Veränderungen – jetzt!

Nur zwei Siege aus den letzten zehn Spielen, ein erschreckend harmloser Auftritt beim selbst ausgerufenen Europa-Endspiel gegen Mainz. Borussia tritt nicht nur noch auf der Stelle, die Entwicklung ist rückläufig. Willkommen im Mittelmaß!

Damit ist diese Saison dann wohl wirklich gelaufen! Nach dem wahnsinnig uninspirierten 0:0-Remis gegen Mainz 05 fehlt auch den letzten Optimisten rund um den Borussia-Park die Fantasie, wie es der Klub in diesem Jahr noch in den Europapokal schaffen soll. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Platz sieben. Rechnet man das schwere Spiel gegen die Bayern in zwei Wochen mal aus, sind es nur noch 15 Punkte zu vergeben. Jegliche Europa-Träume verbieten sich!

Im zweiten Jahr in Folge kann unser Klub die Schwäche der Konkurrenz im Schneckenrennen um die begehrten Plätze nicht ausnutzen. Wer zunächst aufgrund von Verletzungen, fehlendem Spielglück und unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen noch an Pech dachte, sieht sich längst eines Besseren belehrt: Wenn eine Mannschaft gleich zweimal die Chance ins internationale Geschäft einzuziehen leichtfertig verspielt, geht es um größere Dinge: Einstellung und Qualität.

Eine ausschweifende Analyse des Problems wollen wir mitten in der Saison nicht vornehmen. Wir sind keine Freunde von großen Meckereien im laufenden Spielbetrieb. Natürlich spielen ohnehin viele Faktoren eine Rolle – freilich auch die oben genannten „Pech-Faktoren“ Verletzungen, Spielglück und Schiedsrichter. Was wir allerdings zu diesem Zeitpunkt bewusst thematisieren wollen, ist Borussias eklatantes Kader- und Einstellungsproblem, das vor allem auf die handelnden Personen zurückfällt.

Über Max Eberls Rolle haben wir uns an dieser Stelle schon mehrfach ausgelassen. Nicht nur, weil wir Eberl für einen exzellenten Typen halten, besitzt er weiterhin ein extrem hohes Standing bei uns. Die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren verdient Lob und Anerkennung. Wir sind uns weiterhin sicher: Ohne Max Eberl wäre Borussia nicht dort, wo sie heute steht.

Klar ist aber: Eberl hat als Kader-Verantwortlicher in den vergangenen zwei Transferperioden entscheidende Umbrüche verpasst. Auf beiden Außenverteidigerpositionen fehlt adäquater Ersatz, die offensiven Außen sind zwar prominent besetzt, vor allem aber mit verletzungsanfälligen Spielern. Dazu wurde im Sturm ein frühzeitiger Umbruch verpasst. Der Versuch einer Light-Feinjustierung scheiterte – vor allem, weil auch hier ein verletzungsanfälliger Spieler verpflichtet wurde.

Was uns Hoffnung macht: Eberl hat in den vergangenen Wochen in- und extern mehrfach angedeutet, dass im Sommer größere Veränderungen mit Blick auf den Kader geplant seien. Dabei konzentrieren sich die Anstrengungen nach unseren Informationen vor allem auf den vorderen Bereich. Borussia fahndet bereits intensiv nach einem Raffael-Nachfolger, auch auf den Mittelfeld-Außen dürfte es Veränderungen geben. Bleibt zu hoffen, dass unser Manager dabei auch vor unpopulären Entscheidungen nicht zurückschreckt!

Eine solche könnte die Trainer-Position betreffen. Wie unsere Redaktion in den vergangenen Wochen vermehrt aus Vereinskreisen erfuhr, ist Dieter Hecking intern trotz anderslautender Berichterstattungen längst nicht mehr unumstritten. Die Vertragsverhandlungen wurden demnach keinesfalls auf Eis gelegt, sondern abseits des generellen sportlichen Austauschs noch gar nicht geführt. Ohnehin kippt die Stimmung im Klub: immer mehr Mitglieder wichtiger Vereinsgremien sprechen sich für eine Trennung von Hecking in diesem Sommer aus. Hinter den Kulissen rumort es deutlicher, als es der sportlichen Leitung um Eberl lieb wäre.

Wir möchten uns an dieser Stelle polemischer Kritik an Dieter Hecking explizit verwehren. Der Trainer kann wenig für lasche Einstellung oder vergebene Torchancen. Auch das Verletzungspech ist nicht alleine Hecking anzulasten: Schon unter André Schubert litt Borussia unter deutlich höheren Ausfallzeiten. Vollkommen losgelöst davon sehen wir aktuell trotzdem nur wenige objektive Gründe, die für eine weitere Zusammenarbeit mit Hecking sprechen. Natürlich hat der Trainer Borussia im vergangenen Jahr stabilisiert, was zur Folge hatte, dass der Klub zu keiner Zeit in Abstiegsnöte geriet. Anschließend konnte Hecking seinem Team allerdings zu keinem Zeitpunkt eine eigene Handschrift verleihen.

