Limit, der Trainer schwach

In der erschreckenderweise heute immer noch brandaktuellen MitGedacht.-Saisonanalyse der vergangenen Saison haben wir vor ziemlich genau einem Jahr gefordert: „Es bedarf extremer Änderungen: Ein Umbruch wie ihn Borussia lange nicht mehr vollzogen hat, mit Wechseln auf der Trainer- und diversen Spieler-Positionen, mit einer Annäherung der Vereinsführung an die Basis.“ Diese massive Weichenumstellung blieb im vergangenen Sommer leider aus und vielleicht haben nicht nur wir uns vom zugegeben äußerst starken Saisonauftakt blenden lassen.

Das neue 4-3-3, die im Erfolg stark auftrumpfende Mannschaft, eine lange Zeit ungekannte Leichtigkeit. Borussia tänzelte im Herbst 2018 förmlich durch die Bundesliga. Getragen von einem enormen Selbstvertrauen, starken individuellen Leistungen (vor allem Neuhaus, Pléa und Hazard), einem glücklichen Spielplan mit sehr einfachen Heimspielen und einer stabilen Abwehr kam eine sehr starke Hinrunde zustande. Aus heutiger Sicht müssen wir leider konstatieren: Die Mannschaft spielte deutlich über ihrem Limit!

Der in der Rückrunde folgende Einbruch ist so einfach nicht zu erklären – wie derart vieles im immer komplizierteren Fußball-Business. Vermutlich wird die Wahrheit irgendwo zwischen „Die Gegner haben sich besser auf Borussias Spiel eingestellt“, „Die Spieler haben ihr Leistungsmaximum nicht mehr erreicht“ und „Mit jedem Misserfolg gingen die Köpfe weiter runter“  liegen. Fakt ist: Die beiden 0:3-Klatschen gegen Wolfsburg und Hertha, bei denen Borussia nicht schlecht ins Spiel kam, riesige Chancen in Schönheit versinkend ausließ und dann gnadenlos bestraft wurde, waren der Anfang vom Ende.

Hecking war definitiv der richtige (weil verfügbare) Trainer, um Borussia vor zweieinhalb Jahren zu stabilisieren und in ruhiges Fahrwasser zu führen. Er ist aber eben kein Teamentwickler – auch wenn er sich selbst für einen solchen hält. Dass Max Eberl zum Schluss kam, den Coach trotz erfolgter Vertragsverlängerung zur neuen Saison durch Marco Rose zu ersetzen, ist deshalb weiter die absolut logische und konsequente Entscheidung.

Unweigerlich kommt man bei der Analyse dieses Misserfolgs schnell zur Personalie des Trainers. Dieter Hecking hat, so klar wollen wir das hier äußern, die Rückrunden-Krise schlecht gemanagt. Und wir können nur spekulieren, warum dies einem derart erfahrenen Trainer passiert. In den vergangenen Tagen und Wochen berichteten uns einige Vereinsinsider in Gesprächen, dass Hecking nach der starken Hinrunde ein bisschen über den Dingen schwebte. Plötzlich wurde in jedem Interview seine Bereitschaft abgeklopft, irgendwann mal Bundestrainer zu werden. Er selbst gab breitwillig dazu Auskunft, signalisierte immer wieder seine Bereitschaft. Nur ein Anzeichen dafür, dass Hecking die gestiegene Wertschätzung nach der starken Vorrunde in vollen Zügen genoss. Ein anderes: seine latente Arroganz auf Pressekonferenzen oder in TV-Interviews gegenüber Medienvertretern. 

Leider gab sich Hecking auch sportlich beratungsresistent. Zu lange ignorierte der Trainer bei seiner Aufstellung das Leistungsprinzip, klammerte sich stur an sein vor der Saison ausgetüfteltes 4-3-3-System. Offensichtlich reifte in dieser Zeit auch bei Max Eberl das Gefühl, dass viele Fans trotz des beachtlichen Saisonstarts schon länger beschlich: Hecking war definitiv der richtige (weil verfügbare) Trainer, um Borussia vor zweieinhalb Jahren zu stabilisieren und in ruhiges Fahrwasser zu führen. Er ist aber eben kein Teamentwickler – auch wenn er sich selbst für einen solchen hält. Dass Max Eberl zum Schluss kam, den Coach trotz erfolgter Vertragsverlängerung zur neuen Saison durch Marco Rose zu ersetzen, ist deshalb weiter die absolut logische und konsequente Entscheidung.

