Weniger reden, mehr spielen!

Borussia lässt beim 1:1 gegen den FC Augsburg Punkte im Kampf um die europäischen Plätze liegen. Die Stimmung rund um den Borussia-Park ist angespannt: ruhige Ultras, Pfiffe gegen die Mannschaft und wütende Spieler. Unsere Nachbetrachtung.

Da ist sie wieder: diese elende Frustration! Eigentlich hatten wir uns am Samstag auf einen schönen Fußball-Nachmittag im Borussia-Park gefreut. Nach dem Mainz-Spiel hatten wir uns zu Recht Hoffnung auf einen siegreichen Nachmittag gemacht. Die Mannschaft schien gut drauf zu sein, die Spieler hatten ohnehin einiges wieder gut machen. Uns war natürlich klar, dass es ein schweres Spiel werden würde, weil der FC Augsburg ums Überleben kämpfen muss. Aber eigentlich sollte Borussia das doch packen. Oder?

Die Antwort fällt gleichsam deutlich wie ernüchternd aus: Nein! Sportlich war das, so ehrlich müssen wir sein, nichts am Samstag. Borussia hätte eine Niederlage gegen schwache Augsburger verdient gehabt. Nicht etwa, weil die Fuggerstädter das sportlich bessere Team waren. Sie kämpften aber, zeigten Einsatz und bissen sich dadurch auch in schweren Phasen ins Spiel. Für Borussia war es am Ende mehr als glücklich, dass es in der 94. Minute doch noch zum 1:1-Ausgleich durch André Hahn reichte.

Wirklichen Einsatz zeigten die Spieler leider vor allem nach den 90 Minuten – in der Mixed Zone. Christoph Kramer holte sogar zu einer regelrechten Pauschalkritik aus. Fans, die nicht voll hinter der Mannschaft stehen, sollten sich eine Bratwurst kaufen, am Abend zum Entertainment RTL gucken oder nach München ziehen. Harte Worte – vor allem nach einer derartigen „Leistung“. Manchmal wäre es wohl klüger, sich zurückzuhalten und auf dem Platz zu überzeugen. Wir antworten mal auf ähnlichem Niveau: Spieler, die sich nicht voll für den Verein reinhängen und dennoch mehrere Hunderttausend Euro im Monat verdienen, können gerne das gleiche tun!

Zur Ehrenrettung Kramers muss man nun allerdings anführen, dass es tatsächlich Pfiffe im Spiel gegen die Mannschaft gab. Ähnlich wie unsere „Nummer 6“ haben wir dieses Fan-Verhalten in der Vergangenheit immer schon kritisiert – und tun dies auch in diesem Fall. Zwar waren auch wir sehr frustriert am Samstag und konnten unsere Enttäuschung im Stadion nur schwer zurückhalten. Pfeifen würden wir dennoch erst nach dem Spiel – wenn überhaupt! Zumal auch Kramers Hinweis auf die noch recht junge Mannschaft berechtigt ist. Eine Ausrede darf es trotzdem nicht sein.

Aber zurück zum Pfeifen und Meckern: Besonders tat sich da am Samstag mal wieder die Ostgerade hervor. Und ja, dieses Mal dürfen wir hier absolut offen gegen große Teile dieser Tribüne schießen. Denn: Wir haben selber 90 Minuten auf der Ost verbracht. Fragt nicht warum: Frustbewältigung! Jedenfalls ist das Fan-Verhalten dort eine wahre Katastrophe. Selbst beim bekannten „Steht auf“-Gesang bleibt ein Großteil sitzen. Der Rest quält sich für ein paar Sekunden vom Sitzkissen hoch. Ansonsten wird lautstark gemeckert, gepfiffen und gepöbelt. Und sowas schimpft sich dann Fans. Wahnsinn!

Zugegeben hat sich am Samstag aber kein „Fan“ mit Ruhm bekleckert. Fakt ist: Ohne die Ultraszene ist im Borussia-Park nichts los. Sieht man mal von verzweifelten „Mönchenglabdach-Olé-Rufen“ und einigen anderen kurzen Gesängen ab. Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings auch, dass das Verhalten der Ultras insgesamt doch eher an einen geschlossenen Stimmungsboykott erinnerte und eben nicht an die offizielle Ankündigung, dass zwar keine Stimmung organisiert werden würde, jeder Ultra die Mannschaft nach eigenem Belieben anfeuern würde. Das bringt unsere geliebte Borussia dann auch nur bedingt weiter – auch wenn es sicher jeder selber wissen muss.

