Stephan Schippers: “Wir sind ein relativ einfacher Laden!”

Vergangener Donnerstag, 8.30, Borussia-Park. Interviewtermin mit Stephan Schippers. Schon vor einem halben Jahr haben wir Borussia Mönchengadbachs Geschäftsführer vorgeschlagen, sich mit uns über Borussias DNA zu unterhalten. Grundlage: Das Buch “Meine launische Diva” von Ex-Manager Helmut Grashoff. Schippers ist begeistert – auch deshalb entwickelt sich ein interessantes und konstruktives Gespräch. Launig und ausführlich spricht er über die Entwicklung des Vereins seit 1999, wirtschaftliche Exzesse des Profifußballs und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Fußball und Borussia Mönchengladbach.


Herr Schippers, eine Frage müssen wir vorschieben: Wie feiert ein Zahlen-Mensch wie Sie in Zeiten, in denen eine Pandemie einen grundsolide geführten Klub finanziell bedroht, den Einzug in die Champions League?
Wir haben uns kurz nach dem Spiel zu einer Ansprache mit der Mannschaft und der Vereinsführung versammelt: Max (Eberl, Anm. d. Red.) hat nochmal mit dem ganzen Kader gesprochen und hat die drei Spieler und zwei Kollegen aus dem Team verabschiedet. Und dann habe ich mich relativ schnell verabschiedet und bin nach Hause gefahren. Da haben wir dann mit der Familie zusammengesessen und auch einen Freund mit Familie dabei gehabt. Wir haben gemeinsam den Tag in die Nacht übergehen und alles Revue passieren lassen.

Was bedeutet die Champions League für Borussia?
Eine Menge! Denn wir befinden uns in der Tat in einer sehr kuriosen Zeit. Diese sogenannten Geisterspiele, die ich wirklich als solche bezeichne, weil es diese Atmosphäre im Stadion perfekt beschreibt – das ist Fußball auf Notstrom. Deswegen sind wir alle bemüht und stark daran interessiert, dass alles schnell zur Normalität zurückkommt. Denn Fußball ohne Publikum macht einfach keinen Spaß.

Das können wir als aktiv fahrende Fans nur unterschreiben. Kommen wir zum Aufhänger dieses Interviews. Herr Schippers, was verbinden Sie mit Helmut Grashoff?
Er hat natürlich die Borussia geprägt – und zwar 30 Jahre lang. Ich bin in Mönchengladbach aufgewachsen, sogar auf der Bökelstraße. Der ehemalige Präsident Dr. Beyer ist öfter bei uns vorbeigekommen, er war zwei Schulklassen über meinem Vater. Das war für mich schon ganz besonders. Und natürlich kannte man als Borussia-Fan damals dann auch Helmut Grashoff. Wie er den Verein geführt hat: immer cool, immer ruhig, dieses hanseatische – das ist schon etwas Besonderes gewesen.

Das heißt: Der junge Stephan Schippers war auch auf dem Bökelberg?
Oh ja! Mit einem eigenen Besenstiel und selbstgenähter, schwarz-weißer Fahne in Richtung Stadion – das war meine Jugend. Ich bin 1967 geboren und müsste jetzt lügen, wenn ich behaupte, dass ich die erste Meisterschaft aktiv mitbekommen habe. Aber die nächsten dann schon. Wenn wir unterwegs sind, merken wir heute noch: Borussias Bökelberg ist weiterhin legendär. Dieses Stadion kennen viele andere Vereine noch. Und deshalb sollten wir es uns auch im Herzen behalten!

Das klingt ja fast so, als würden Sie noch ein bisschen nostalgisch, wenn Sie an den Bökelberg zurückdenken?
Ich werde nostalgisch, wenn Sie mich nach schönen Spielen fragen. Dann denke ich sofort an Freitagabend-Flutlichtspiele auf dem Bökelberg, an die weißen Trikots unten auf dem Rasen und uns Jungs oben auf der Mauer sitzend. Das war wirklich besonders. Ich muss aber auch sagen: Ich kenne ja den Bökelberg auch bei Tageslicht und wusste relativ schnell, wie man ihn zu betreiben hat. Da gab es schon einige Gefahren und bauliche Herausforderungen. Daher hat sich für uns relativ schnell die Frage gestellt, wie wir bessere Möglichkeiten für Fans, Spieler, aber auch die Journalisten und TV-Leute schaffen können. Und das hat uns dazu geführt, dass wir ein neues Stadion bauen mussten. Deshalb sind wir seit 2004 jetzt hier im Borussia-Park und haben uns hier eine Infrastruktur geschaffen, die du in der Bundesliga einfach brauchst. Diese Entwicklung ist Teil und Fundament unserer DNA geworden.

Wir haben Ihnen Helmut Grashoffs Buch „Meine launische Diva Borussia“ mitgebracht. Kennen Sie es?
Ich muss ehrlich gestehen: Ich habe es nie ganz gelesen. Das Buch habe ich aber seitdem ich hier angefangen habe und muss zugeben: Alleine diese Seite, die Sie mir über unseren Mediendirektor Markus Aretz vor einem knappen halben Jahr zugeschickt haben, die könnte ich jeden Tag fünfmal lesen. Das beschreibt so vieles in einer so prägnanten Art und Weise.