Die Europa-Teilnahme ist auch Glück

Eine Entscheidung, die endlich mal weg geht von der „Wohlfühloase Borussia“, in der es sich Eberl und die Vereinsführung seit Jahren gemütlich gemacht haben. Eine Entscheidung für eine klarere, weil zielgerichtetere Zukunft. Eine Entscheidung, die für Aufbruch statt für ein einfaches „Weiter so!“ steht. Und damit eine Entscheidung, die wir Max Eberl hoch anrechnen. Vor allem, weil wir seine Überzeugungen kennen: Eberl will – das hat schon die Personalie Frontzeck damals gezeigt – für Konstanz und Verlässlichkeit stehen und kein Pulverfass leiten wie Vereine in Hamburg, Köln, Hannover oder Stuttgart. Das ist einerseits verständlich und gut! 

Andererseits hat unser Sportdirektor mit dieser Herangehensweise nicht nur in dieser Saison das heiß ersehnte Ziel Europa aufs Spiel gesetzt. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie sich die Stimmung im Verein gedreht hätte, wäre Borussia am Ende ganz aus den europäischen Rängen herausgerutscht. Dass es nun anders kam, ist auch mit Glück zu erklären: Denn ehrlicherweise sind wir auch deshalb sicher für die Europa-League-Gruppenphase 2019/20 qualifiziert, weil den anderen Teams im Saisonendspurt die Puste ausging. Ansonsten hätte die Mannschaft wohl im dritten Jahr in Folge das internationale Geschäft leichtfertig verspielt. Heißt im Umkehrschluss: Die Rose-Verpflichtung sowie die weiteren geplanten tiefgreifenden Veränderungen im Verein (Rouven Schröder bleibt nach unseren Informationen weiter ein heißer Sportdirektor-Kandidat) sind Entscheidungen, die längst überflüssig waren. Weil sie neuen Input und frischen Wind bringen – und der Verein endlich mal aufgeweckt wird.

Gefühlt möchte es sich unser Verein mit niemandem verscherzen: Die DFL wird mit der x-ten Studie über die Familienfreundlichkeit des Vereins hofiert, der DFB mit lustigen Imagefilmchen in seiner Bewerbung für die EM2024 gestärkt. Am Ende ist es wie immer: Andere machen sich mit der EM oder mehrfach fanunfreundlichen Anstoßzeiten die Taschen voll, Borussia steht kommentarlos als Depp da.

Damit meinen wir übrigens auch Eberl und die Vereinsführung. Seit Jahren beschweren wir uns über den Kuschelkurs, den beispielsweise Borussias Präsidium in vielen Bereichen fährt. Gefühlt möchte es sich unser Verein mit niemandem verscherzen: Die DFL wird mit der x-ten Studie über die Familienfreundlichkeit des Vereins hofiert, der DFB mit lustigen Imagefilmchen in seiner Bewerbung für die EM2024 gestärkt. Am Ende ist es wie immer: Andere machen sich mit der EM oder mehrfach fanunfreundlichen Anstoßzeiten die Taschen voll, Borussia steht kommentarlos als Depp da. Die Vereinsführung muss die eigene heile Welt ja nicht komplett einreißen, sie kann aber öfter klare Kante zeigen und auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen. So wie es Rainer Bonhof bekanntlich am letzten Spieltag mit seiner Schiedsrichter-Schelte gemacht hat – oder Max Eberl nun mit dem für Borussia in der Art beispiellosen Umbruch.