Wir bleiben bei unserer Feststellung aus dem Augsburg-Vorspiel: Wir sind froh, wenn diese Saison in zwei Wochen vorbei ist. Eigentlich wünschen wir unserem Verein ja nichts Schlechtes: Vielleicht wäre es aber sogar ganz gut, wenn die Mannschaft Europa verpasst. Verdient hätte es das Team in diesem Jahr definitiv nicht. Und auch einigen Anhängern würde es gut tun, mal wieder auf den Boden zurückzukommen. Auch fanszeneintern wäre es vielleicht mal ganz gut, sich in einer „normalen“ Saison neu zu sortieren.

Wir werden jedenfalls den Teufel tun, jetzt öffentlich den Stab über der Mannschaft zu brechen. Abgerechnet wird erst nach der Saison. Bis dahin sind es noch zwei Wochen, in denen wir alles für Borussia tun werden. Sie ist unser Verein, unsere Liebe! Jeder, der das anders sieht, kann – wie Kramer gesagt hat – gerne das Weite suchen. Das gilt aber eben auch für die Spieler!

20 Gedanken zu „Weniger reden, mehr spielen!

  • 7. Mai 2017 um 23:57
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    Ein ganz frustrierender Nachmittag, der mich auch heute noch wütend macht. Die Leistung der Mannschaft war absolut schwach, eine riesen Chance auf Europa fast weggeworfen. Wenn jeder Spieler alles gegeben hätte und dann trotzdem kein Sieg dabei gelingt, dann kann ich damit leben, aber diesen Eindruck hatte ich nicht. Das Spielsystem des Trainers ist in dieser Situation auch nicht wirklich nachvollziehbar, mehr Risiko und Zielstrebigkeit hätte ich mir gewünscht.
    Merkwürdig finde ich auch, dass unsere Spieler häufig ausrutschen, das war nicht nur beim Gegentor der Fall.
    Sicher akzeptiere ich kleinster Weise die Pfiffe der Ostgeraden, aber noch viel weniger verstehe und akzeptiere ich die Nordkurve. Auch ohne Ultras muss hier mehr passieren. Absolut frustrierend. Und daher verstehe ich durchaus die Reaktion von Kramer, die Mannschaft hätte uns gebraucht, gerade weil es nicht lief.
    Leider gab es aus meiner Sicht nur Verlierer an diesem Samstag.

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  • 8. Mai 2017 um 1:23
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    Schade, dass ihr auch diesmal die Ultras nicht kritisiert. Immerhin habt ihr auch aus der Ost richtig beobachtet: es kam nichts aus dem 16er Unterrang. Gemeinsame rumstehen und ab und an mal pöbeln gegen die eigenen Fans etwas weiter oben. Zumindest in den ersten 20-30 Minuten war dennoch etwas wie Stimmung zu verspüren. Sogar ein Wechselgesang mit der Süd hat geklappt. Mit abnehmender Leistung des Teams auf dem Rasen wurde es dann aber immer mauer. Gerade dann hätte ein wuchtiger Support geholfen. Und das können tatsächlich so nur die Ultras. Aber siehe oben: nix.

    Erkläre mir doch bitte mal irgendwer den Sinn eines solchen Boykotts. Dann mögen die Ultras doch bitte die Karten zurückgeben und der Verein gebe diese an die 200 jüngsten Wartelisten-Steher. Ich würde wetten, dass sich dann mittelfristig eine neue Szene bildet.

    Bedingungsloserer Support gilt anscheinend nur dann wenn einem die Choreo nicht versehentlich kaputt gemacht wird oder aber eine kontroverse Choreo nicht gezeigt werden darf. Wieso veröffentlicht man die S04 Choreo nicht mal, damit sich der neutral Fan ein eigenes Bild machen kann? Aktuell kindisch und traurig.

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    • 8. Mai 2017 um 11:21
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      Dann wären aber erstmal 60% der NK dran Ihre Tickets ab zu geben weil sie nie mitsingen..