Dann zitieren wir doch gleich mal eine Passage von dieser Seite. Helmut Grashoff schreibt: „Von Anbeginn war und blieb für mich oberstes Prinzip: Mit dem Einkommen auskommen!“ Ihre erste Reaktion?
Das haben wir uns auf die Fahne geschrieben, als wir 1999 hier angefangen haben. Und mit „wir“ meine ich unser ganzes Team, das damals bei Borussia eine Art „Stunde Null“ eingeläutet hat. Das Präsidium hat im Februar neu angefangen, ich bin im März gekommen. Wir alle, die damals mehr oder weniger gemeinsam angefangen haben, arbeiten bis heute eng zusammen: Guido Uhle, Markus Aretz, Michael Plum, Bernhard Nießen, Roland Virkus, Steffen Korell und nicht zuletzt Max Eberl, der ja auch als Spieler bei uns angefangen und später viele Stationen durchlaufen hat. Dass wir alle heute noch hier sind, ist grandios und macht Borussia auch aus. Und eine Sache muss ich noch loswerden – auch wenn ich dann etwas abschweife …

Bitteschön!
In der aktuellen, wirklich schwierigen Zeit kommen diese älteren Kollegen und sagen: „Wir kennen das ja von früher!“ Es gibt ja hier Mitarbeiter, die „nur“ 10 Jahre bei Borussia sind und die eben nur die obere Tabellenhälfte und die internationalen Spiele miterlebt haben. Die kennen ja gar nicht mehr diese Existenzängste, das Ab- und wieder Aufsteigen, dieses Zusammenrückenmüssen. Und genau aus dieser Zeit – und damit komme ich auf Ihre Ausgangsfrage zurück – stammt das Zurückbesinnen auf die grashoff’sche Idee. Es ist für Borussia alternativlos nur mit dem Geld zu wirtschaften, dass zur Verfügung steht. Ich sage ja immer gerne: Wir sind gesund, aber nicht reich. Und wir müssen immer hart am Wind segeln, um diesen Status zu bewahren.

Sie haben im Rasenfunk-Podcast erzählt, dass Sie eine Ihrer ersten Reisen nach Ihrem Amtsantritt 1999 mit umgerechnet 25 Millionen Euro Verbindlichkeiten im Gepäck zum DFB nach Frankfurt führte. Es ging um Borussias Existenz. Sind Sie auch wegen dieser Erfahrung so – sagen wir mal – vorsichtig?
Absolut. Das war schon eine harte Zeit und hat uns damals als Team wirklich zusammengeschweißt. Ich musste da in letzter Zeit öfter mal dran denken. Denn wenn wir jetzt die Corona-Phase haben, wo viele noch gar nicht überblicken wie schlimm das wirklich ist, dann rücken wir als Borussia relativ schnell zusammen und gucken, dass wir auf Kurs bleiben. Wir können das aber nur deshalb tun, weil wir immer eigenständig geblieben sind. Wir haben nicht irgendetwas verkauft, um vielleicht den einen oder anderen Spieler zu haben. Die Catering-Rechte, die Sponsoring-Rechte oder andere Vermarktungs-Bereiche – alles gehört uns. Das ist glaube ich das Erfolgsrezept.  

Helmut Grashoff schrieb in seinem Buch an „seine Borussia“: „Mit unterschiedlichen Motiven dienten Dir viele. Nur ein relativ kleiner Kern entwickelte jene Liebe, die nicht rostet und notwendig ist, das Märchen wahr zu machen, nicht in Vergessenheit zu geraten.“ Das passt gut zum von Ihnen beschriebenen Team-Gedanken. Wäre es aber nicht auch möglich gewesen, den heutigen Status anders zu erreichen?
Es gab ja die Zeiten, in denen die Leute gesagt haben: „Ihr müsst doch ein bisschen mehr investieren und etwas riskieren! Ihr müsst doch mal in Beine investieren und dann kommt der Erfolg!“ Ich bin absolut davon überzeugt, dass der Erfolg dann nicht gekommen wäre. Denn dann hast du Erfolgsdruck, weil du die Zukunft belastet hast. Und das klappt im Fußball einfach nicht. Unsere innere Überzeugung ist: Du wirst nur als Team Erfolg haben. Und nicht, wenn der Trainer nur von Spiel zu Spiel, der Sportdirektor von Transferperiode zu Transferperiode und der Präsident von Amtszeit zu Amtszeit denkt. Du brauchst einen Plan und Visionen.  

Wir arbeiten auf unsere Art und Weise und sind ein relativ einfacher Laden – ohne großen Stuss oder Traumschlösser. Ich sage es Ihnen und allen Fans ganz ehrlich: Wenn wir uns jetzt als Vorbild sehen und uns in dem Erfolg sonnen würden, dann machen wir schon den ersten Fehler. Wir sollten uns auch nach über 20 Jahren bewahren, dass wir das nicht tun.

Dennoch gab es in den letzten 21 Jahren auch kurze Versuchungen, mal auf Knopfdruck Erfolg zu haben. Wir denken da an die „großen Transfers“ 2005 …
Sie haben vollkommen Recht: das waren ziemliche Verirrungen. Aber was soll ich dazu jetzt noch sagen? Lassen Sie uns deshalb jetzt nicht mehr zurückschauen. Schön ist doch, dass es heute besser läuft. Max Eberl hat eine klare sportliche Philosophie in den Verein zurückgebracht: Talentierte Spieler machen in ihrem Heimatklub den ersten Schritt und kommen dann zu uns. Wir entwickeln sie weiter und können ihre Verträge mittlerweile sogar noch einmal verlängern. Irgendwann ziehen sie dann zu einem richtig großen Klub weiter. Das ist eine Strategie, die uns sehr gut tut.