Woran wir das festmachen? Borussia steht im Jahr 2018 für keine Spielidee. Die Mannschaft präsentiert sich als Ansammlung von ordentlichen Einzelspielern, die zwar an guten Tagen in der Lage sind, ihr Potenzial abzurufen und damit vielen Vereinen wehzutun, diese Qualität aber nur viel zu selten zeigen. Eklatant: die schwache Chancenverwertung und Torausbeute (nur neun Treffer in der Rückrunde) sowie die extrem hohe Gegentoranzahl (in dieser Saison 42, fünftschlechteste Abwehr der Liga). Auf alte Tugenden wie die Heimstärke kann sich das Team in diesen Tagen auch nicht mehr verlassen: Aktuell hat Borussia seit vier Bundesligaheimspielen nicht mehr gewonnen (2 von möglichen 12 Punkten).

All das führt aus unserer Sicht nur zu einem Schluss: Es müssen Veränderungen her – und das auf gleich mehreren Positionen. Die Trainerfrage muss gestellt, eine exakte Kaderanalyse betrieben werden. Bezeichnend übrigens, dass ein Profi am Sonntagabend bei „Sky“ das 0:0 in Mainz als Beweis der „europäischen Ambitionen“ wertete: „So ein Spiel muss man dann auch zu null spielen!“ Damit dürfte wohl alles gesagt sein.

Will Borussia nicht im tabellarischen Niemandsland versinken und wohlmöglich einen ähnlichen Absturz erleben wie andere kurzzeitig gehypte Klubs, muss nun messerscharf analysiert und anschließend sinnvoll gehandelt werden. Sonst heißt die schwarz-weiß-grüne Zukunft: graues Mittelmaß!

Foto zu diesem Beitrag: Nordkurvenfotos

17 Gedanken zu „Veränderungen – jetzt!

  • 4. April 2018 um 18:44
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    Kommentar passt wie Faust aufs Auge!Bravo👍👍👍👍

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    • 4. April 2018 um 20:08
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      Dem kann ich mich nur anschließen!!
      Bin kein Freund von Schnellschüssen, habe bis zum Wolfsburg-Spiel damals auch Andre Schubert für den richtigen Trainer gehalten…
      Schlüssel Spiel diese Saison: das Heimspiel gegen Bremen! Wenn eine Mannschaft nach der Pause so aus der Kabine kommt, dann ist das ein Trainerproblem!!! Anstatt weiter (so wie Hoffenheim gegen den FC…) Gas zu geben dieses “Verwaltungsgekicke”….
      Ergebnis bekannt, eigentlich hätten wir das Spiel verlieren sollen…
      Ich hoffe Max Eberl zieht die richtigen Schlüsse – und denkt auch mal über den Hannes Wolf nach….
      Da könnte man dann vielleicht wieder eine Spiel Idee erkennen…

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  • 4. April 2018 um 21:05
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    Genau so ist Realismus-bei der Saison-Bewertung- sollte jedoch niemand vor Max Eberl kuschen! Der ist nicht unantastbar!Kaderplanung und Äußerungen gegen die eigenen Fans- Ich komme nicht mehr mit 3Kids! Siehe HSV Spiel!!! Am 19.12.17!!!

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  • 4. April 2018 um 21:11
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    Da habt ihr einmal mehr die Probleme Gut beschrieben. Man hat wirklich d3n Eindruck der stagnation auf konstant niedrigem Niveau. Schlimm wird es wenn manche Akteure sich das dann auch noch schön reden. Die Reha Abteilung ist sicher noch mal ein anderes Thema. Es ist aber doch schon spannend wenn z. B. Grifo bei uns nach Transfer ewig mit irgendwas ausfällt. Na ja hoffen wir auf besseres in der nächsten Saison und wir sollten nicht damit zufrieden sein im Tabellennirwana rumzudümpeln.