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      • 8. Mai 2017 um 15:59
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        Prinzipiell richtig. Aber die eher 80% sehen sich nicht als „Vorzeige-Fans“ und „es zählt nur der Verein“-Gruppe. Momentan kommt eher rüber, dass eigentlich nur die eigenen Interessen zählen. Der Auftritt am Samstag war – nach Pyroshows (Celtic, Fürth etc.) und Blockflucht vs München (kann man beides noch diskutieren), fragwürdiger Bannerpräsentation und in Blockflöte ausgesprochenem Zugangsverbot Fortuna-Union inkl. Gewaltandrohung (kann man nicht diskutieren) ein weiteres Beispiel, dass der Verein eben doch nicht zählt. Was kommt als nächstes, wenn der Unmut der Nicht-Ultra-Fans gegen so manche Aktion mal per Spruchband oder Gesang kundgetan wird?

        Dann doch bitte wie auch Iceman unten vorgeschlagen hat, fernbleiben und die Tickets der Jugend überlassen. Dann findet sich schon ein neuer Kern. Wobei ich es persönlich noch besser finde, wenn Sottocultura und auch Ascendente zur Besinnung kommen.

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  • 8. Mai 2017 um 3:45
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    Ein geschenkter Nachmittag aus meiner Sicht.
    Ich wundere mich immer wieder, welcher Spieler sich in Interviews dazu berufen fühlt, seine merkwürdigen Eindrücke in die Öffentlichkeit zu tragen.
    Hätte ein Jonas H. kurz vor der Pause für das 1:0 gesorgt, würden wir hier und jetzt sehr wahrscheinlich nicht diese unsinnigen Diskussionen führen. Ja, es war heiß am Samstag, ist das eventuell auch der Grund dafür, dass die Unterstützung von den Rängen derart bescheiden ausgefallen ist, vielleicht Herr Hofmann?
    Der gemeine Fan trägt zwar Woche für Woche sein monatliches Salär ins Stadion, die zur Finanzierung der Spielergehälter herhalten darf, aber seine Meinung und seinen Unmut, den soll er dann bitte für sich behalten oder bestenfalls woanders kundtun.
    Vielen Dank Herr Kramer, wären Sie doch besser in Vizekusen geblieben. Die für Sie verschwendeten 15 Millionen hätten wir für zwei bis drei dankbarere Spieler investieren können.
    Seit Wochen wird immer wieder das Ziel Europa in den Mund genommen und in jedem dafür entscheidenden Spiel versagt das Team. Das man das eine oder andere Spiel verlieren kann ist nachvollziehbar und menschlich, nicht aber in dieser Häufigkeit.
    Außerdem kann ich manche „zu späte“ Einwechslung schwer nachvollziehen. Wieso werden bei einem 0:1 defensive Spieler ins Spiel gebracht, soll so eine drohende Niederlage abgesichert werden?
    Ich denke auch an die verbleibenden Spieler auf dem Platz, welches Signal wird damit an diese gesendet? Das passt so, mehr wollen wir nicht erreichen oder was ist die Botschaft?
    Zu guter Letzt möchte ich unseren Kodex in der Nordkurve in Erinnerung rufen. Es ist selten dämlich und peinlich, wenn wir uns mit anderen Fans prügeln, aber was soll man von uns denken, wenn wir es jetzt schon untereinander tun. Diejenigen sollten dann doch DSDS inhalieren, ein Würstchen essen oder zu den Bauern nach München abwandern.
    In der Hoffnung auf einen guten Saisonausklang wünsche ich Euch allen noch zwei schöne Spiele.

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  • 8. Mai 2017 um 4:57
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    Am Samstag gab’s nur einen Verlierer und DAS war Borussia. Jeder gegen jeden.ich finde jeder sollte mal sich hinterfragen was er für Borussia leistet ( auch ich) einige Fans Pfeifen.Ultras bleiben stumm und die Spieler geben ( meine Meinung ) nicht alles für Borussia. Vielleicht sollte wirklich mal eine Runde gespielt werden ohne Europa ( wie in den Bericht gesagt) .das jeder mal :runderkommt: den eigentlich wollen wie nur eins.Borussia siegen zu sehen und das geht nur GEMEINSAM.

