Ein Schlussstrich.

Eine intensive Saison liegt hinter Borussia. Nicht wenige Beobachter sind nach 12 aufreibenden Monaten der Meinung, dass sich der Wind im Verein gedreht hat. In unserer Saisonanalyse kommen wir deshalb zum eindeutigen Schluss: Es muss sich etwas ändern. Sonst droht Borussia die jahrelange gute Arbeit zu verspielen!

Es ist etwas weniger als ein Jahr her, da sagte Max Eberl im Interview mit unserer Redaktion einen bemerkenswerten Satz. Angesprochen auf die Ziele für die kommende, also aus heutiger Sicht die zurückliegende, Spielzeit, äußerte sich Borussias Manager wie folgt: „Für die nächste Saison mal ganz konkret: Wir wollen besser werden als in dieser Saison.“

Nimmt man es ganz genau, hat Borussia dieses Ziel erreicht. 2016/17 landete der Klub auf Tabellenplatz neun. Die Ausbeute damals: 45 Punkte, 45:49 Tore. Am Ende der abgelaufenen Saison steht die Mannschaft von Dieter Hecking besser da. Tabellarisch belegte sie zwar den gleichen Platz, sammelte allerdings zwei Punkte mehr. Das Torverhältnis: 47:52. Und trotzdem: Wer aus dieser Spielzeit den Schluss zieht, Borussia habe sich verbessert, betreibt Augenwischerei.

Lange haben wir uns in dieser Saison zurückgehalten. Es bleibt unsere tiefste Überzeugung, dass es nichts bringt, im laufenden Spielbetrieb gegen die Mannschaft, die Bosse oder den Trainer zu hetzen – wie in dieser Saison aus dem Vereinsumfeld viel zu häufig und polemisch geschehen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Ruhe und Konstanz im Umfeld entscheidende Faktoren und ein Pluspunkt für eine erfolgreiche Saison sind.

Jetzt, da die Saison aber abgelaufen ist, möchten auch wir uns zu Wort melden. Denn: Bei Borussia läuft vieles in die falsche Richtung! Die Lage, in der sich der Klub befindet, ist besorgniserregend! Es müssen dringend Konsequenzen her! Auf vielen Ebenen!

UNZUFRIEDENE GRUNDSTIMMUNG

Es ist im Frühsommer 2018 nicht ganz einfach, das exakte Stimmungsbild rund um Borussia zu zeichnen. Wer wissen will, wie die diversen Akteure im Fohlen-Kosmos (Entscheider, Klub-Angestellte, Medien, Fans) denken, muss mit vielen Leuten sprechen, verschiedenste Meinungen einholen. Naturgemäß kommen dabei diverse Strömungen zu Tage. Insgesamt scheint es nur einen Konsens zu geben: Unzufriedenheit!

Diese herrscht nach einer weiteren nicht zufriedenstellenden Saison auch bei uns. Die sportlichen Ambitionen nach internationalen Teilnahmen und mit einem prominenten Kader in Kombination mit teils erschreckenden spielerischen Auftritten frustrieren uns schwer. Faktoren wie die vielen Verletzten, die daraus resultierende Unsicherheit sowie Nicht-Eingespieltheit nehmen wir zwar verständnisvoll zur Kenntnis – sie erklären aus unserer Sicht aber nicht final, warum Borussia keine Konstanz in diese Saison bringen konnte. Dabei stört uns weniger der ausbleibende sportliche Erfolg, der in der Hinrunde mit 28 Punkten ja teilweise sogar noch vorhanden war, als vielmehr die Tatsache, dass Borussia leidenschafts- und planlos durch diese Saison stolperte.

Die vergangenen 12 Monate lieferten nur wenige Indizien dafür, dass der Klub sich wirklich weiterentwickelt. Der einzig greifbare Fortschritt scheint im Stadionumfeld stattzufinden. Der neue Superkomplex mit eigenem Hotel und Museum sowie dem zusätzlichen Ausbau des Jugendnachwuchsleistungszentrums wächst und gedeiht, die Vereinsbosse lassen kaum eine Möglichkeit aus, voller Stolz auf das imposante Bauprojekt hinzuweisen. Dabei würden wir uns doch viel öfter wünschen, dass der Finger sportlich in die Wunde gelegt und Fehler klarer angesprochen werden würden.

UNDURCHSICHTIGE FÜHRUNGSEBENE

Ohnehin ist es unser Gefühl, dass sich Fans und Führungsebene in der vergangenen Saison voneinander entfernt haben. Dass Borussia vehement ins Stadionumfeld investieren muss, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, verstehen wir zwar. Dauerhaft darf dieser Weg allerdings nicht die einzige Weiterentwicklung bleiben. Natürlich sollte in erster Linie die Mannschaft im Fokus stehen. Aus unserer Sicht hat es Max Eberl im vergangenen Jahr nicht geschafft, diese sinnvoll aufs nächste Level zu hieven.

Verletzte hin, Verletzte her – längst weist der Kader schon auf den ersten Blick nicht mehr nur eine gute spielerische Qualität, sondern auch eine latente Verletzungsanfälligkeit auf: Johnson, Hofmann, Hermann, Traoré. Bobadilla, Drmic, Doucouré – dazu immer älter und damit auch verletzungsanfälliger werdende Spieler wie Wendt, Jantschke oder Raffael. Ohne Probleme ließe sich eine Elf der Dauerverletzten aufstellen, die leider auch auf die Kaderplanung zurückgeht.

Dafür in erster Linie verantwortlich: Max Eberl. Unser Manager gab in der vergangenen Saison wie der gesamte Klub ein indifferentes Bild ab. Anstatt die eigene offensichtliche Unzufriedenheit offen anzusprechen, beschimpfte unser Manager plötzlich eigene Anhänger als „Arschlöcher“. Weiteres Öl goss Eberl ins Feuer, indem er sich teilweise selbst wiedersprach: Zunächst nahm er die aktiven Fans explizit von seiner Pfeif-Kritik aus, um sie ein paar Monate später in anderen Interviews hart zu kritisieren und sich mehr Familien-Fans im Stadion zu wünschen.

Es tut fast schon weh die folgenden Worte zu schreiben, sie entsprechen aber der Realität: Diese soeben beschriebene „neue Gangart“ lässt – in Verbindung mit seinen sportlichen Entscheidungen – Max Eberls unantastbaren Status allmählich bröckeln.

UNBELIEBTER TRAINER

Zumal sich der Manager nach der vergangenen Saison einen weiteren Vorwurf gefallen lassen muss: die Kritikresistenz im Bezug auf die Trainerfrage. Wir geben offen zu: Dieter Hecking war nie unsere Wunschlösung als Schubert-Nachfolger. Aber was haben wir Fans schon zu sagen? Die meisten Stuttgart-Fans hätten sich wohl nie für Tayfun Korkut als neuen VfB-Trainer entschieden – heute dürften sie sich eines Besseren belehrt sehen. Gilt auch für uns: Hätte Hecking eingeschlagen, würden wir freiwillig bei Max Eberl zu Kreuze kriechen. Hat er aber nicht!