Diesen muss Eberl im Sommer aber nun auch konsequent fortsetzen – und zwar in der Mannschaft. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es diesem Team an Mentalität und Charakter fehlt. Selbst in der starken Hinrunden-Zeit haben wir stets betont, dass die Stärke Borussias vor allem im spielerischen Bereich zu suchen ist. Vielleicht hätten wir deshalb tatsächlich damit rechnen müssen, dass das Team – wenn es mal nicht läuft oder die Gegner agressiver spielen – eher labil und destabilisiert daherkommt. Deshalb braucht die Mannschaft wieder Typen, die Borussia seit dem Abgang von Xhaka, Stranzl oder Brouwers abgehen. Auch um die Bindung zu den Fans wieder aufzubauen. Denn eine absolute Identifikation mit der Mannschaft kann – das hat das Beispiel Eintracht Frankfurt in dieser Saison gezeigt – den Verein tragen und zu großen Dingen führen.

Borussia muss endlich wieder Spaß machen!

Dazu muss auch unsere Fanszene wieder enger zusammenrücken. Denn auch das eine traurige Gewissheit dieser Saison: seit etwa drei Jahren gibt es tiefe Gräben in der schwarz-weiß-grünen Anhängerschaft. Und damit meinen wir keinesfalls den engen Kern aus allen Richtungen der Fanszene, der weiter sehr rege im Austausch steht und gemeinsam viele gute Dinge anschiebt. Viel mehr geht es etwa um das Zusammenspiel von Block 16 mit den anderen Blöcken sowie die Symbiose von Nordkurve und etwa Ostgerade. Hier muss von allen Seiten – egal ob Ultra oder Kutte, ob Hartgesottener oder Erfolgsfan – endlich wieder eine einheitliche Linie verfolgt werden. Auch um den BORUSSIA-Park in der so wichtigen internationalen Saison wieder zu einer Festung zu machen!

Und da sind wir abschließend schon bei unseren Hoffnungen für die kommende Spielzeit: Wir hoffen, dass ein gemeinsamer Neuanfang ab Juli Borussias Fesseln der vergangenen Jahre löst. Dass der Charakter-Kopf Marco Rose dem Klub sportlich wieder eine Identität einhaucht, die alle Fans mitreißt und alle gemeinsam Gas geben lässt. Dass die Vereinsführung sich endlich von der reinen Wohlfühloase verabschiedet, kritisch ist und uns Fans wieder mit ins Boot holt. Kurzum: Wir hoffen, dass Borussia endlich wieder Spaß macht. Unser Klub ist zuletzt leider etwas in der eigenen Lethargie versauert. Alle Gewerke – ob Präsidium, Management, Trainer, Mannschaft und Fans – sollten zusammen schauen, dass das nach der Sommerpause endlich wieder anders aussieht! 

Foto zu diesem Beitrag: Nordkurvenfotos

7 Gedanken zu „Lethargie lösen – Gas geben!

  • 23. Mai 2019 um 20:34
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    Danke. Alles kann man sofort unterschreiben. Zu Hecking – der in Aachen und Nürnberg schon mit unfassbarer Selbstüberschätzung und Arroganz aufgefallen war – wär mir noch mehr eingefallen. Was mir noch fehlt? Kritik an dem ein oder anderen Spieler. Exemplarisch seien Wendt und Ginter genannt.

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  • 23. Mai 2019 um 23:25
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    Ein sehr guter und differenzierter Kommentar. Vielen Dank dafür! Meine Hoffnung ist, dass jetzt auch im Kader endlich mal jeder Stein umgedreht wird. Im medizinischen Bereich hat man ja gesehen, dass es etwas genutzt hat. Eine weitere Expertise und Meinung eines einzusetzenden Sportdirektors kann mit Sicherheit nicht schaden. Und vielleicht würde auch dem Präsidium mal ein jüngeres Gesicht und frischer Wind gut tun.

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    • 24. Mai 2019 um 9:56
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      Danke für den Kommentar. Inhaltlich sicher stimmig, aber nicht lösungsorientiert.
      Was können „wir“ tun?
      Stichwort Mannschaft – nichts
      Stichwort Präsidium – nichts
      Stichwort Fans – es nicht bei obiger Ansprache belassen. Da muss mal zügig eine Umfrage der Beteiligten (richtig von Euch geschrieben: Kutte, Block 16…..) her. Und wenn da ein Ergebnis drin ist, dass den Hartgesottenen nicht gefällt, dann müssen auch sie sich ändern! Vor allem bei den Punkten, die „wir“ aktiv mitgestalten können, müssen „wir“ uns ebenfalls die Veränderungsfrage stellen!