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  • 8. Mai 2017 um 6:53
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    Wir wollen aber auch alle die Eier legende Wollmilchsau oder? Wenn Spieler nichts sagen wünscht man sich „Leader“,“Typen“etc. Wenn dann aber einer den Mund aufmacht ist es auch verkehrt. Kamers Kritik war meiner Meinung nach richtig. Und bevor wir über den Osten herziehen sollten wir lieber mal über den Norden reden. Der Riss scheint Metertief zu sein. Ich stehe in 13 und habe mir das „Schauspiel“ genau angeschaut. In den Blöcken 15,14,13 ist sonst nix los. Aber am Samstag entwickelte sich jeder Ü40er zum Capo. Ich wäre beinahe ausgerastet. Und dann das so früh wieder alle abgehauen sind…..Ich pöbel ab jetzt gnadenlos. Kann echt nicht sowas. So mancher Fanclub sollte sich auch mal fragen wenn er mit ins Stadion nimmt und wenn nicht.

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  • 8. Mai 2017 um 7:38
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    Ich geh schon über 30 Jahre ins Stadion auf und Abstieg mit gemacht immer da. Was erlaubt sich so ein verwöhnter Kramer der ersteinmal Leistung zeigen soll für sein Geld,im normalen Arbeitsleben würde er mit so einer Leistung entlassen werden. Man kann ein Spiel verlieren aber kommt drauf an wie man verliert.Es gab gute Spiele aber zu viele schlechte Spiel, genau wie nicht Fan gleich Fan ist. Viele sparen auf eine Dauerkarte das ganze Jahr hin nicht jeder verdient So gut.Ich freu mich auf das kommende Spiel in Wolfsburg auch da werde ich da sein mit Bratwurst Herr Kramer.

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  • 8. Mai 2017 um 8:01
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    Christoph Kramer hat absolut recht und sollte sowas auch sagen dürfen. Solche Fans gehören für mich auch nicht ins Stadion der Borussia. In meiner Nähe war zum Glück niemand der gepfiffen hat sonst wäre es fies geworden. Aber wenn das Tor fällt springen wieder alle auf und liegen sich in den Armen, können aber vorher mal keinen Ton mitsingen. Und dieser Ultra-Kindergarten nervt auch total. Bäh man hat uns unser Spielzeug weggenommen bäh… Die Mannschaft ist durch das sollte man wohl sehen können. Das häufige Ausrutschen ist mir auch schon aufgefallen. Vielleicht wird es ja mit dem neuen Ausrüster besser?!

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  • 8. Mai 2017 um 8:42
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    Ich denke es wurde jetzt genug geredet und gepfiffen, ob es nun diese Wichtigtuer von Ultras sind, „Fans“ im Osten oder Leute aus Block 13 sind die alles besser wissen oder meinen sich über alles zu beschweren und vor allem sich wichtiger zu nehmen als den Verein für den wir eigentlich in den Borussiapark pilgern. Die Saison war lang und hart, viele verletzte und schlechte Stimmung sogar bei Europapokalspielen. Da muss die Hütte normalerweise brennen, aber was passiert, da stehen auf einmal Leute hinter dir gegen den FC Barcelona die man vorher noch nie gesehen hat und motzen die ganze drauf los. Vielleicht sollten man seitens des Vereins einen Fanführerschein einführen, jeder der eine Dauerkarte haben will muss 15 Minuten Support am Stück können :-))).
    Da muss ich dir recht geben Christian, die Stimmung in den von dir angesprochenen Blöcken ist nicht gut, war sie nie und wird sie auch nie werden, war auf dem Bökelberg aber auch so, da war Spielbezogener Support an der Tagesordnung, ohne Ultras, nur mit Trommlern und der geölten Stimme. Sollen die Ultras halt wegbleiben, es wird sich was neues entwickeln, so war es schon immer.
    Denn was zählt ist der Verein, die Mannschaft und genau deswegen gehen wir dahin.
    Noch zwei Wochen und mit ein wenig Glück schaffen wir es dann noch in den Europapokal, ob verdient oder nicht, scheiss drauf. Für den Verein ist es gut und wir stehen dahinter.
    Wir haben zwei Monate Zeit unsere Wunden zu lecken und uns neu aufzustellen.
    Vielleicht sollte man auch mal die Medizinische Abteilung in Frage stellen, ist bei Zeitweise 9 Verletzten Stammkräften durchaus eine Überlegung wert.