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  • 4. April 2018 um 22:07
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    Auch auf die Gefahr hin, bei vielen Fans der Borussia anzuecken: Der Heiligenschein um Max Eberl ist nach dieser Saison auch etwas kleiner geworden. Er hat tolle Arbeit für den Verein in der Vergangenheit geleistet, seine Bilanz 2017/2018 sieht aber so aus:

    Auf der Habenseite steht die Verpflichtung von Matthias Ginter, Denis Zakaria und Mickael Cuisance, auf der Sollseite die Verpflichtung von Raúl Bobadilla, die Nichtverpflichtung von Simon Terodde, der Abgang von Nico Schulz und das Festhalten an Josip Drmic; hinzu kommt, dass Vincenzo Grifo und Reece Oxford bisher auch noch keine Bäume ausgerissen haben. Der indiskutable Auftritt nach dem Hamburg-Spiel sei nur am Rande erwähnt.

    Nein, das ist sicherlich nicht die Bilanz eines Quasi-Heiligen. Hoffentlich zieht auch Max Eberl seine Lehren aus dieser vollkommen verkorksten Saison und kann mit super Transfers (vor allem in der Offensive) den Grundstein für eine bessere Saison 2018/19 legen.

    Ach so, da fehlt doch noch was: Zum Trainer habe ich mich gar nicht geäussert. Eigentlich ist dazu aber auch bereits das Meiste gesagt.

    “Ja, ich kann Erfolg.” In einem anderen Trainerleben vielleicht, aber sicher nicht bei der Borussia 2017/2018. Dafür haben wir zu oft einfallsloses Gekicke gesehen.

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  • 4. April 2018 um 22:59
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    Aufgrund Hausbau und Familie bin ich nicht mehr so nah dran, wie noch zu DK-Zeiten. Allerdings ist gerade das Thema “Spielidee” sehr gut beschrieben.
    Zu Schiris, Verletzten möchte ich nichts sagen, aber Hecking versteht es meines Erachtens nicht die guten Spieler zu einer konstant spielstarken Truppe zusammen zu bringen. Grundsätzlich ist er mir sehr sympathisch, aber ich glaube, dass die Truppe mehr drauf hätte…

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  • 4. April 2018 um 23:19
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    Was soll ich da noch sagen, der Bericht bringt es mehr als voll auf den Punkt.
    Seit dem 2. Spieltag sage ich es immer wieder, dass ich es selbst nicht mehr hören kann.
    Dieser Mannschaft geht es im Paradies am Niederrhein zu gut.
    Hecking hat kein Konzept und hat keinen der Spieler entscheidend weiterentwickelt.
    Diese nie endenden blabla Äußerungen der Spieler, dass sie nach Europa wollen, sehe ich Woche für Woche von ihnen selbst widersprochen und widerlegt.
    Was soll das, hört doch endlich auf mit dem blabla, den ihr selbst doch nicht wirklich glaubt.
    Wie ich schon vor einigen Wochen geschrieben habe, schließen wir die Saison auf Platz 12 ab.
    Dieter, tu uns und dir einen Gefallen und geh bitte zum Ende der Saison!
    Ansonsten ist kommende Saison sowieso Schluss, wetten.

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  • 5. April 2018 um 0:01
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    Kommt sehr selten vor, doch dieses Mal gibt es volle Zustimmung für eure Bewertung. Ein paar kleine Änderungswünsche habe ich dennoch: In der Rückrundentabelle belegen wir Platz 15. In 9 der letzten 16 Pflichtspiele erzielte die Borussia kein einziges Tor. Das ist kein Mittelmaß. Das ist Abstiegszone.
    Dann sprecht ihr von „ Mitte der Saison“. Wir spielen Spieltag 29 von 34. Das ist Ende der Saison, ganz sicher. Da darf man ein Resümee ziehen. Gibt man bei Google ein „ Kritik an Dieter Hecking“, dann findet man nacheinander die gleichen niederschmetternden Kommentare. 2006 Nürnberg, 2009 Hannover und 2016 Wolfsburg. Immer das Gleiche. Matse Ginter haut bereits in die selbe Kerbe. Vestergaard sieht dagegen alles noch sehr blauäugig, wenn man sein Interview auf der Vereinshomepage liest – wobei das sicherlich von Vereinsseite legitimiert wurde. Ansonsten, wie bereits geschrieben, hundertprozentige Zustimmung zu diesem Bericht. Hecking muss weg!!! Und Max Eberl kratzt gerade heftig an seinem eigenen Denkmal . ( Das Denkmal hat er sich im übrigen verdient).

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  • 5. April 2018 um 2:23
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    mal so in die Runde geworfen, sollte Hecking gehen…was haltet Ihr denn vom Keller?

    Der hat in Schalke super Leistung gebracht und bei Union ebenso…da hätte ich weniger Bauchschmerzen, als bei Wolf.