Auch für Dieter Hecking gilt: Er hat die Mannschaft nicht weiterentwickelt, obwohl das als Trainer sein Hauptjob wäre – schlimmer noch: von einer eigenen Handschrift zu sprechen, wäre reinste Blasphemie. Wir verzweifeln fast an der Frage, wofür Borussia im Sommer 2018 sportlich steht? Eine stabile Abwehr? 52 Gegentore und die damit sechst-schlechteste Abwehr der Liga sprechen dagegen! Ein schnelles Umschaltspiel und präzisen Abschluss? Nur 47 Tore und eine unterdurchschnittliche Chancenverwertung von 14,7 % sowie die teils katastrophalen Auftritte gegen Dortmund, Leverkusen, Köln, Freiburg oder Wolfsburg widerlegen dies!

Längst spielt Borussia nicht mehr so selbstverständlich, wie es der Kader und die Qualität hergeben würden. Mit viel Wohlwollen ist die Idee erkennbar, aus sicherem Ballbesitzspiel kontrolliert vorne anzugreifen. Allerdings ist das eigene Ballbesitzspiel weder sicher, noch greift Borussia wirklich kontrolliert an. Viel zu häufig entschieden individuelle Einzelaktionen die Spiele zugunsten der Fohlenelf. Wir können daher nur zu der Schlussfolgerung kommen, dass Borussia aktuell nicht nur kein sportliches Konzept hat, sondern der Trainer auch nicht ansatzweise das Maximum aus der Mannschaft herausholt.

Für diese These spricht auch die individuelle Entwicklung vieler Spieler: Mit Ausnahme von Mickael Cuisance, Denis Zakaria und vielleicht Thorgan Hazard hat das Trainerteam keinen Spieler besser gemacht. Dieter Heckings taktische Umstellungen, wie beispielsweise in Hamburg von Vierer- auf Dreierkette, wirken oft eher planlos als durchdachte taktische Matchpläne. Dass Hecking angebrachte Skepsis oder die (viel zu seltenen) kritischen Nachfragen der Medienvertreter teils arrogant abkanzelt, macht die ganze Sache nicht besser. Kurzum: Von unserer, aber auch von Seiten vieler anderer Fans besteht zu diesem Trainer nicht nur kein Vertrauen mehr, sondern auch kein Glaube, dass er wirklich der richtige Mann für die geduldige Fortsetzung des jahrelang hart erarbeiteten „Gladbacher Wegs“ mit einer einheitlichen Spielphilosophie ist.

Deswegen haben wir auch eher schockiert zur Kenntnis genommen, dass sich Max Eberl bereits zwei Wochen vor Saisonende und damit auch zwei Wochen vor der groß angekündigten Saisonanalyse, in der man jeden Stein umdrehen wollte, klar zu Hecking als Trainer bekannt hat. Wir halten dies für einen großen Fehler. Vielleicht knüpft Eberl sein persönliches Schicksal eng an die Zukunft des Trainers – immerhin hat er den Coach ja auch installiert. Das ehrt Eberl sehr, bringt den Verein aber nicht weiter. Dazu ist es ein falsches Signal an alle Fans: Für unseren Geschmack ordnet Max Eberl unpopuläre Entscheidungen zu häufig seinen Prinzipien „Konstanz“ und „Ruhe“ unter.

INHOMOGENE MANNSCHAFT

Ähnlich kritikscheu und leider zusätzlich auch noch leidenschaftslos präsentierte sich in dieser Saison oftmals auch die Mannschaft. Auch hier möchten wir noch einmal die Verletzten anführen und klarstellen: Wir wissen, dass es eine komplizierte Saison war! Aber ein bisschen mehr Kampf, Wille, Leidenschaft dürfen wir Fans, die diesem Klub im Leben vieles unterordnen und so viel geben, schon erwarten. Noch einmal: Für uns muss es nicht jedes Mal ins internationale Geschäft gehen. Dafür haben wir uns so oder so den „falschen“ Verein ausgesucht. Wir erwarten aber, dass die Spieler als Angestellte „unseres“ Vereins das Maximum herausholen. Und das war in dieser Saison unserer Meinung nach nicht der Fall.

Wir stören uns vor allem an vielen kleinen Vorfällen: Die bereits angesprochenen Spiele gegen Wolfsburg oder Freiburg etwa, die katastrophale zweite Hälfte im Bundesliga-Heimspiel gegen Leverkusen, das absolut leidenschaftslose Derby in Köln, aber auch diverse relativierende Aussagen und immer wieder mangelnde Kritikfähigkeit nach schlechteren Partien. Viel zu häufig führte ein (einfacher) Gegentreffer direkt zu einem Einbruch, Spiele wurden ohnehin viel zu selten gedreht.

Exemplarisch für all die kleinen Kritikpunkte, die sich für uns zu maximaler Unzufriedenheit summieren, wollen wir an dieser Stelle die aus unserer Sicht absolut enttäuschenden Interviews nach dem katastrophalen letzten Saisonspiel in Hamburg gegen zehn HSV-Absteiger zitieren: „Es war relativ früh klar, dass Europa nicht mehr möglich war. Deshalb hat das letzte Quäntchen gefehlt, dafür muss man dann auch mal Verständnis haben“ oder aber auch „Der Druck war draußen, als wir von den anderen Ergebnissen erfahren haben. Wir haben am Schluss noch mal auf Europa gehofft“. Ein Schlag ins Gesicht für jeden Fan, der extra nach Hamburg reist und seinen Verein noch einmal ultimativ unterstützt, um die Mini-Europa-Chance vielleicht doch noch zu ergreifen. Solche Sätze sind für uns Exempel für die Moral dieser Mannschaft. Und ein elementarer Beweis dafür, dass sich Spieler und aktive Fans immer weiter entfernen!

Für uns muss in diesem Sommer der von Max Eberl angekündigte Umbruch unbedingt folgen. Die Mannschaft braucht eine neue Hierarchie, benötigt zwangsläufig Typen und Charaktere. Zwar hat Yann Sommer recht, der im großen MitGedacht.-Interview zuletzt sagte: „Wir sind keine Mannschaft, die auf dem Platz rumbolzt und direkt mit sieben Mann beim Schiedsrichter steht, wenn einer gefoult wird.“ Weshalb übrigens auch der vielfach geäußerte Wunsch nach einer Frankfurter Spielweise mit mehr Härte absolut ins Leere zielt. Eine gute Mischung aus etwas mehr „alter“ Folhlenelf und einer Prise Leidenschaft würde Borussia aber guttun. Mit dem aktuellen Kader ist dies für uns allerdings schwer vorstellbar.

UNSER SCHLUSSSTRICH

Diese Saisonanalyse wirkt sicherlich hart, für ein paar Leserinnen und Leser an einigen Stellen vielleicht sogar überzogen. Sie ist aber genauso gemeint und spiegelt unsere ganz subjektive Meinung wieder. In zahlreichen Gesprächen mit anderen Fans merken wir allerdings, dass wir diese Ansichten keinesfalls exklusiv haben. Borussia hat sich zu einer Art Wohlfühloase entwickelt: Kritik wird von der sportlichen Führung massiv weggebügelt, der hart erarbeitete und gelebte „Gladbacher Weg“ scheint etwas abgenutzt, eine Bindung zwischen Mannschaft und Nordkurve existiert kaum. Es benötigt daher einen absoluten Neuanfang!