Eine Frage zur Vergangenheit haben wir noch: Was war retrospektiv Ihr größter Fehler?
Der größte Fehler in den ersten zehn Jahren war, Hans Meyer gehen zu lassen, als er 2003 nach dreieinhalb Jahren als Trainer aufhören wollte. Hans war einfach ein fantastischer Coach mit allem Drum und Dran. Mit ihm wären wir notfalls auch durch die zweite Liga marschiert. Ja, das war sicher ein großer Fehler!

In den letzten 21 Jahren hat sich Borussia – unter Ihrer Führung – nach eigener Aussage verzwölffacht. Sind Sie sich eigentlich bewusst, dass Sie heute Vorbild für andere Vereine sind?
(Überlegt lange) Das weiß ich nicht und das will ich auch nicht bewerten.

Aber Sie müssen doch zugeben: Viele Vertreter und Fans anderer Vereine führen Borussia als Vorbild an. So wie es Werder Bremen einst bekanntermaßen für Sie war!
Ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen: Werder Bremen war ein Vorbild für uns. Aber ob wir jetzt Vorbild sind? Das klingt so hochtrabend. Wir arbeiten auf unsere Art und Weise und sind ein relativ einfacher Laden – ohne großen Stuss oder Traumschlösser. Ich sage es Ihnen und allen Fans ganz ehrlich: Wenn wir uns jetzt als Vorbild sehen und uns in dem Erfolg sonnen würden, dann machen wir schon den ersten Fehler. Wir sollten uns auch nach über 20 Jahren bewahren, dass wir das nicht tun.

Wir zitieren noch einmal aus Helmut Grashoffs Buch: „Am Punkt des Erfolgs ist die Gefahr groß, dass kaufmännische Grundsätze (…) über Bord geworfen werden. Allzu leicht gerät man in einen Erfolgstaumel, der zu unwägbaren Risiken verführt.“ Bestand diese Gefahr bei Ihnen nie?
(Schüttelt mit dem Kopf)

Das glauben wir Ihnen kaum …
Ich muss Ihnen wirklich gestehen: Nein! Dafür arbeite ich auch hier viel zu gern und dafür hängt mein Herz auch zu sehr an Borussia. Wir alle haben hier eine Verantwortung und der wollen wir gerecht werden. Was Helmut Grashoff geschrieben hat, ist genau richtig. Aber das ist uns bei Borussia fremd. Denn dann kommen wir ja genau in diese Drucksituation: Jetzt haben wir Platz vier, dann muss es spätestens übermorgen Platz drei sein. Wir müssen es aber anders sehen: Wir sind als Borussia Mönchengladbach mit dem, was wir können, nicht auf den Plätzen eins bis vier gesetzt. Wir sind sogar nicht auf den Plätzen fünf und sechs gesetzt. Wenn ich mir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anschaue, stehen Bayern, Dortmund, Leipzig, Leverkusen, Schalke, Wolfsburg, Hoffenheim und plötzlich auch Hertha vor uns. Realistisch betrachtet stehen wir also auf sieben oder acht. Und das muss man als Fan von Borussia einfach wissen. Wir konnten immer schon nur durch kreative Arbeit oben mitmischen – nie mit Kohle!

Ist das nicht unambitioniert? Warum nicht offensive Ziele ausgeben und die Champions-League-Plätze dauerhaft anvisieren?
Das wäre einfach nur unverantwortlich! Klar könnten wir jetzt hingehen und zwei Granit Xhakas sowie einen Marc-André ter Stegen kaufen. Dann hauen wir hier voll auf die Pauke! Wir gehen richtig ins Risiko und greifen voll an! Ich garantiere Ihnen: Dann ist Borussia Mönchengladbach schneller von oben weg, als wir sie über Jahre entwickeln konnten. Es ist wunderschön, dass wir die Saison auf Platz vier abgeschlossen haben – leider ohne unsere Fans. Aber Borussia wird immer wieder diese Wellen haben und es wird uns immer wieder ein Rückschlag ereilen.

Es gab also nie den Zeitpunkt, an dem Sie kurz davor waren, Max Eberl mit einem Koffer Geld in die Spur zu schicken, um den Abstand nach oben zu verringern?
Nein. Denn Sie müssen doch auch sehen, wo diese Gelder auf einmal herkommen sollen? Sollen wir die Eintrittskartenpreise verdoppeln, das Bier teurer machen und die Stadionwurst auch noch? Die Trikots auch? Das mache ich nicht mit! Ich habe immer gesagt: Fußball muss bezahlbar bleiben. Ich verstehe jeden, der sagt: Der Fußball darf sich nicht von den Fans, von den Menschen entfernen. Denn wir reden hier von Fußball und nicht von Cricket. Und genau das leben wir bei Borussia.