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  • 24. Mai 2019 um 11:49
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    Schöne Zusammenfassung, auch mir fehlt Spielerkritik
    Aber: Zerrissenheit in der Fanszene…
    Ich denke die Auftritte der „harten“ Fanszene gegen RB hat vielen auch in den direkten Nachbarblöcken massiv gestunken. Ich sehe in dem Bereich bisher wenig „Miteinander“, die Vorsänger hängen sehr am 16er obwohl 13-18 auch an ihren Lippen hängen würden wenn der Gesang zum Spielgeschehen passt. 15 Minuten dasselbe Singen machen nicht viele mit.
    P. S. Ich glaube übrigens dass man Hazard nicht wegen des Wechsels ansich ausgepfiffen hat sondern wegen seiner Art ihn zu publizieren und zu forcieren und damit hat dem Verein vermutlich 5–10 Millionen Mindereinnahmen beschert…

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  • 24. Mai 2019 um 22:55
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    RESPEKT !!! Ihr habt doch noch die Kurve gekriegt, nachdem sich die Beiträge immer mehr in Richtung Hofberichterstattung entwickelt hatten. Hätte ich Euch so gar nicht mehr zugetraut. Wenn ihr die Rolle von Max Eberl in den vergangenen Jahren noch kritischer analysiert und hinterfragt hättet, wäre es ein geradezu perfekter Kommentar gewesen. Aber auch so sehr lesenswert.

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  • 25. Mai 2019 um 11:44
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    Die Analyse ist zu grossen Teilen richtig, aber mich stört unheimlich immer wieder der Vergleich mit Eintracht Frankfurt. Fakt ist das wir gegen die SGE immerhin 4 Punkte geholt haben und in beiden Spielen klar die bessere Mannschaft waren. Dazu kommt noch das die Eintracht ums Haar ganz aus den europäischen Plätzen drausen gewesen wäre, wenn Hoffenheim einen 2:0 Vorsprung in Mainz ins Ziel gebracht hätte. Fazit: Natürlich hatten wir auch Glück mit dem Heimspiel gegen die TSG, aber auch Pech z.B. zu Hause gegen Bremen oder Leipzig. Und aus meiner Sicht haben wir uns Europa auch wegen der starken Hinrunde voll und ganz verdient. Hoffenheim war zum Ende hin nicht mehr gierig genug und der scheidende Julian hat die Truppe nicht mehr so motivieren können, das es für Europa reicht. Wie es ein Vorredner schon bemerkt hat, kommen auch mir unsere Spieler in diesem Bericht viel zu gut weg, denn sie werden nicht wirklich erwähnt. Hier die Beispiele, die man teilweise auch saisonübergreifend als Enttäuschung bezeichnen kann. Wendt hat statistisch gesehen kaum Fehlpässe gespielt und somit eine hohe positive Passquote, aber hier ist natürlich festzustellen, das kaum ein anderer Spieler so viele Rück.- und Querpässe spielt wie er. Er geht kaum in die 1 gegen 1 Situationen, u.a. auch weil ihm grundsätzlich die Schnelligkeit fehlt. Ihn kann man bringen, wenn man einen knappen Vorsprung über die Zeit retten möchte. Ginter (Nationalspieler!) möchte nach eigener Aussage ein Führungsspieler sein, aber dazu muss er auch mal auf den Tisch hauen und selbstkritisch seine Leistung in der Rückrunde analysieren. Hazard ist nun beim BVB und ich denke das ist für unsere Borussia OK, denn ich glaube nicht, das er dort die Erwartungen erfüllen wird. Fast alle anderen Spieler müssen wieder den Zug nach vorne entwickeln, denn Spiele gewinnt man in des Gegners Hälfte und nicht durch Rück.- oder teilweise riskante Querpässe vor dem eigenen Tor. Wo war in der Rückrunde unser schnelles, technisch hervorragendes Direktspiel ins Sturmzentrum???
    Und damit sind hauptsächlich die Offensivpässe gemeint und nicht das komplette Entblösen der Abwehr. Bei den Heimniederlagen gegen Hertha und Wolfsburg war die Ungeduld bei fast allen Spieler zu spüren und in solchen Spielen sollte man eben nicht in die Verlegenheit kommen, das man im eigenen Stadion ausgekontert wird. Da MUSS man dann den Punkt mitnehmen, wenns vorne mal nicht klappt.
    Hier ist selbstverständlich auch der Trainer gefordert.
    Plea kam als fertiger Spieler zur Borussia und mit seinen 12 Toren hat er in seinem 1.BL Jahr “seine Milch” gegeben. Aber das ist nun ausbaufähig und er lässt ja auch, trotz einer Schwächephase, mit seiner Dynamik hoffen.
    Ausserdem haben sich Neuhaus, Beyer (Beide 1. BL-Jahr) und auch Sommer aus meiner Sicht am besten entwickelt. Wenn Sommer endlich mal einen 11m hält, flippe ich wahrscheinlich aus und würde es feiern wie einen Pokalsieg! Lieber Yann…einfach mal länger stehen bleiben!
    Auch Herrmann hat grossteils seine Leistung gebracht. Drimic sollte man aus meiner Sicht nicht abschreiben, denn er hat Torinstinkt.
    Hoffmann ist zweifellos ein guter Fussballer, aber er muss einfach wie einige andere auch, härter in den Zweikämpfen werden, mehr dagegen halten und seine Fehlpassquote weiter reduzieren.
    Nun bin ich sehr gespannt, was sich in den kommenden Wochen noch an Wechsel anbahnt und wie sich der Einfluss unseres neuen Trainers bemerkbar macht. Es gibt ja mit Poulsen, Doucoure, Villalba und Bennetts noch hochtalantiere Spieler im Kader, die bisher kaum zeigen konnten, was in Ihnen steckt. Und ein hochbegabten Benes in Kiel nicht zu vergessen.
    Freuen wir uns auf Europa und hoffen wir auch ein glückliches Händchen bei der Kaderplanung.
    Viva Borussia !!!