Wir wollen diesen Text wieder mit einem Eberl-Zitat aus unserem gemeinsamen Interview von vor einem Jahr beenden. Angesprochen auf seine ganz persönlichen Wünsche für die Spielzeit 2017/18 sagte Borussias Manager damals: „Dass wir die Gemeinschaft wiederherstellen, die diesen Verein ausgezeichnet, uns in der Bundesliga gehalten und letztendlich nach Europa geführt hat.“

Schon in den vergangenen Jahren haben wir immer wieder gehört, dass man die Uhr in der Sommerpause gemeinsam auf „Null stellen“ und den „Resetknopf drücken“ wolle. Leider sind für uns nach der x-ten Aussage die Zeiger stehen geblieben und der Resetknopf durchgedrückt. Es bedarf extremer Änderungen: Ein Umbruch wie ihn Borussia lange nicht mehr vollzogen hat, mit Wechseln auf der Trainer- und diversen Spieler-Positionen, mit einer Annäherung der Vereinsführung an die Basis. In den letzten Jahren hat sich der gesamte Verein gegenüber Konkurrenten wie Stuttgart, Frankfurt, Hannover oder den jetzigen Absteigern Hamburg und Köln auf beispiellose Art und Weise einen Vorsprung aufgebaut. Ohne Veränderungen droht Borussia diesen Vorteil zu verspielen.

56 Gedanken zu „Ein Schlussstrich.

  • 24. Mai 2018 um 18:54
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    Ich muss sagen, euer Artikel gefällt mir.

    Es ist derzeit keine Weiterentwicklung mehr zu erkennen. Ich würde sogar schon fast von Rückschritten sprechen, wenn man sich gewisse Spiele, die auch von euch erwähnt werden, anschaut und als mahnendes Beispiel nimmt.

    Ob Dieter Hecking nun der richtige Mann für Borussia ist, ist ein Thema, über das man sicherlich lange und ausführlich diskutieren und streiten kann. Aber es kann ja keine Abstimmung unter den Mitgliedern erfolgen, wer denn bitte Trainer bei unserer Borussia zu sein hat. Wenn es eine solche geben würde, kämen wir vermutlich auch nicht weiter. Das eine Mitglied möchte z.B. Peter Stöger als Trainer sehen, das nächste Markus Weinzierl. So könnte man die Liste der Kandidaten sicherlich beliebig fortführen.

    Unter dem Strich stimme ich eurem Fazit zu, dass es eine eher enttäuschende Saison war. Warten wir ab, was die nächste bringt.

    Zum Abschluss fällt mir noch ein Zitat von Christoph Kramer nach dem HSV-Spiel ein: “Wir waren von der druckvollen Spielweise des HSV total überrascht!” Diese Worte lassen tief blicken.

    Auf ein Neues in der Spielzeit 2018/19.

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    • 24. Mai 2018 um 20:23
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      👍👍👍
      1A-Analyse!!!
      Es tut mir leid, aber meiner Meinung nach
      muss Eberl genauso gehen, 2 Jahre sind zuviel!
      Wenn es nächstes Jahr nicht besser wird,
      sollte auch er gehen!!!!

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  • 24. Mai 2018 um 19:08
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    Endlich spricht mir mal jemand aus der Seele diesem habe ich nichts mehr hinzu zu fügen,aber so wie es aussieht bleibt alles beim alten ,der Vorstand äußert sich garnicht zu dieser schlimmen Saison und läßt Eberl weiter wurschteln,nächste Saison geht es gegen den Abstieg ,ich hab da keine Hoffnung mehr,die Seele brennt!,bin seit fast 50 jahre Gladbach Fan!

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  • 24. Mai 2018 um 19:22
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    Klasse, alle Problemzonen exakt auf den Punkt gebracht.
    Auch wir in unserem Fanclub diskutierten seit dem 2. Spieltag der abgelaufenen Saison alle diese Dinge.
    Immer wieder haben wir uns gefragt, ob nur der gemeine Fan wie wir das so sieht oder ob wir zu pessimistisch unterwegs waren. Lagen wir so total falsch?
    Warum sahen die Verantwortlichen das nicht oder eben anders, die ja eigentlich die Profis sein sollten.
    Die vielen Verletzten sind ein Grund gewesen, aber warum hat keiner aus der zweiten Reihe die sich bietende Chance genutzt?
    Unserer Meinung nach stimmt das Mannschaftsgefüge nicht, alle reden von Europa oder von höheren Zielen, meinens Erachtens nach nur leeres blablabla.
    Immer wenn es drauf ankam, wahrlich vier oder fünfmal, haben sie versagt um auf Platz zwei zu springen.
    Meine dauerstrapazierte Leier dazu war nur noch vom Paradies am Niederrhein zu reden. So oft, dass ich mich schon selbst damit genervt habe.
    Noch immer habe ich die Hoffnung, dass das Gerede an Hecking festhalten zu wollen, nur dazu gedient hat ohne Unruhe die Saison zu Ende zu bringen.
    Um jetzt in der Sommerpause die nicht mehr aufzuschiebenden Entscheidungen zu treffen und die Weichen in die richtige Richtung zu stellen.
    Wenn das nicht geschieht, dann prophezeie ich uns eine wahrlich beschissene Zukunft.
    Dann werden wir wieder genau dahin gehen, woher wir gekommen sind. Das Dogma, dass uns Eberl bis zum Erbrechen immer wieder vor Augen gehalten hat.
    Da tut der Wechsel von Lucien Favre zur falschen Borussia doppelt so weh.
    Hecking entwickelt keinen einzigen Spieler, dann auch noch das Armutszeugnis als er nach dem unrühmlichen Spiel in Hamburg sagte, ab jetzt genauer hinschauen zu wollen, wer sich für Borussia zerreißt oder nicht.
    Verdammt nochmal, das verlange ich von ihm jeden Tag als Trainer, wofür meint der eigentlich erhält er sein spärliches Gehalt.
    Kurz und knapp, Hecking muss weg, falls nicht, wird es ganz ganz böse für uns.
    Schade, schade, schade

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  • 24. Mai 2018 um 19:40
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    Eberl ist die Definition von gelebten Durchschnitt und Verhinderung von hohen Zielen ! Falsche Investition (Hotel) zum falschen Zeitpunkt und null Risiko sind des Unternehmers Tod ! Eberl muss weg inclusive langweiliger Hecking .

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    • 29. Mai 2018 um 11:39
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      Endlich mal keine Hof Berichterstattung!! Eberl ist seit 2 Jahren überfällig, Hecking kann sofort gehen. Die Äusserung von Eberl “Arschlöcher” und “kleiner Pisser” passten zu ihm. Ich bin mega enttäuscht und denke, dass wir diese Saison gegen den Abstieg spielen. Mal sehen, wer dann alles wieder schön redet……das können sie ja. Respekt

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  • 24. Mai 2018 um 20:10
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    Weltklasse geschrieben…. Respekt, trifft den Nagel zu 1900 % auf den Kopf. Ich selber habe viele Aussagen in einer FB-Gruppe so getätigt..

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 20:12
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    Der Artikel ist zu 100% korrekt.Und wenn unsere Verantwortlichen ehrlich zu sich selbst sind wissen Sie es auch.War immer der Meinung Hecking muß weg.