Heißt übersetzt: Für eine klare Vereins-DNA verzichten Sie gerne auf schnellen Erfolg?
Absolut. Weil dieser Erfolg nicht garantiert wäre! Noch einmal: Es gibt Vereine, die jedes Jahr die Ticketpreise erhöhen – um ein, zwei oder fünf Prozent. Das haben wir nicht gemacht. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns Anfang des Jahres gesagt haben: Lasst uns nach sechs Jahren mal die Preise moderat erhöhen. Wir stehen immer noch in der zweiten Tabellenhälfte, was die Ticketpreise angeht. Aber für uns war auch klar: Nach allem was rund um Covid19 passiert ist, können wir das nicht machen. Wir haben sieben Millionen Kurzarbeiter, drei Millionen Arbeitslose in Deutschland. Einige von denen stehen sicher auch in den Kurven und das soll so bleiben. Denen wollen wir jetzt nicht die Preise erhöhen. Das wäre nicht Borussia-like.

Das klingt alles sehr einleuchtend und steht für eine gesunde und nachhaltige Vereinsführung. Dennoch passt das aus unserer Sicht nicht ganz zum aufgeblasenen „modernen“ Fußball. Ecken Sie mir Ihrer Einstellung häufig bei Kollegen an?
Natürlich! Ein Beispiel ist bald wieder die Verteilung der Fernsehgelder. Da werden sich wieder alle Vereine zu Wort melden. Die sagen dann: „Wir müssen die Fernsehgelder mal gleich verteilen.“ Ich halte dagegen: Sportlicher Erfolg sollte sich auszahlen. Wir können uns doch mal anschauen: Wen will denn das Fernsehen auf singulären Spielterminen freitagabends oder samstagabends übertragen?

Vereine mit einer großen Zuschauerzahl und sportlichem Erfolg. Also Borussia?
Ich will uns da gar nicht zuerst nennen. Aber wir sind dabei – und zwar weil wir erfolgreich sind. Und dieser sportliche Erfolg muss sich doch in den TV-Geldern niederschlagen. Wir haben uns aus der Zweiten Liga Stück für Stück nach oben gekämpft. Wir sind ein Verein mit einer unfassbaren Vergangenheit. Diese Raute wirft einen Schlagschatten und hat eine enorme Wirkung. Wir wissen aber auch, dass Vergangenheit nicht der Persilschein für die Zukunft ist. Du musst Stück für Stück dran arbeiten. Das tun wir – und der Trend gibt uns Recht.

Empfinden Sie es dann nicht als unfair, wenn Vereine wie Hertha BSC oder auch RB Leipzig Ihre harte Arbeit in wenigen Monaten oder Jahren aufholen? 
Diese beiden Beispiele würde ich etwas getrennt voneinander betrachten: Ich persönlich finde, dass bei Hertha in den letzten Monaten einfach massiv Geld reingeschüttet wurde. Bei Leipzig steht noch ein Konzept dahinter mit der Jugendausbildung und so weiter. Natürlich hätte der Max auch gerne solche Mittel. Er versteht aber auch, dass das bei Borussia nicht auf Knopfdruck geht. Und ganz sicher hätte Max nicht gerne jemandem im Hintergrund, der dauernd mitredet und sich einmischt, weil ihm 66 Prozent des Vereins gehören. Es bleibt dabei: Borussia Mönchengladbach gehört den Fans und den Mitgliedern. Es ist unsere Aufgabe, in den Köpfen der Menschen verwurzelt zu bleiben. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit dieser Einstellung auf dem einzig wahren Weg für Borussia sind. 

Das Erreichen des vierten Platzes ist für uns wie eine kleine Meisterschaft. Natürlich sagt der Max immer wieder, dass er mal was Blechernes in der Hand halten will. Das finde ich dann schon sehr ambitioniert. Denn man kann sich, wenn man einen richtig dicken Schluck nimmt, auch gut und gerne mal verschlucken. Ich bin da eher ein bisschen der Bescheidenere und Ruhigere, der sagt, dass wir sicherlich jeden Gegner zu jedem Zeitpunkt schlagen können. Aber 34 Spiele hintereinander? Da habe ich großen Respekt vor.

Einen Aspekt wollen wir gerne noch mit Ihnen besprechen: Seit einigen Wochen gibt es eine neue Fan-Initiative. Die Bewegung „Unser Fußball“ will den Fußball nachhaltiger machen. Wie stehen Sie zu Dingen wie einer Gehaltsobergrenze?
Wie wir dazu stehen ist doch eindeutig: Wir haben doch praktisch Gehaltsobergrenzen, weil wir nur das Geld ausgeben, das wir haben. Wir haben es ohne externe Mittel geschafft, unsere Schulden abzubauen, eine Infrastruktur zu schaffen, eine Mannschaft zu entwickeln, die Vierter geworden ist, und ganz nebenbei zum 31.12.2019 noch ein Eigenkapital von 103 Millionen aufzubauen. Das ist für mich nachhaltiges Handeln! Ich bin davon fest überzeugt: Wenn alle Vereine in Europa so arbeiten würden, dann hätten wir die Diskussion nicht und es würde es die Exzesse nicht geben.

Sie plädieren also schon für ein nachhaltigeres Denken im Profifußball?
Die ganze Diskussion, die jetzt um Covid19 entstanden ist: Sind 200 Millionen Euro Ablöse richtig? Sind die Spielergehälter angemessen? Wir verstehen das hier bei Borussia! Wir müssen den Prozess aber in Summe einläuten. Das würde allerdings auch bedeuten, dass diese ganzen internationalen inhabergeführten Vereine mitmachen müssten. Da kann kein Verband alleine hingehen, sonst sind wir in Deutschland ganz schnell abgeschlagen und haben im internationalen Vergleich gar keine Chancen mehr.