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  • 8. Mai 2017 um 9:46
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    Wenn Spieler etwas sagen wollen, sollen sie das im Training und im Spiel tun. Verantwortung übernimmt man nicht vor dem Mikrofon, sondern auf dem Platz. Und Kritik übt man nicht an den Fans , sondern an der eigenen Leistung. Und wenn die ok war, dann darf man auch Mitspieler kritisieren – intern. Das Publikum darf Kritik üben. In der Regel geht das nur durch Pfeiffen und “ mit den Füßen abstimmen „. Als Profi muss ich das respektieren und nicht rumpöbeln, wie Kramer es nach dem Spiel gemacht hat. Wobei seine Empfehlung, doch besser eine Bratwurst zu holen oder gar alternativ DSDS zu gucken, gar keine so dumme Idee war. Beides wäre sicher billiger und anspruchsvoller gewesen, als den müden und unmotivierten Kickern zuzusehen. Kramer schob noch nach, jedes Pünktchen aus den letzten Spielen sei eh schon ein Bonus angesichts der Hinrunde. Tja, wenn das die Einstellung der gesamten Mannschaft sein sollte, wundert einen so ein Heimspiel natürlich nicht. Technisch und taktisch auf spätem Frontzeckniveau.

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  • 8. Mai 2017 um 11:16
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    Was ist nur mit den Fans los? Wir Borussen Fans sollten voll und ganz hinter unserem Verein stehen und die Spieler unterstützen wenn sie uns brauchen. Stattdessen geht man sich gegenseitig an den Kragen, macht auf beleidigte Leberwurst und Kindergarten.
    Und die Mannschaft? Ok, hat einiges in den Knochen aber Spieler anderer Mannschaften auch, deshalb kann das nicht als Ausrede gelten „wir haben so viele Spiele gemacht“. Sie sind PROFIS und sollten alles für ihren Verein geben und auch Mal erst überlegen wann und was sie für einen Kommentar abgegeben, wie auch die Fans. Wer dazu keine Lust hat der sollte sich schleunigst einem anderen Verein zuwenden. ES WIRD ZEIT DAS WIEDER ALLE BORUSSEN ZUSAMMEN HALTEN.

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  • 8. Mai 2017 um 13:20
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    Meine Beobachtung zeigt eine teilweise langsame,fehlpassorientierte nicht rasch genug willige Mannschaft nach verlorenem Pass wieder sofort zu attackieren.Wieso orientiert sich der Trainer nicht nach dem eifrigen siegträchtigem enorm laufstarken Tempo wie es Hoffenheim oder Leipzig vormacht.Geht die sportliche Leitung nicht davon aus was andere machen?
    Diese Trägheit fast interesselos und lauffaul ist oftmals während der gesamten Saison zu spüren.Derzeit ist BMG nicht erstligareif und das hat voll die sportliche Leitung zu verantworten.
    Medizinische Abteilung:was ist da los?

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  • 8. Mai 2017 um 13:47
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    „Wir sind die Meute die zusammenhält und niemals auseinanderfällt, ganz egal was auch passiert!“ Davon merkt man seit Wochen nix mehr. „Jeder gegen jeden“ ist das Motto. War in Block 19 A, um mich herum nur Leute, die entweder 90 Minuten schweigen oder 70 Minuten (da sind sie nämlich gegangen!) permanent gegen die eigene Mannschaft gepöbelt haben. Ein Typ fand es lustig alle 5 Minuten „Scheiß Dahoud“ zu brüllen. Habe noch nie eine solche Scheiß-Stimmung erlebt. So schlecht kann die Mannschaft gar nicht spielen, dass das gerechtfertigt ist.
    Wäre schön, wenn sich mal alle zusammenreißen und GEMEINSAM unsere Borussia anfeuern!! Man kann unterschiedlicher Herkunft, Meinung, etc. sein – aber wir sind doch eigentlich alle deshalb da, weil wir Borussia lieben und siegen sehen wollen. Schäme mich für uns Fans!

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  • 8. Mai 2017 um 14:12
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    Über das Spiel will ich gar nicht viel sagen. War halt mal wieder ein schlechteres Spiel von uns. Kommt vor, vor allem bei der Verletztenliste. Und wenn Du dann noch vollkommen unverdient nen Punkt in der letzten Sekunde holst. Scheiß drauf. Kann ich mit leben.

    Europa haben wir in der Hinrunde verspielt nicht am Samstag.

    Die Ultra-Szene wäre am Samstag besser dem Spiel fern geblieben. Man hätte was sinnvolleres machen können und z.B. die U23 zu unterstützen, als mit freiem Oberkörper und verschränkten Armen rumzustehen, anderen mitsing willigen Fans zu drohen und sich über den schlechten support zu freuen. Man sollte die Probleme die man mit dem Verein hat nicht auf andere Fans übertragen und schon gar nicht an denen auslassen. Entweder für den Verein und dann in der Nordkurve stehen und wenn dagegen, dann am Besten dem Stadion fern bleiben aber auf keinen Fall in die Nordkurve.