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 20:18
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    Dem Bericht ist nichts hinzuzufügen. Es gab bis auf ein paar Halbzeiten in der Hin und Rückrunde kein komplettes gutes Spiel zu sehen. Leider. Selbst in Berlin wo wir sicher 3:0 führen, fangen wir uns 2 Eier. Hertha haben wir wieder durch individuelle Fehler in Spiel gebracht, um nur mal 1 Spiel zu nennen. Spieler wie Jantschke FußballGott ( sorry, aber ein Zweitliga Spieler mitlerweile), Wendt Ohne Konkurrenz, Hofman ohne Worte, Boba Totalausfall, sorry, aber die Liste wäre noch länger um alle beim Namen zu nennen. Wenn alles gut läuft und alle 110% in der Mannschaft bringen, funktioniert es, aber wenn man sich auf solche Spieler verlassen muß, ist man verlassen. Hermann bringt seit langer Zeit keine Leistung mehr und irgendwann muß man sich halt trennen. Für die neue Saison würde ich mir einfach nur mal wieder ein System Wünschen. Eine Handschrift vom Trainer. Kein ewiges hinten rum geschiebe und vor allen Dingen keine Lügner vor der Kamera die alles in den Himmel loben. Nehmt Geld in die Hand für Beine, nicht für Zimmer

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 21:17
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    Dem gibt es absolut nichts hinzuzufügen. Verkackt in 2015 wegen Überheblichkeit – nach dem Motto ” Mia San BMG” – von da an war wegen wirtschaftlichem Sparfimmel für das neue Hotel und Ähnliches der Zeiger auf Mittelmass gestellt. Sorry Königs Eberl Schippers und Co. – Ihr seid schlichtweg zu dumm um langfristig erfolgreich zu werden und zu bleiben!!! Aber Hauptsache Ihr seid weiter von Euch überzeugt und stellt Euch überall als die Unfehlbaren hin – Echt jetzt – Ich würde Eueren Job mit Sicherheit besser machen. Leider habt Ihr keine Ahnung wie man einen Verein mit einem solchen Potenzial so weiter entwickelt wie es ein – Sorry – FCB – schon vor 20 Jahren verstanden hat und es Euch auch noch Allen vormacht ! Wie dumm muss man sein um das nicht analysieren zu können. Sorry aber ich kann Euer ewiges Dummgeschwätze – Warum- Weshalb-Wiso- einfach nicht mehr höheren. Es gibt nur eine Erklärung und das ist Eure absolute Inkompetenz ! Es ist einfach fast nicht möglich mit diesen finanziellen Mitteln einen solchen Verein penetrant auf Mittelmass zu halten. Das schafft Ihr – Danke

    Antwort
    • 24. Mai 2018 um 22:56
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      Absolut richtig . Sehr treffend .
      Unsere unfähige nicht kritikfähige Führung erinnert mich sehr an unsere Unfähige Regierung !!!

      Antwort
  • 24. Mai 2018 um 21:21
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    Da gibt es ergänzend nicht viel zu sagen, alles auf den Punkt getroffen. Fachliche Analyse der angespannten Situation, bin leider fußballerisch und insbesondere kämpferisch von dieser Mannschaft enttäuscht. Am schlimmsten war aber die Beleidigung der Fans durch Herrn Eberl, das geht gar nicht. Obwohl er mit etlichen Spielern sehr viele Millionen versenkt hat, sehen die Fans nur seine positiven Erfolgs und er beleidigt einfach. Das gleiche gilt für Kramer, der keinen Biss und keine Einstellung mehr hat. Die letzte Schlagzeile “die Tabelle ist mir scheiss egal” darf es nicht geben. Für 15 Millionen Ablöse und entsprechendem Gehalt muss er eigentlich vorne weg gehen. Fazit: Hecking guckt grimmig, gibt wiederholende und schlechte Interviews, hat aber seine Mannschaft nicht im Griff => Hecking raus!

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 21:32
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    Meines Erachtens geht diesem Kader die Gier nach Siegen von Beginn des Spiels an ab. Hier fehlt der oder die Spieler mit der ich will immer gewinnen Mentalität. Alle gesehenen Spiele zeigen auf das nach Rückständen oftmals versucht wurde nach vorne zu spielen. Leider oft dann erfolglos, aber zumindest attraktiver

    Qualität haben wir, nur fehlt die Führung und Gier nach Erfolgen, die wir zukaufen müssen. Nur junge Spieler helfen hier nicht, Erfahrung ist gefragt..

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 21:42
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    Der Artikel absolut super bis ins Detail. Es gab Spiele wie z.B. Hamburg oder auf Schalke gegen 10 Mann hätten wir fast abgeschaltet. Dieses planlose herumgeschiebe konnte man kaum ansehen. Der mitreisende Fussball ist total abhanden gekommen. Ich frage mich was Hecking an Hofmann?? Unerklärlich!

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 21:46
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    Absolut auf dem Punkt gebracht. Ich habe es satt das, meine (unsere) Borussia immer so kleingeredet wird. An dieser Stelle wünschte ich mir mehr Eier in der Hose. Dieser Sch… wo wir herkommen, kann ich nicht mehr hören. Wir sind bedingt durch die letzten Jahre auf einer anderen Ebene angekommen und diese muss man verteidigen. Hierzu gibt es nicht nur den sog. Gladbacher Weg. Wenn es sein muss, muss auch mal Risiko gegangen werden bzw. auch mal das Pokerface aufgesetzt werden. Und was sollen immer diese Verträge mit den Ausstiegsklauseln oder Leihgeschäfte ohne Kaufoption. Auf die von mir angesprochene erreichte Ebene muss man sich cleverer anstellen, um den nächsten Schritt zu machen. Dies ist auch nur mit einer Topbesetzung auf der Trainerbank möglich.

    Grüße aus Unterfranken

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 22:39
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    Ich bin erstmal raus. Pause bis Hecking weg ist.

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 22:46
    Permalink

    Perfekte Analyse!

    Dem ist nur noch hinzuzufügen: bleibt es bei dem Trainer – danach sieht es derzeit sicher aus -, oder fehlen sonstige einschneidende Veränderungen haben wir am Anfang der neuen Saison anstatt einer Aufbruchstimmung eine sehr pessimistische Ausgangslage mit einer Mischung aus einer realer Abstiegsangst und Wut auf die Handelnden – besser nicht handelnden – Person!!

    Dies wird m. M. nach bei den ersten negativen Ergebnissen zu einer gewaltigen Eruption im Verein führen. Ausgang ungewiss! Abstieg nicht ausgeschlossen!!

    Antwort
  • 24. Mai 2018 um 23:02
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    Sämtliche Kommentare sind sicherlich nachvollziehbar. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass alle zwei jahre die besten Spieler den verein verlassen. Wer selber Fussball gespielt hat, weiß wie schwierig es ist, solche abgänge zu ersetzen. Vor Jahren haben wir zwischen Abstieg und Aufstieg gependelt und jetzt ist alles schlecht. Wichtig ist, dass wir unsere Mannschaft unterstützen, egal wer trainer oder manager ist, denn es gibt nur eine Borussia! Die Mannschaft kann sich nur entwickeln, wenn wir Fans wieder wie ein Fels hinter ihr stehen und nicht jeden fehlpass quittieren. Wir sollten uns mal wieder unserer Tradition bewußt werden, dann wird der Gegner auch wieder mit Angst zum nordpark fahren.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 1:03
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    Nachdem neulich ein Freund schrieb, dass man sich ja nun umHasenhüttl bemühen müsste, habe ich kommentiert, dass der Hasenhüttl dem Max zu ehrgeizig ist.
    Ihr habt mit eurer Analyse den Nagel so was von auf den Kopf getroffen! Von CK bin ich auch total enttäuscht, 27 Jahre alt, spielt er auf einer zentralen Position im Mittelfeld und gibt dann so ein Interview. Der müsste vorne weg gehen. Ein Nico Schulz spielt ne großartige Rückrunde in Hoffenheim und wir ärgern uns über die lustlos Auftritte von OW. Dabei ist Nico 10 Jahre jünger und wollte nach der schweren Verletzung eine faire Chance. Das DH das Potenzial nicht erkannt hat und Wendt anscheinend eine Einsatz-Garantie hat, spricht auch nicht gerade für die Kompetenz des Trainers. Es gibt so viele selbst verursachte Baustellen. JS: von 15 langen Abschlägen landen 14 im aus oder beim Gegner, dabei haben wir einen großartigen U23 Torwart. Das ganze Devensiv-Verhalten der Mannschaft passt nicht, sieht das im Verein eigentlich niemand, oder werden 52 Gegentore jetzt standard?