Welchen Weg schlagen Sie vor?
Wenn Corona durch ist und wir diese ganze Phase überstanden haben, müssen wir uns alle mal hinsetzen und überlegen: Was können wir ändern, welche Risikoversorgung müssen wir angehen, um die Klubs gegen solche Krisen abzusichern? Denn Fakt ist doch: Wir wissen alle nicht, wo das endet. Wir haben bei laufendem Verkehr die Handbremse gezogen. Und das muss unsere Branche und muss auch Borussia erst einmal verdauen.

Setzt der Fußball aus wirtschaftlicher Perspektive nicht zu sehr auf die Fernsehgelder?
Ich möchte das mal so sagen: Warum kriegt die Lufthansa neun Milliarden vom Staat? Die sind glaube ich viereinhalb Milliarden wert. Warum kriegt Adidas nach vier Wochen ein Darlehen vom Bund über drei Milliarden Euro? Weil ihr Kerngeschäft wegbricht. Natürlich ist der Fußball abhängig von den Fernsehgeldern. Aber das ist doch nicht per se schlecht. Er ist übrigens genauso abhängig von den Zuschauereinnahmen. Uns gehen am langen Ende alleine durch die Abstinenz unserer Fans 20 Millionen Euro verloren. Das können wir uns als Borussia nicht lange leisten. Es singulär nur auf die Fernsehgelder zu schieben, das ist zu eng betrachtet. Das wäre so als würde Audi sagen, wir müssen uns auf ein anderes Standbein als Autos stellen. Das ist unrealistisch! Ich rate einfach dazu, das Problem nachhaltig anzupacken.

Es gibt ja Bestrebungen Ihres DFL-Kollegen Christian Seifert, nach der Krise eine Art „Taskforce Zukunft Profifußball“ zu gründen. Sollten an diesem Tisch auch Fans mit sitzen?
Ich glaube nicht, dass Fans nicht dabei sein werden. Die Frage ist aber immer: Wer sind „die Fans“? Generell finde ich die Idee der Taskforce eine wunderbare Herangehensweise. Sie steht auf drei sehr breiten Schultern: Sport, Wirtschaft und Recht sowie Gesellschaft. Da wird etwas angestoßen, um das Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und dann Maßnahmen daraus zu schmieden. So müssen wir vorgehen!

Herr Schippers, zum Abschluss noch einmal ein Zitat von Helmut Grashoff. Er schreibt im Abspann seines Buches: „Gern hätte ich Dir (Borussia) geholfen, Ruhm und Glanz über längere Zeit zu bewahren. Gern hätte ich Dir auch gegeben, was Dir angemessen gewesen wäre – schon um eines der letzten Märchen in unserem Metier lebendig zu halten, das wahrhaftige Märchen, wie du eine Kleinstadt-Idylle prominent machtest und aus dem Nichts europaweite Zuneigung und Triumphe im Sturm erobertest.“ Was macht Sie zuversichtlich, dass Sie den aktuellen Glanz unserer Borussia – eingeordnet in den Tabellen-Kontext – bewahren können?
(Überlegt) Ich bin zuversichtlich, weil wir nur das ausgeben, was wir einnehmen. Weil wir so sind, wie wir sind. Weil wir nicht ausflippen und keinen Luftschlössern hinterherjagen, sondern kontinuierlich einen Fuß vor den anderen setzen. Das ist Borussia und das ist grandios!

Wir bedanken uns von Herzen für Ihre Zeit und das Gespräch, Herr Schippers.
Ich bedanke mich für die Seite aus Helmut Grashoffs Buch hier. Ich habe den Auszug jetzt ein halbes Jahr bei mir im Büro liegen und könnte ihn mir jeden Tag neu durchlesen. Wenn ich mal mit jemandem über Borussia diskutiere, lese ich diese Stelle vor. Das habe ich auch schon unserem Präsidium und unserem Aufsichtsrat vorgelesen.

Fotos zu diesem Beitrag: Fabio Rizzetto / Chico Worldwide

36 Gedanken zu „Stephan Schippers: “Wir sind ein relativ einfacher Laden!”

  • 5. Juli 2020 um 18:11
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    Chapeau für alle Beteiligten… Kluge Worte, Herr Grasshoff hat sozusagen den geschäftlichen Grundstein gelegt und darauf wurde aufgebaut 💚Nebenbei bemerkt: bin auch ein Mädel von der Bökelstr. 😉

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  • 5. Juli 2020 um 18:30
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    Viel zu Reserviert, bitte mehr “agressiviteit” beim geld einzammeln sonst finden wir uns irgendwann in Liga 2 wieder.

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    • 6. Juli 2020 um 2:18
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      Der Autor dieser Zeilen hat nichts von dem verstanden, was die heutige Borussia ausmacht und was Stephan Schippers in dem hervorragenden Interview zum Ausdruck bringt

      Antwort
      • 6. Juli 2020 um 11:29
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        Ich will eine Borussia sehen mit Siegeswillen auf allen Ebenen, und nicht zu schnell zufrieden ist. Das gilt vor allem im Bereich Vermarktung (zb Stadionnahmen).

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        • 6. Juli 2020 um 14:35
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          Dann gehst du wohl am Besten zu der anderen Borussia….