    Was die Stimmung an sich angeht, ist es bei spielbezogenen (oldschool) Support eben so, daß wenn es im Spiel nicht läuft auch die Stimmung eher mau ist. Hauen wir Augsburg 4:0 aus dem Stadion wäre der support am Samstag mit Sicherheit richtig gut gewesen. Desweiteren müsste sich eine Kurve ja auch, nach 15 Jahren Vorsänger gesteuerten Support erst mal wieder daran gewöhnen nicht alles vorgekaut zu bekommen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber auf Dauer würde sich da auch ohne „Sotto“ was neues, bzw. neue Hierarchien entwickeln.

    Das Pfeifen während des Spiels, was meiner Meinung nach aber aus ALLEN Blöcken im Stadion kommt, geht gar nicht. Da hab ich null Verständnis für und jeder in meinem Dunstkreis bekommt auch ne richtige Ansage wenn ich sowas höre. Leider ist die Ostgrade auch prädestiniert dafür, da hier, mal abgesehen von den Dauerkartenplätzen, bei jedem Spiel jede Menge neue Event-Zuschauer ins Stadion kommen und bei Preisen zwischen 30 € und 50€ pro Platz wohl eine überzogene Erwartungshaltung haben.

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    • 9. Mai 2017 um 10:30
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      Teile Deine Meinung nahezu komplett. Allerdings glaube ich, dass es gerade die DK-Fans sind, die ihren Unmut äußern. Es sind „immer die selben“ Gesichter die meckern und pfeifen. Man glaubt halt, wenn man „x“-Jahre (setze Zahl zwischen 1 und 100 ein) zur Borussia geht, habe man immer besseres verdient. Besonders der Dahoud-Hass kotzt mich an. Der Junge hat sich bei uns für höhere Aufgaben empfohlen (die er von mir aus auch gerne bei uns hätte übernehmen können) und war oft (z.B. auch am Samstag) einer der besten Gladbacher auf dem Feld. Aber bei jeder Kleinigkeit wird gepfiffen und geschimpft. Ist doch klar, dass das verunsichert. Jetzt geht er halt für mehr Geld und mehr internationale Spiele zum BVB. So wie wir dann wieder gute Leute von Augsburg, Freiburg, Mainz oder aus der Schweiz holen. So ist die Bundesliga und besonders für uns Gladbacher halt schon immer gewesen.

      Konsequenz wäre, dass man einen Wechsel immer erst nach der Saison verkündet…

      Ko

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  • 8. Mai 2017 um 20:24
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    Ich schliesse mich der Meinung einiger Vorredner an: Die eigene Mannschaft während des Spiels im Stadion auspfeiffen geht gar nicht! Wer da gerne mit verschränkten Armen stehen will und/oder aus pubertärem Trotz nicht anfeuern, mitsingen und bei Toren der Borussia jubeln will, der kann das (nicht) tun, aber die eigenen Leute auspfeiffen ist ganz erbärmlich.
    Und warum sollte Christoph Kramer nicht das Recht haben, sich über Pfiffe von den Rängen zu ärgern – ich weiß nicht, was das mit seinem Einkommen zu tun hat. Es glaubt doch wohl kein Mensch mit einigermaßen möbliertem Oberstübchen, dass ein Spieler in ein BL-Spiel geht um absichtlich eine schlechte Leistung zu zeigen.
    Wie ich es schon in einem anderen Kommentar geschrieben habe, halte ich ein solches Zuschauerverhalten für kontraproduktiv. Da sind gerade mal 19 oder 20 jährige Jünkes auf dem Platz die ganz sicher zeigen wollen, dass sie was drauf haben (Benes) – aber bei so einem Asi-Verhalten des Publikums eher noch unsicherer werden (Elvedi) – gerade wenn wichtige Säulen im Team fehlen oder noch nach Verletzung noch nicht auf 100% sind (Kramer). Auch ein Christensen ist gerade mal 20 und bestimmt keine empfindungslose Fußballmaschine.
    Selbst wenn Max Eberl bei letzterem noch irgendeine Chance sehen sollte, ihn noch ein oder zwei Jahre auszuleihen, dann leisten diese tollen „Fans“ ihren Beitag dazu, dass der Spieler gar nicht mehr hier bleiben will.
    Manche Leute glauben tatsächlich sie kaufen sich mit der Eintrittskarte das Recht die Spieler lautstark niedermachen zu können. Sollen sie doch mal zum Training gehen und die entsprechenden Spieler von Angesicht zu Angesicht anpöbeln – wetten, dass traut sich keiner von diesen Dreikäsehochs und Pantoffelhelden?