    Antwort
    • 26. Mai 2018 um 12:59
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      Im Abwehrverbund ist doch eindeutig JV das Problem!! Patzer über Patzer…………

      Antwort
  • 25. Mai 2018 um 1:18
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    Wohlfühloase passt…natürlich muss soll man jetzt keine Vergleiche mit Bayern und UH ziehen, aber bei anderen uns vergleichbaren Vereinen gibt es bei so unmotivierten Auftritten auch mal ne Wutrede vom Präsidenten. Bei uns ist irgendwie für alles der Maxe zuständig. Wenn ich seh, was die in Dortmund an sportlicher Kompetenz dazu holen…aber bei uns beschimpft der Max die Fans und der Rest geht unter die Bauarbeiter. Vielleicht sollten zum ersten Auftritt in der neuen Saison wirklich mal 20000 Zuschauer weniger kommen, dass wäre doch mal ein 1a Statement. Und sorry, aber wenn hier Leute schreiben, man muss die Mannschaft immer unterstützen, ist das totaler Blödsinn. Wenn ich meinen Söhnen bei ner 4 in Mathe noch erzähle wie toll die sind, wird da nie ne zwei draus. Eins sollte der Max und alle Anderen in der Kurve nicht vergessen, die Arschlöcher auf der Geraden die sich das Recht raus nehmen, bei einem Ticketpreis von 56,- zu pfeifen, sind die, die die ermäßigten Eintrittspreise auf den Stehplätzen erst ermöglichen.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 2:02
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    Vielen Dank für die Darstellung. Es stimmt, in Anbetracht des Kaderpotentials, gab es einige erschreckend schlechte Spiele und unfassbar komische Wendungen/ Präsentation (Hinrunde ziemlich souverän Bayern schlagen und sich darauf ne Packung in Wolfsburg holen), welche auch mit der Verletztenmisere nicht voll zu rechtfertigen sind. Eberl betonte immer, z.B. beim Hofmann Transfer, den Kader breit aufstellen zu wollen, da man auch dazumal schon vieles kompensieren musste. Mittlerweile ist man weitaus besser aufgestellt, allerdings ohne merklichen Aufschwung oder hinzugewinn einer gewissen Sicherheit. Die Spielweise im Derby der Rückrunde ließ den Schluss einer negativen Perspektive zu. Für mich fragwürdige Aussagen/ Blickwinkel Heckings, bspw. bezgl. Hofmanns überragender Spielintelligenz, riefen auch mir Zweifel hervor. Diese Überragenheit zeichnet sich im konzeptionellen Angriffsspiel und der Chancenverwertung aus ¿
    Trotzdessen sollte/ muss man schon etwas relativieren und differenzierter auf alles schauen, denn Negativitäten bleiben eher hängen als das Positive. Oft hat es in dieser Saison am Glück gefehlt oder es kam noch Pech hinzu. Skurille VSR Entscheidungen, welche zu 90% gegen Gladbach vielen und oft entscheidend waren. Auf wahretabelle ist Gladbach die meist benachteiligste Mannschaft und da fließen “zu Recht” gefallene Entscheidung, wie Tor abpfeifen weil 2min vorher ein mögliches Foul gefallen sein soll, nicht mit ein. Es gab auch herausragende Spiele, in denen nahezu alles geboten war und am Ende blieb nichts, wie im DFB Pokal gegen Leverkusen. So wie dieses Spiel gab es weitere Knackpunkte, die offensichtlich schwer an der Konstanz nagten und nicht gerade positive Auswirkungen auf die Psyche hatten. Genau da fehlt es mir an Mentalität im Kader und hier erwarte ich mehr von Führungsspielern wie Stindl oder wer das in dem Gefüge dann auch immer darstellt. Es scheint als gäbe es die ein oder andere Diskrepanz innerhalb des Teams. Letztlich ist fast jeder unter seinen Möglichkeiten geblieben. Sommer mit ungewohnten Patzern, Wendt seit Vvl in der Hängmatte, Rapha versucht es immer noch gegen Vier statt nen Zuckerpass zuspielen usw. …
    Schaut man sich zudem den, im gesamten unterdurchschnittlichen, Spielverlauf der anderen Vereine in dieser Spielrunde hinter Bayern an, kann man auch von einer vergebenen Chance sprechen.
    Eberl sehe ich nur bedingt in der Kritik. Ja, auch Ihm fehlt es an der Fähigkeit diese anzunehmen, aber wenn ich sehe an welchen Spielern er dran ist und was er dafür tut, Bsp. Brewster, denke ich, er hat verstanden und setzt alles daran BMG weiterhin nach vorn zubringen. Die Investition ins H4 Hotel kann man kritisieren, jedoch wird mit Sicherheit auch hier ein sehr gut überlegter und wirtschaftlich rationaler Grund hinterliegen. Die finanzielle Entwicklung, trotz ausbleibender EL/CL, hochkarätiger Abgänge die größtenteils günstig eingekauft wurden, Fehlgriffe die ohne zu harter Tragweite abgefangen werden konnten, keine pervers aufgeblähten Spielerverträge, eigenes Stadion…
    Das Gros der Liga würde sich die Finger danach lecken so aufgestellt zu sein. Das Alles spricht für richtige Entscheidungen und für Schippers und Königs bzw. deren Mitarbeiter. Verzeiht bitte, finde es immer wieder unglaublich was sich Einige anmaßen, zu meinen es besser zu können. Ein Bundesliga Verein ist ein Unternehmen, dass an einem nahezu unregulierten Markt agiert, ähnlich wie bei Kunst. Die Dynamik ist rapide und es wird immer schwieriger sich am Markt zu behaupten. Man ist gezwungen zu riskieren und spekulieren, in dem gegebenen Maße natürlich und das ist gegeben. Das ist nunmal die Krux am Kapitalismus, sonst würde Reus evtl. noch bei uns Tore schießen und Netzer ihm danach mit Creme 21 die Wade massieren ,D

    In diesem Sinne, reinhauen !

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 2:04
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    1000% Zustimmung!
    Super Artikel, die Wahrheit voll getroffen!
    Danke dafür!

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 9:17
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    Absolut richtig . Sehr treffend .
    Unsere unfähige nicht kritikfähige Führung erinnert mich sehr an unsere Unfähige Regierung !!!

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 9:47
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    Hecking und die Mannschaft nehmen einem die Lust auf Borussia und das ist nach über 30Jahren Dauerkarte ein Armutszeugnis. Nächste Saison wird es rappeln und im worst case richtig.
    Dann haben wir aber ein Hotel in dem schöne Weihnachtsfeiern abgehalten werden können.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 11:26
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    Eine Analyse wie ich es vom “mitgedacht-block” gewohnt bin: 100 % auf den Punkt gebracht.