          Antwort
          • 6. Juli 2020 um 23:03
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            Warum? Nur weil ich kritik habe und nicht alles schlucke was die Verantwortlichen sagen? ich bin auch Stolz auf Borussia aber es gibt auch nog vieles zu verbessern (Kommerz), leider ist das so oder willst du Borussia in einigen Jahren in Liga 2 sehen nur weil wir zu schnell zufrieden sind?

        • 7. Juli 2020 um 11:37
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          Ich lese da nichts von Zufriedenheit und Sattheit. Natürlich schaut der Verein, was er machen kann; finanziell wie sportlich.

          Aber eben ohne all-in-Mentalität und das ist bisher ein sehr guter Weg.

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    • 8. Juli 2020 um 11:44
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      Es finden sich viele der einstmals “überambitionierten” Vereine in der zweiten, dritten Liga und sogar noch darunter wieder. Finde Borussia macht das genau richtig: Professionalisierung und Investitionen in allen Bereichen des Vereins ohne alles sinnlos zu verscherbeln.
      Ein Stadionname gibt nun einmal auch Identität: Wenn ein unmoralisches Angebot kommen sollte, werden die Verantwortlichen wahrscheinlich schwach, aber es zeigt, das hier nicht um jeden Preis nur der Markt regiert.
      Das macht für mich die Borussia aus!

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  • 5. Juli 2020 um 19:03
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    Danke, einfach nur Danke für das Interview und dafür, dass wir so bodenständige und fähige Verantwortliche haben.

    Antwort
  • 6. Juli 2020 um 8:44
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    Ich bin in schlechten Zeiten Mitglied der Borussia geworden, um ein Teil der Familie zu werden die mein Herz seit fast 50 Jahre begleitet. Sehr guter Artikel, so wie Borussia ist und Helmut Grashoff wäre stolz auf seine Borussia und seinen Nachfolger im der Führungspitze seiner und unserer BORUSSIA.

    Antwort
  • 6. Juli 2020 um 14:44
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    Sehr gutes Interview, wir Borussen können froh sein das die in der Verantwortung stehenden Personen einen guten und Bodenständigen Job machen, Borusse in guten wie in schlechten Zeiten.

    Antwort
  • 6. Juli 2020 um 19:08
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    Ich finde, dass Grashoff und Nachfolger Schippers mir aus dem Herzen sprechen!
    Das ist unsere besondere BORUSSIA mit all ihren Idealen und sie hebt sich deshalb von den meisten anderen Vereinen ab, weil unsere Leute nicht größenwahnsinnig geworden sind und es hoffentlich auch immer so bleiben!
    Deshalb liebe ich diese meine BORUSSIA!

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  • 7. Juli 2020 um 11:23
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    Tolles Interview , das vieles offen legt, was Borussia so besonders macht. Und Schippers hat meine Hochachtung für seine klare Linie und der Verbundenheit zu diesen tollen Club ! Danke dafür !

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  • 7. Juli 2020 um 13:42
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    Ein schönes Beispiel dafür, dass sich wirtschaftliche Seriösität und Gier nicht ausschließen!

    Helmut Grasshoff: „Leicht gerät man unter diesen Einflüssen auf die schiefe Bahn (…) einhergehend mit hemmungsloser Unsolidarität im wirtschaftlichen Bereich.“

    Sportlicher Erfolg in der Bundesliga schlägt sich in höheren Sponsoring/Marketingerlösen und in enormen Europapokal-Einnahmen nieder. Muss man dann zusätzlich auch noch das 3-bis 4-fache der TV-Gelder von unteren Tabellenregionen beanspruchen?
    Herr Schippers steht diesbezüglich leider an der Seite von Rummenigge Watzke, Mateschitz und Hopp. Die Schere geht somit weiter auseinander! Wettbewerb wird verhindert! Der Abstand zu Bayern, BVB und RB wird immer größer und die Chancen darauf das wir igendwann wieder „etwas Blecherndes in der Hand halten“ wird immer geringer.

    Mehr wirtschaftliche Solidarität (bei den TV-Geldern) würde zu mehr Wettbewerb führen. Da dann Management- und Trainerqualitäten stärker zur Geltung kommen, könne unsere Borussia hiervon doch nur profitieren. Soviel Vertrauen in die handelnden Personen sollten wir haben! 😉

    Leider hat Herr Schippers hier offensichtlich nicht den Mut und die Weitsicht von Herrn Grasshoff!

    Antwort
  • 8. Juli 2020 um 7:51
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    Bin mit vielen gesagten einverstanden. Es muss aber Möglich sein, gerade in der jetzigen Zeit sich besser zu vermarkten. Natürlich muss ich dann auch ein wenig Mitbestimmung zulassen. Nur in der kleinen Borussen Familie zu bleiben, wird nicht mehr reichen um dauerhaft oben dabei zu bleiben. Gerade wenn das Geld fehlt, ist eine Vermarktung z.B. des Stadion Namens sehr wichtig. Wie das Stadion dann auch heißt, interessiert doch nicht wirklich…….

    Antwort
    • 8. Juli 2020 um 10:58
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      Sehe ich tatsächlich anders. Wenn da nicht Unsummen mit eingenommen werden finde ich solche Identitätsanker richtig und wichtig. Sollte ein unmoralisches Angebot kommen, kann man darüber nachdenken, sollte dann aber andere Bereiche finden, wo noch “Borussia” und nicht “Werbung” drauf steht.