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  • 8. Mai 2017 um 20:28
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    Und jetzt fangen wir auch noch an, die Zuschauer zu zerlegen, als ob einer davon einmal unten auf dem Platz ins Gefecht eingegriffen hat.
    Wir, die Fans, haben nun seit einigen Wochen miterleben dürfen, wie so mancher Spieler vor einem wichtigen Spiel die Bedeutung gerade des anstehenden Spiels in den Mittelpunkt gerückt hat. Was sich dann auf dem Platz abspielte, hatte dann mit der von den Spielern entfachten Erwartungshaltung nichts mehr zu tun. Das dann auf den Support auf den Rängen abzuwälzen ist nicht nachvollziehbar.
    Womit wird denn das Feuer entfacht? Was war zuerst, die Henne oder das Ei?
    Wo ist denn das Tempo im Spiel geblieben? Sind es die nur noch drei bis vier Torchancen im Spiel? Wer gehr denn noch in den Strafraum? Warum wird nicht mehr aus der Ferne aufs Tor geschossen? Nur noch hin und her Geschiebe. Bei Borussia hat der Torwart mehr Ballkontakte als die Mittelfeldspieler von Frankfurt oder Leverkusen. Von wem soll denn da ein Funke ausgehen?
    Und seien wir doch mal ehrlich, gegen Schalke, Frankfurt und Dortmund war der Support da, und auch da war auf dem Platz nichts von dem erkennbar, was vorher in den sozialen Netzwerken so verblasen wurde. Von den Spielern.
    Schlage vor, die Mannschaft zeigt eine Reaktion und holt drei Punkte in Wolfsburg. Dann brennt der Borussiapark von alleine.

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  • 11. Mai 2017 um 17:29
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    Der Artikel spiegelt genau das wieder was ich auch gedacht habe. Ich selber stand am Samstag
    in Block 18. Das die Stimmung nicht so gut sein würde wie sonst war mir von Anfang an klar, aber am Ende war es echt deprimierend. Ich singe eigentlich bei allem mit was angestimmt wird, allerdings war das in diesem Fall gar nicht so einfach. Entweder konnte man erst verstehen was da aus den anderen Blöcken kam und einsteigen, wenn die schon wieder aufhörten oder die einen sangen schneller als die anderen, man wusste nicht mehr wo man mit machen sollte und das ganze hörte sich einfach nur noch schlimm an. Als die Mannschaft dann auch noch so schlecht gespielt hat war die Stimmung dann endgültig im Eimer.
    Ich glaube gerade nach dem Gegentor hätte die Mannschaft Unterstützung gebraucht und ich glaube, wenn die Ultras wie gewohnt Stimmung gemacht hätten wäre die Mannschaft nicht so verunsichert gewesen und hätte das Anschluss Tor vielleicht früher erzielen können. Aber insgesamt war es sowohl von der Mannschaft, als auch von den Fans eine miserable Leistung.
    Ich würde mich natürlich freuen, wenn wir am Ende der Saison noch die Europa League erreichen würden, allerdings ist die Möglichkeit darauf nach diesem Spiel erheblich gesunken. Mittlerweile fände ich es auch gar nicht so schlimm, wenn wir sie nicht erreichen würden. Vielleicht tut es der Mannschaft auch mal gut sich nur auf die Bundesliga zu konzentrieren.
    Momentan macht Fußball gucken einfach nicht so viel Spaß wie sonst. Ich hoffe wir sehen jetzt aber nochmal zwei gute Spiele unserer Mannschaft und holen 6 Punkte. Außerdem hoffe ich, dass die Stimmung gegen Darmstadt eine andere sein wird als zuletzt gegen Augsburg.

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  • 16. Mai 2017 um 13:13
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    Ich frage mich, wie das wird, wenn man wirklich mal einen Titel gewinnt und danach wieder der Erfolg ausbleibt. Wie reagieren die Fans dann? Wenn, nach ein paar guten Saisons, die Erwartungen schon so hoch sind…

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