    Max Eberl hat sich in der vergangen Saison Dinge geleistet, wie die Beschimpfungen gegen die eigenen Fans nach dem Hamburg Spiel, die nicht hinnehmbar sind. Beschämend ist auch, dass das Präsidium um Rolf Königs und Rainer Bonhof in dafür nicht in die Schranken gewiesen hat. Nur der Respekt vor einem Idol meiner Kindheitstage (RB) hindert mich daran, hier noch deutlicher zu werden. Max Eberl scheint vollkommen vergessen zu haben, wo das Geld herkommt aus dem sein Gehalt bezahlt wird.

    Nein, es muss ein Neuanfang her: Dies kann nur mit einem neuen Trainer (und hier wäre Hasenhüttl der Kandidat schlechthin) erfolgen. Sollte Eberl weiterhin dieser Entwicklung (wider besseren Wissens) im Wege stehen, wäre leider auch er nicht mehr tragbar.

    Dieser Kader mit der ein oder anderen Ergänzung hat die Substanz und die Qualität um in die Championsleague zu kommen. Es braucht einfach einen Trainer der das Potential aus jedem einzelnen Spieler und damit aus der ganzen Mannschaft herauskitzelt.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 11:50
    Permalink

    Oh man, seid ihr behindert ? Wenn ihr was zu sagen hättet, würdet ihr uns innerhalb weniger Jahre in die 2. /3. Liga runter wirtschaften.. wie kann man an Max eberl zweifeln ? Seid ihr geistig so abwesend nicht zu sehen was.er die letzten Jahre geschafft hat ? Ihr dummbatze, komplett spastis ! Hast du dir beim Schreiben einen runter geholt oder wie ist so viel Dummheit zu verstehen ? Glasbachs fanszene zeigt immer mehr, wie sie sich selbst abschafft. Unzufriedenheit, völlig überzogene Erwartungshaltung, und fachmännisch behindert. Hat einer von euch schon mal Fussball gespielt ? Ihr seid keine Arschlöcher wie eberl sagt, sondern zu dumm um ihre Meinung zu äußern .

    Antwort
    • 25. Mai 2018 um 13:34
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      Super Kommentar,
      außer zu beleidigen scheinst du ja nicht sonderlich viel drauf zu haben…siehe Rechtschreibung😂

      Antwort
      • 25. Mai 2018 um 13:55
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        Hab mir meinen Kommentar gerade nochmal durchgelesen. Also bis auf einen Punkt der dazwischen geraten ist, weil die Handy Tastatur eben sehr klein ist, bin ich nicht gänzlich unzufrieden was die Rechtschreibung betrifft. Ggf. Ist die Kommasetzung nicht optimal, oder, dass ich mit Beleidigungen um mich werfe, aber ansonsten halte ich das für passables deutsch. Wir können uns aber auch in einer Fremdsprache deiner Wahl unzerhalten ?

        Antwort
      • 25. Mai 2018 um 17:02
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        Danke Dirk Hansen, Du sprichst mir aus der Seele.
        Ein echt armer Wicht.

        Antwort
  • 25. Mai 2018 um 13:12
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    Sehr guter Artikel und auch wenn es mir schwerfällt brökelt die Unantastbarkeit von Eberl tatsächlich. Und doch weiß ich nicht wer ihm nachfolgen sollte.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 14:26
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    Sehr geehrter Herr Kramer,

    der Stecker wurde Ihnen gezogen. Das tut mir leid. Mir stellt sich allerdings die Frage, wie etwas gezogen werden kann, was augenscheinlich gar nicht eingesteckt wurde!? War der Stecker 60 Minuten eingesteckt?
    Da haben die Leute im Stadion dann wahrscheinlich abermals eine Meinung, jedoch keine Ahnung. Natürlich. Wie war das mit dem Stecker in München, in Wolfsburg, in Freiburg oder in Dortmund? Gehe ich recht in der Annahme, dass das zu einer soliden Saison dazu gehört?

    Solche Aussagen hört der Fan doch gerne, der der „Mannschaft“ mal wieder hunderte Kilometer durchs Land hinterherfuhr.
    Wir zahlen. Ihr kassiert. Ist ja selbstverständlich. Gern geschehen.

    Bei ihrer Rückkehr aus Leverkusen sprachen Sie davon, dass dieser Wechsel Ihnen diese gewisse Leidenschaft gibt.
    Mich würde im Zuge dessen interessieren, was diese Leidenschaft ihrem Empfinden nach ausmacht? Was löst diese Leidenschaft in Ihnen aus? Noch mehr würde mich interessieren ob das Wort Leidenschaft der „Mannschaft“ ein Begriff ist? Oder ist es doch einfach die weichgespülte Wohlfühloase, die sich inzwischen im Borussia-Park eingefunden hat? Ist das diese Leidenschaft?

    Nach dem Heimspiel gegen Hertha BSC ergriffen Sie zur Abwechslung (Witz komm raus..) öffentlich das Wort und äußerten Unverständnis im Rahmen der Fanreaktion. (Und nein, nicht die Reaktionen gegenüber unserem Torwart, die waren Scheiße. Punkt.) Ob jetzt schlecht spielen und gewinnen verwerflich wäre, gleichzeitig aber auch Spiele trotz ansprechender Leistung nicht honoriert wurden.

    Da stellt sich mir schon die Frage, ob sie wissen was diesen Verein ausmacht. Oder ob Sie u.a. die Reaktion nach dem Pokalspiel gegen Leverkusen verdrängt haben.
    Teilen Sie uns Ihre detaillierten Erwartungen doch einfach über weitere Fernsehinterviews mit. Wir werden dann ab sofort in ihrem Sinne handeln.

    Vielleicht wird Ihnen und Ihren „Mannschaftskollegen“ im Laufe der Zeit klar für was und für wen Sie spielen. Nicht für den Europapokal, nicht für den Geldbeutel, nicht für die Medien, sondern für uns, für Borussia.

    Wir sind Borussia.

    Fresse halten. Leistung zeigen. Immer, solange ihr unser Trikot tragen dürft.

    Antwort
    • 27. Mai 2018 um 18:04
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      Der Christoph ist ja nicht dumm und denkt schon mal zwei Jährchen voraus. Da wird er in Zukunft ja regelmäßig auf dem ZDF seine Fußball-Philosophie zum Besten geben. Zum Glück guck ich Fußball auf sky. Wer allerdings seine grauen Zellen anschmeisst versteht, warum es trotz Weltmeisterschaft nicht für die Pillendreher gereicht hat. Ich dachte eigentlich, dass Interview von vor einem Jahr war ein Ausrutscher, ich zitiere “Wer da pfeift soll sich doch die Bayern angucken”. War wohl keine einmalige Dummheit, denn die Spieler haben immer noch nicht begriffen, dass niemand unzufrieden ist, weil man mal verliert. Wir sind unzufrieden, wenn die Einstellung nicht stimmt, wenn man nicht kämpft und kratzt und beißt (siehe Frankfurt). Borussia ist auch in der Breite gut aufgestellt (O-Ton Eberl), aber sie ist für diesen Ballbesitz-Fußball nicht gut genug. Falsches System + diese Mannschaft = lustlose Auftritte/Niederlagen. Nur weil Deutschland oder Barcelona das kann, heißt das noch lange nicht, dass wir so spielen können/müssen.