      Ein Verkauf von Teilen der Borussia und Abgabe der Mitbestimmung fände ich sehr gefährlich. Wenn in einem Rahmen wie das wohl der FCB macht: strategische Partner und immer mit einer Rückkaufoption für die Anteile. Einen Kühne, einen Windhorst, einen Hopp, einen Mateschitz, einen Kind brauchen wir nicht: Un drei der genannten sind meines Ermessens mit schuldig am Gang in die 2. Liga!

      Finde die Seriösität der Borussia top!

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    • 9. Juli 2020 um 20:50
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      Mich schon, und vermutlich viele andere auch..

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  • 8. Juli 2020 um 19:06
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    Genau so ist es, Borussia ist viel zu Konservativ. Und das ist schon das problem mit Schippers, Borussia Park, Langweiliger geht gar nicht. So werden wir nicht lange mehr da oben stehen und dann will ich das gejammere von vielen Fans mal Hoeren. Was in den letzten 10 Jahren passiert ist ist Super, aber ich Glaube das jetzt und zwar jetzt in unsere Zukunft investiert werden muss, sonst geht es Schnell runter. Wir denken zu Klein.

    Antwort
  • 8. Juli 2020 um 20:36
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    Ich finde es nur schade, dass Herr Schippers bisher nicht in der Lage war, „Meine launische Diva“ zu lesen. Somit ordne ich die Lobeshymnen auf Herrn Grashoff (welche natürlich berechtigt sind) als Gesülze ein. Erst nach dem Genuss dieses sehr interessanten und unterhaltsamen Buches kann man zumindest grob einschätzen, wie der Mann getickt hat und welchen Wert er für den Verein hat(te). Man kann schlecht von einer Borussia-DNA sprechen und sich diese auf die Fahne schreiben , wenn man sich nicht einmal wirklich für den Gründer selbiger interessiert. Das geht auch dann, wenn man wie Herr Schippers sehr beschäftigt ist.
    Dennoch bin ich froh, dass er die Borussia so besonnen leitet. Negative Gegenentwürfe gibt es ja zuhauf, daher an dieser Stelle ein großes „Danke schön“ dafür.

    Antwort
  • 9. Juli 2020 um 7:29
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    Ohne gute Vermarktung bleibst Du nur Mittelmaß. Natürlich muss man sich nicht ganz verkaufen es gibt ja auch einen Mittelweg! Man muss auch mal grösser Denken. Schön das Herr Schippers so lange dabei ist und auch sehr gute Arbeit geleistet hat, aber man sollte sich da auch noch andere Profis dabei holen. Unser neuer Sponsor ist im Finanzsektor sehr umstritten. Bin mal gespannt ob das lange hält und die 8 Mio. im Jahr sind ja auch nicht die Welt.

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  • 9. Juli 2020 um 16:43
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    Weissweiler,Grashoff,Netzer. Tolle Kerle in flotten Kisten. Mit Weissweilers Trainingsmethoden erreichst du heute keine Bezirksligaelf mehr. Netzer von damals könnte heute in keiner Drittligamannschaft mithalten und der Multi-Millionenkonzern Borussia Mönchengladbach hat nun überhaupt nix mehr gemein mit Grashoffs Dorfclubeinnahmen. Im Übrigen hatten Grashoff und Co die einmalige Chance, aus zahlreichen Deutschen Meisterschaften und aus Europapokalsiegen die Borussia dauerhaft in FC Bayernnähe zu bringen. Die hanseatische Zurückhaltung in Wirtschaftsfragen kann eben auch im Wege stehen lieber Herr Schippers. Es ist sicherlich auch von Herrn Schippers sehr vieles richtig gemacht worden in den letzten 10 jahren – aber wichtig ist auf dem Platz. Das Roseteam bietet sehenswerten, technisch hochwertigen Fußball dank perfekter Eberl Einkäufe (Poulsen und Bennets sparen wir uns jetzt einmal). Nun hat man erneut die Chance, in der CL mitzumischen und sportlich mitzuhalten. Herr Schippers mag die CL für einen Lottogewinn zur richtigen (Corona)Zeit halten, ich sehe darin immer noch einen sportlichen Wettkampf auf hohem Niveau. Das aktuelle Team hat in der gerade beendeten BL Saison gegen die deutschen CL Teams in 6 Spielen 7 von 18 Punkten geholt. Verstärkung muß also her, sonst wird man sich erneut in Europa blamieren.

    Antwort
  • 9. Juli 2020 um 18:44
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    Wir haben viel Geld in Steine investiert, an sich gut aber jetzt mit Corona ist das ein riessenproblem, unser vermoegensposition ist gut, leider sind das Steine damit gewinnt man nichts, ich glaube das Herrn Schippers sich schon wie The Godfather von Borussia fuehlt, warum Borussia Park nicht vermarkten nur weil er diese name so toll findet? Sowohl Schippers wie damals Grashoff sind ausgezeichnete Buchhalter aber wenn man Borussia weiter entwickeln will braucht man gute Kommerzielle leute die auch Entscheidungen treffen duerfen. Und kein Stallgeruch bitte.