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    • 5. April 2018 um 15:55
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      Keller ist auch mein Wunschkandidat!!!
      Ein guter Trainer, der eine Mannschaft spielerisch und taktisch weiterentwickelt.
      Ich hoffe, Eberl wartet nicht zu lange, die Weichen für die neue Saison müssen rechtzeitig gestellt werden. Zur Zeit dreht sich das Trainerkarussell und auch ein Herr Keller ist bestimmt bei mehreren Vereinen im Gespräch.

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  • 5. April 2018 um 8:32
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    Schön auf den Punkt gebracht, nur die Kritik an unseren Transfers verstehe Ich nicht so ganz, Ich finde wir waren perfekt aufgestellt, auf beiden außen mit einem 2 und 3 mann besetzt im Mittelfeld das gleiche, und im Sturm und abwehr (außer Linksaußen, wo ein Oxford und Elvedi aber auch bewiesen haben das sie dort spielen können). Die Idee war die 2 und 3 reihe dieses jahr zu stärken und das hat Max meiner meinung nach perfekt gemacht, billig grifo, Raaaul, und Cuisance zu holen waren wieder mal genie streiche, das ein Hecking zu wenig darauf zu rückgreift und die Verletzungen sich häufen, dafür kann man Max keine schuld geben, den keiner dieser Spieler war vorher so anfällig, erst bei uns. Und da muss man das Reha Team in frage stellem nicht unseren Max :). Und zur Trainerfrage : Stabilisiert ja, einen Zakaria, Oxford, Elvedi und Cuisance teilweise weiter entwickelt ja, aber Leistung.. Nein. Ich finde wir brauchen Keller, hat eine gute spiel Idee und kann gut mit jungen spielern, genau das was wir und Max an seiner seite brauchen/braucht.

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  • 5. April 2018 um 9:51
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    Ich bin nur froh, dass wir keinen Trainer wie Peter Stöger haben. Dortmund spielt ähnlich unter den Erwartungen und Stöger sitzt während dem Spiel mit Armen verschränkt auf der Bank (Siehe Rückspiel gegen Salzburg). Hecking geht wenigstens noch ab am Spielfeldrand und versucht die Jungs anzutreiben.

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  • 5. April 2018 um 11:17
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    Nicklas Bendtner hat eigentlich auch schon die Wahrheit gesagt.Ich wäre auch für Keller.Hoffentlich wird am 16.ten mal richtig diskutiert.Nicht wieder alles schön reden. Der Artikel stimmt komplett.👍🏻

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  • 5. April 2018 um 22:10
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    Wenn Hecking gehen sollte,dann wird Max vermutlich Markus Weinzierl installieren. Er hat ja immer in den höchsten Tönen von ihm gesprochen……

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  • 5. April 2018 um 22:51
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    Gute Analyse! Ich bin mittlerweile so weit, dass ich weitere desaströse Niederlagen positiv bewerte so sie denn den Reformprozess beflügeln. Der schleichende Niedergang hat schon mit dem Pokalhalbfinale gegen Frankfurt begonnen. Seitdem wird alles schön geredet und eine Chance nach der anderen vermasselt. Wir brauchen einen Neuanfang mit neuer sportlicher Leitung. Das ist mit Hecking nicht möglich. Selten ist die Inkompetenz eines Trainers so deutlich geworden.

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  • 7. April 2018 um 12:20
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    Ich habe es schon vor einigen Wochen geschrieben. Ich sehe keine Spielidee. Klar, viele Verletzte usw. Guckt euch mal diesen Fussball an. Schrecklich. Z.B die Eckbälle von Hazard. Ist da schon mal einer verwertbar angekommen? Flanken von Herrmann? Das wird so nix mehr. Beim Spielaufbau werden nur noch eklatante Fehler gemacht. Dann geht’s klein klein weiter und am Ende landet der Ball bei Sommer und oft danach im Seitenaus. Ich sehe da kein Europapokalteam. Zum Trainer sagt man besser nichts. Aber im Mai dürfte für Hecking Schluss sein.

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  • 7. April 2018 um 18:01
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    Heute, Stand 17.55 Uhr.
    Habe mir das Spiel gegen Berlin ca. 20 min. angesehen. Dann aber abgeschaltet.
    Kann dieses gegurke nicht mehr mit ansehen.
    Was hat D.H. aus dieser Mannschaft gemacht.
    Alle sind schlechter geworden.
    Es gibt so viele aufstrebende Trainer.
    Da wird doch wohl einer dabei sein, der ein vernünftiges Konzept aufweisen kann.
    Was ist aus den sog. Standarts geworden, die der
    ( KO. ) Trainer Bremser so
    herauf beschworen hat.
    Beide weg ! Die ruhen sich am Niederrhein nur aus.

    Wenigstens ist das Wetter gut. Grüße in die Runde !

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