      Antwort
    • 27. Mai 2018 um 23:22
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      Wunderbarer Kommentar, das spricht mir aus der Seele. Als ich nach vier Tagen Aufenthalt in Hamburg, die Urlaub und Geld gekostet haben, dieses Statement nach dem Spiel gelesen habe, kam mir das vor wie blanker Hohn. Aber leider sieht man wohl, dass genau diese Leidenschft, die die Fans mit solchen Reisen zeigen, einigen der Profis doch wahrscheinlich ziemlich egal ist…

      Antwort
  • 25. Mai 2018 um 14:53
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    Wir scheinen doch tatsächlich einen unter uns zu haben, der neben einer zu kleinen Handytastatur auch ein zu kleines Spatzenhirn hat.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 15:51
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    Das Ziel ist doch, das die Verantwortlichen nachhaltig bei BMG was aufbauen. Da kann es auch mal ein paar Rückschläge geben. Jetzt die in den Vergangene Jahren hervorragende Arbeit von Eberl & Co. schlecht zu reden ist meiner Meinung nach voll bescheuert.

    Wie waren denn die Platzierungen 1997 bis 2011: Platz 15, 18, 2.Liga, 2.Liga, 12, 12, 11, 15, 10, 18, 2.Liga, 15,12, 16 !!!!

    Und von 2012 bis 2018: Platz 4, 8, 6, 3, 4, 9, 9 !!!!

    Und jetzt schreien alle auf und alles muß neu gemacht werden, alle handelnen Personen am besten rausschmeißen, 10 neue Spieler und alles ändern… Lächerlich ! Wer das fordert ist nicht am Wohl von BMG interessiert und hat keine Ahnung !

    Und dann nochmal zur Stimmung, bzw. Grundstimmung. In den letzten Jahren wo wir noch International spielten und alles super war ist es einfach eine gute Stimmung zu erzeugen. Das Verhätnis zur Mannschaft und Vereinsführung war top und wenn mal schlechter Läuft als erwartet bröckelt das eben weil ALLE unzufrieden sind. Und da kann es passieren, daß sich sowohl die Fans wie auch die Vereinsführung oder einzelne Spieler mal daneben benehmen.

    Ich bin sehr zuversichtig daß unsere kompetente Vereinsführung mit Eberl, Bonhof und Meyer auf sportlicher Ebene die Fehler und Schwächen dieser Saison sehr gut erkannt haben und alles versuchen werden das Schiff wieder auf den richtigen Kurs zu bekommen. Aber halt mit den Mitteln die uns eben nur zur Verfügung stehen.

    Antwort
    • 26. Mai 2018 um 13:17
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      Könnte ja was draus werden, wäre Max nicht mit Dieter verheiratet!!

      Antwort
  • 25. Mai 2018 um 15:51
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    Astreiner Artikel. Das größte Problem allerdings ist, wie bereits von euch beschrieben, dass die Verantwortlichen auch diese Kritik an sich abprallen lassen werden. Stattdessen entfernen sich Verein und Kurve immer weiter voneinander. Bricht sich der angestaute Frust dann Bahn, in Form eines Pfeifkonzerts o.ä., wird es von BLÖD, RP und Co wieder zu einem Fanproblem und Eklat innerhalb der Szene aufgebauscht. Altbekannte Muster halt…
    Vor diesem Hintergrund hab ich jetzt schon absolut keine Lust auf die nächste Saison, wohl wissend, dass man dem Verein doch am Ende durch die ganze Republik folgt, weil es ohne eben auch nicht geht. Trotzdem ist es gut, wenn Blogs wie dieser weiter ihre (manchmal unbequeme) Meinung vertreten, da dem Fan heutzutage ja nur wenige Sprachrohre verblieben sind.
    Weiter so 👍🏻

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 17:59
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    Hallo zusammen, gelungener Kommentar. Ich denke, dass ihr so manchem Anhänger aus der Seele sprecht! Respekt und Dank dafür 👍🏻…

    Hoffentlich kommt dieses Statement auch an den richtigen Stellen an und wird aucj mal zur Kenntnis genommen.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 18:48
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    Ich habe mir einmal die Mühe gemacht den Artikel und alle Kommentare zu lesen. Mein Ergebnis ein “letzter Borussen Fan” scheint auch Mitglied des Torfabrik Forums zu sein. Also, nicht ernst zu nehmen, da es offensichtlich an allem fehlt. Herr Iceman scheint zweifellos ein wahrer Fan zu sein, der auch zufrieden ist wenn Borussia 2te oder wie der KSC oder Kaiserslautern, 3te Liga spielen. Genau hier ist aber der Hase im Pfeffer begraben. Iceman zeigt die Tabellenplätze der letzten Jahre auf. Auch 2te Liga und jede Menge zweistellige Plazierungen. Max Eberl predigt den einstelligen Tabellenplatz. Aber von 1997 bis heute hat sich die Fussballwelt entscheidend geändert. Schaut Euch die 18 Kandidaten in der Liga Einzel an. Es geht nicht ums sportliche. Primär geht es ums wirtschaftliche. Bayern mit seinen 3 A’s Adidas, Audi, Allianz im Aufsichtsrat und weiter Premiumpartner, ist unerreicht. RB mit den Millionen des Red Bull Fürsten, Hopp mit SAP, BVB als Aktiengesellschaft, Bayer mit dem Bayerkreuz, Wölfe mit VW. S04 mit den Millionen von Putin und China. Die neusten Kandidaten der VFB mit Daimler, H96 mit seiner Investorentruppe um Kind, HSV mit Kühne (oder glaubt jemand die sind wir auf Dauer los). Auch Hertha, Köln ja auch Freiburg haben neue Stadionpläne und werden den Verein auf größere Füsse stellen. Ja der Einwand ist berechtigt. Auch wir sind 2004 in ein neues Stadion umgezogen. Das hat der Verein einem Herrn Jordan zu verdanken und nicht einem Herrn König. Abgezahlt ist es auch noch nicht, der Zahn der Zeit nagt aber schon an ihm. (EM Bewerbung ist ja schief gelaufen), das hätte dem Stadion geholfen. Meiner Meinung auch kein Ruhmesblatt unsere Vereinsführung. Um nun alles auf den Punkt zu bringen fehlt meines Erachtens eine wirtschaftliche Kompetenz. Die dafür sorgt das dieser Verein einen Wirtschaftliche Basis bekommt und in diesem Haifischbecken mithalten zu können. Das Argument der Struckturschwachen Umgebung darf bei einer Globalisierung der Wirtschaft meines Erachtens kein Argument sein. Als Beispiel, dort steht eine abgezahlte “Allianz Arena”. Bei uns ein mit Hypothek belasteter Borussen Park. Hätte man von Anfang an einen Vermartungspartner mit ins Boot genommen, mit z.B. 2 Millionen pro Jahr hätte man jetzt schon 28 Millionen weniger die man anderweitig nutzen könnte bzw. die Bude wäre abgezahlt. Hätte der Borussen Park hält Microsoft Dom geheißen, mich hätte es nicht gestört. Jetzt hat man angefangen ein Hote zu bauen. Kaum stand der Rohbau, viel der Vereinsführung auf das es der Lizenspieler Mannschaft an Räumlichkeiten fehlt. Hätte man ein Stockwerk mehr eingeplant wäre das Thema meines Erachtens erledigt. Über die verschiedenen Personalentscheidungen lässt sich immer streiten. Aber auch hier einen Schulz nach Hoppenheim zu verscherbeln um einen Bobadilla zu finanzieren und dabei auf einen Oscar Wendt zu bauen hat sich brutal gerächt. Einen Tor resistenten zweikampfscheuen Hofmann für 8 Millionen zu holen bleibt ein Geheimnis des Max Eberls. Ein J. Korb, der CL gegen Barcelona gespielt hat für 3 Millionen in der heutigen Zeit abzugeben, ein Witz. H96 lacht sich kaputt und holt nun Grifo, da unser Trainer nix mit Ihm anfangen kann. Es ließe sich unendlich fortführen, das ist meine Meinung nach über 50 Jahre Fan und bald 35 Jahren Mitglied. Es geht hier um sportlichen Wettbewerb, der leider, das gebe ich zu von Finanzen beherrscht, sich dennoch Wochenende für Wochende in einer Tabelle widerspiegelt. In der Tabelle sehe ich meinen Verein lieber sehr weit oben als sehr weit unten oder mit der Überschrift 2te Bundesliga. Da sich die Spielregeln geändert haben, muss ich diese Regeln akzeptieren und die Krallen ausfahren und nach oben zu kommen und nicht den jammernden Nostalgiger raushängen und eine Platitüte nach der Anderen von mir geben,”Vergessen wir nicht wo wir herkommen”. Wo ist den RB oder Hopp hergekommen? Meint einer die wollten wieder da hin? Borussia geb endlich Feuer und Zeigt wo wir hinwollen. Meine Meinung.