    Antwort
  • 12. Juli 2020 um 9:32
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    Du kannst mal in der Zukunft beobachten,was Hertha gewinnen wird,nämlich keinen Blumentopf.Das(ohnehin fragwürdig erwirtschaftete) Windhorst-Geld ist endlich und das meiste wird für Beraterhonorare,Handgelder und üppige Spielergehälter des zwangsweise deutlich nach oben gefahreren Gehaltsgefüges draufgehen.Windhorst investiert nicht aus Liebe zur Hertha(wie Hopp in Hoffenheim),sondern aus Profitgier und er wird der Hertha während seines finanziellen Engagements noch mehrere Windeier wie Klinsmann ins Nest legen.Der Verein wird die Zeit danach nicht überleben,bis dahin nichts gewinnen(wie Leipzig,Hoffenheim,Leverkusen und Wolfsburg auch) und irgendwann vor dem finanziellen Ruin stehen,da das Windhorst-Geld verbraten ist,die Anteile verkauft sind,der völlig überteuerte Kader aber mit langfristigen Verträgen gegenwärtig und nicht mehr finanzierbar ist!

    Antwort
    • 13. Juli 2020 um 11:58
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      Ups, was Du da über Hertha prognostizierst beschreibt ziemlich exakt den Werdegang des HSV. War das beabsichtigt?

      Antwort
  • 15. Juli 2020 um 20:07
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    Oh Mann, hier schreiben ja wieder Experten:

    “…Schippers wie damals Grashoff sind ausgezeichnete Buchhalter aber wenn man Borussia weiter entwickeln will braucht man gute Kommerzielle leute die auch Entscheidungen treffen duerfen…”

    Jaja, in den letzten 20 Jahren hat sich die Borussia ja auch kein bischen weiterentwickelt, nicht wahr?

    Herr im Himmel – wenn es Dich denn gibt – bitte schmeiß Hirn vom Himmel und versuch auch mal Leute wie Ronald zu treffen….

    Antwort
  • 18. Juli 2020 um 8:16
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    Kleine Schippers-Stichelei von Rose im Kicker/ Fohlenecho?
    “Wenn Du im Sport große Dinge erreichen möchtest, müssen Lust und Mut größer sein als mögliche Zweifel. Vielmehr sollte man eine große Freude daran entwickeln, selbst schwierige Herausforderungen zu bewältigen”, findet Rose.

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    • 31. Juli 2020 um 19:27
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      Schippers wird genau wie damals Grasshoff nicht den Mut haben voll “anzugreifen”.
      Weil, wie ich fuerchte, er weiss das man dann auch andere Machtsverhaeltnisse haben wird, er wird es dann teilen muessen, das wird er nicht wollen. Der Mann hat grosse Vedienste aber er wird Borussia irgendwann im Wege stehen. Aber Ich bin ja Dumm.

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      • 1. August 2020 um 16:03
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        …zumindest der letzte Satz ist korrekt!

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        • 1. August 2020 um 18:33
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          Das Nenne ich mal ein konstruktiver beitrag von dir. Warte mal ab, Ich bin nicht so Naif und Provinzal, wenn Du was erreichen willst must du Gross Denken und manchmal auch ein bisschen Risiko gehen, genau was zum Glueck auch ein Rose sieht oder muss Ich hier sagen leider sieht er es? Wenn wir jetzt Stagnieren wird ein Rose bald gehen weil er zu wenig Perspektive sieht.

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          • 2. August 2020 um 6:56
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            Du hast Recht. Solch konstruktive Beiträge wie deinesgleichen bin ich nicht im Stande zu verfassen. Aber ich versuche es mal: Wenn jetzt Hirn vom Himmel fallen würde, dann würde es versuchen an Dir vorbei zu fallen, weil es bei Dir zu wenig Perspektive sieht.
            War das jetzt konstruktiv? Sorry, dass ich nicht so groß denken kann wie Du.

            Wie dem auch sei, ich hoffe Du hattest gestern viel Spass bei der tollen Geburtstagsfeier der wahren Borussenfans in Eicken! Da waren auch alles nur große Denker…

  • 2. August 2020 um 9:18
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    Du bist wohl schnell Zufrieden, Ich bin eben Kritischer wie Du. Wie Ich schon gesagt habe, was in den letzetn jahren passiert ist ist Toll aber wenn Borussia sich jetzt nicht weiterentwickelt (ja leider Kommerz) dann geht es Schnell Bergab aber Du bist zu Schlau dass zu Vestehen.

    Antwort
    • 2. August 2020 um 13:39
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      Du scheinst es darauf anzulegen, dass man Dich ob Deiner mangelhaften, nein ungenügenden Rechtschreibung und Interpunktion kritisiert um damit das Argument “ich bin zwar zu blöd zu Scheiben und mich artizukulieren, aber in der Sache habe ich Recht” anzubringen.
      Versuch es Mal mit was Neuem, Du Merker…

      Antwort
      • 2. August 2020 um 15:35
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        O Mann, Du akzeptierst keine andere Meinung, ist Dein Problem. Deine kleine Welt bricht dann wohl zusammen, Schade. Beenden wir es jetzt.

        Antwort
        • 2. August 2020 um 17:31
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          Wenn der geistige Dünnschiss, den Du absondert Deine Meinung sein soll, dann kannst Du Dir meines aufrichtigen Mitleides sicher sein.
          PS: Gute Idee von Dir, Deinen Text von deiner Ma gegenlesen zu lassen – auch wenn sie da offensichtlich ebenso wie Du noch ein paar Defizite hat.

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  • 2. August 2020 um 18:55
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    Hahaha, Du bist Lustig und Mitleiderregend. Habe mich sehr Amusiert, Danke dafuehr. (Wieder ein Schreibfehler).

    Antwort

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