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  • 25. Mai 2019 um 12:13
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    Gute Analyse, was ich gerne zur Fanszene ergänzen würde, ist, dass auch hier ein Wandel zum sozial reflektierten Fan mal großen Teilen gut tuen würde, denen die beispielsweise über Riesenspruchbänder in der immer gleichen Schriftform – auch bei der peinlichen und asozialen Rangnick-Beleidigung, aber auch bei unnötigen Provokationen der geistig minderbemittelten Köln-Fans beim “Malermeister-Gate” Aussagen tätigen, die nicht die Meinung der Mehrheit der Borussenfans entsprechen, kundtun.

    Insbesondere in Europa nervt es, wenn Unbelehrbare wie z.B. in Zürich und Marseille (da waren auf den ersten 50 m des Fanmarschs, rechte und eingeschleuste Frankfurter, die Kanonenschläge in Cafés warfen undantisemitische und rechte Parolen riefen) das gute Bild, was man z.B. in Glasgow gezeigt hat, extrem insbesondere für die eigenen Fans beschädigen.

    Überhaupt Glasgow, dort wird die eigene Mannschaft angefeuert, nicht die gegnerische diffamiert und es wird auch nicht die eigene Mannschaft ausgepfiffen. Wäre das nicht mal ein neuer “Kodex” den sich die Kurve auferlegen könnte. Man wünscht sich von allen Seiten, wie Präsidium, Manager, Trainer etc. Trendwenden und tiefgreifende Änderungen, was ist die Kurve bereit zu ändern? Und noch eine Bitte, man darf sich sehr wohl auch mal von eigenen Idioten in “unserer” Kurve mal trennen, bzw. diese mal für längere Zeit in einer Form Selbstreinigung mal ausschliessen.

    So Eberl hat nun angefangen, was ändern wir als Fans?

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