MitGeredet. #17: Fehlende Ultras, englische Stimmung und keine Elfmeter

Ein aufregender Bundesliga-Auftakt liegt hinter uns. Mit einem starken 1:1 gegen die Bayern im Rücken blicken Christoph und David mit einigen Stimmen von Euch gemeinsam auf den Freitag im Stadion zurück, diskutieren sehr strittige Elfmeter-Szenen, das “FC-Modell” im Umgang mit steigenden Inzidenzen und das Fernbleiben der Ultraszene.

Ein 1:1 gegen den FC Bayern ist objektiv gesehen natürlich ein Erfolg. Ebenso war es der gesamte Stadionbesuch aus Sicht vieler Fans – jedenfalls waren unisono alle Stimmen, die uns für diese Folge erreichten, dieser Meinung. Und das, obwohl es durchaus Skepsis gab. Denn für viele war der Freitag mit der Rückkehr ins Stadion zwar ein unglaublich emotionaler und schöner Tag, doch nicht wenige befürchten, dass das in den kommenden Wochen nicht so bleiben wird.

Tatsächlich steigen die Inzidenzen und mit diesen Werten auch die Ungewissheiten. Michael Weigand – Sprecher des FPMG Supporters Clubs – erklärt deshalb bei uns im Podcast noch einmal, wie präsent für ihn der Gedanke an die weiterhin andauernde Pandemie im Stadion war. Auch Christoph und David tauschen sich darüber aus, ob sie sich in einem halb gefüllten Stadion auch in der Pandemie sicher und wohl fühlten.

Macht der FC es der Borussia vor?

Natürlich spielt unsere subjektive Wahrnehmung keine Rolle. Doch die Diskussionen darüber, ob es weiterhin vernünftig ist, Stadien sukzessive wieder zu füllen, halten an und werden sicher zunehmen. Zu dieser DIskussion müssen sich auch Fußballvereine verhalten. Unser aller liebster Karnevalsverein hat das bereits getan und setzt ein etwas anderes Modell um. Wie wir zu einer “2G-Regel” und weiterhin offenen Stadien stehen, diskutieren wir daher ebenso wie die relevater Teile der Fanszene, das Stadion unter Pandemie-Bedingungen vorerst nicht zu besuchen.

Denn die Ultraszene bleibt dabei, das Stadion unter den aktuellen Bedingungen nicht als Gruppe zu besuchen. Über die Begründung der Gruppe Sottocultura, unsere Sicht dieser Begründung und die stimmungstechnischen Auswirkungen dieser Entscheidungen tauschen sich Christoph und David aus und fragen sich, ob die Stimmung ohne Ultras für sie subjektiv schlechter war.

Abschließend gibt es selbstverständlich auch eine sportliche Einschätzung des Auftaktes gegen die Bayern sowie die Elfer-“Diskussion” in aller Kürze. Darüber hinaus haben wir uns gefragt, wieviel Erkenntnisse sich denn nun aus diesem Spiel mitnehmen lassen – vor allem mit Blick auf das kommende Gastspiel am Samstag in Leverkusen.

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Ein Gedanke zu „MitGeredet. #17: Fehlende Ultras, englische Stimmung und keine Elfmeter

  • 16. August 2021 um 23:56
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    Stimmung fand ich Klasse. Auch ohne Ultras. Der wahre Fan genießt es ohne diese Anfeindungen und teilweise Hasstiraden. Es würde den Fußball um einiges friedlicher machen und wäre so wiederum für andere Besucher interessanter. Sich in der Gruppe und hinter Masken verstecken sagt doch schon alles. Gerne weiter so.

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