    Antwort
  • 25. Mai 2018 um 21:09
    Permalink

    Treffende Saisonanalyse, die ich vollumfänglich teile. Ohne einen Personalwechsel an entscheidender Stelle wird sich die Lethargie und Selbstzufriedenheit mit dem Mittelmass nicht aus der Mannschaft treiben lassen. Katastrophenauftritte in Serie schön zu reden war die herausragende Leistung dieser Saison. Den Trainer kann ich nicht mehr ernst nehmen. Dies aber schon seit der Pokalpleite gegen Frankfurt im April 17. Bleibt DH, spielen wir gegen den Abstieg, erleben den jetzt fälligen Wechsel im Oktober – aber dann ist auch die dritte Saison in Serie verkorkst. Nur Veränderung kann einen neuen Aufbruch auslösen!

    Antwort
  • 26. Mai 2018 um 8:43
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    Hätte es nicht besser auf den Punkt bringen können. Max sollte mit Dieter seltener mal ein Bier trinken gehen, dafür seinen eigentlichen Aufgaben nachkommen. In eurer Analyse kommt der Trainer noch viel zu gut weg. Bereitet Max Eberl seinen Abschied von der Borussia vor??

    Antwort
  • 26. Mai 2018 um 12:28
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    In der Analyse steht nichts wirklich Neues. Wenn auch nicht in der hier angeschlagenen Härte finden sich doch die angesprochenen Punkte in vielen Saisonrückblicken zu unserer Borussia wieder.

    Auch ich war mit der Saison nicht zufrieden, aber wirklich Sorgen mache ich mir um Borussia (noch) nicht. Von unseren wirtschaftlich/sportlichen Möglichkeiten sehe ich uns ligaweit im Bereich der Ränge 5-7. Ein Ausreißer nach unten (Rang 9) ist da kein Beinbruch und für mich durchaus noch im Bereich des Normalen, zumal wir diese Saison auch wirklich nicht vom Glück verfolgt wurden (VAR, Verletztenlage).

    Was mir im Artikel aber zu kurz kommt, sind die Schlußfolgerungen aus der Analyse. Immer nur draufhauen ist einfach. Die Analyse zeigt die Befundlage des Patienten Borussia, aber welche Therapie soll jetzt folgen?

    Und wenn ich hierzu die Kommentare lese wird mir übel. Kurz zusammengefasst: Hecking raus, Eberl raus, Beine statt Steine. Fehlt nur der Ruf nach dem Investor. Geht’s noch?

    Aus meiner Sicht gibt es drei zentrale Stellschrauben, an denen bei Borussia nachjustiert werden sollte:

    1. Zielsetzung des Vereins neu definieren
    Wir machen uns viel zu klein! Und das schadet uns. Kein Borusse will mehr hören, wo wir herkommen. Der Eberlsche Verweis z. B. auf den Abstieg des Vereins an der großen Kirche (sinngemäß “so schnell kann es gehen”) ist zwar in der Sache richtig, aber taugt in keinster Weise als Ziel für den eigenen Verein. Uns fehlt derzeit eine realistische, positive Zielsetzung im Gesamtverein, hinter die sich alle stellen können.

    Ich habe oben geschrieben, wo ich uns sehe. Die naheliegende Zielsetzung wäre daher: Wir wollen um die internationalen Plätze mitspielen. Das haben wir selbst diese Saison bis zum letzten Spieltag geschafft. Das eigentliche Ergebnis haben wir zwar verpasst – deshalb ist auch eine gewisse Unzufriedenheit berechtigt – aber insgesamt liegen wir noch im Zielkorridor. Letztendlich wäre es gegenüber der kontinuierlichen Einstelligkeit kein echt neues Ziel, sondern nur ehrgeiziger formuliert.

    2. Wieder ein Spielkonzept entwickeln
    Ich könnte nicht sagen, für welchen Fußball Borussia diese Saison stand. Da standen 11 Spieler auf dem Platz, die irgendwie Fußball gespielt haben. Es fehlt die oft bemühte Handschrift des Trainers. Das ist eine Kritik an Hecking, richtet sich aber auch an Eberl (und im Hintergrund Bonhof und Meyer).
    Welches Spielkonzept verfolgt Borussia 2018/19? Das ist für mich die zentrale Frage, die die sportlich Verantwortlichen bei Borussia in den nächsten Wochen beantworten und dann den Kader entsprechend aufstellen müssen.

    3. Kaderstruktur umbauen
    Eins vorneweg: Ich halte Max Eberl für einen der besten Kaderplaner der LIga. Aber aus meiner Sicht haben wir aktuell zu viele “satte” Spieler am Start. Spieler, für die ein Verein wie Borussia das höchste Leistungsniveau ist, daß sie erreichen können. Und mit diesem Verein haben sie das absolute Highlight ihrer Karriere (CL) schon erreicht. Und jetzt richtet man sich eine schöne Kuscheloase ein. Diese Struktur gilt es wieder aufzubrechen und positive Reize zu setzen.

    Und dann Volle Kraft nach vorn in 18/19.

    Antwort
  • 27. Mai 2018 um 18:00
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    Und jetzt noch Kramer als TV-Experte. Dampfplaudern statt Selbstreflektion. Etwas mehr Besinnung auf die selbst proklamierte Führungsrolle bei Borussia wäre der Sache dienlicher. Vielleicht muss aber bei der WM-Übertragung einfach mal den Stecker ziehen!

    Antwort
  • 28. Mai 2018 um 16:23
    Permalink

    Eines vorweg: Die Saison war auch für mich enttäuschend. Und die Kombination Hecking/Borussia halte ich auch nicht für optimal. Aber die Schuld bei Max Eberl zu suchen, ist nicht in Ordnung! Immerhin sind wir noch ein Verein, der keine horrenden Spielergehälter zahlt. Auf dem Niveau ist es nicht leicht, immer wieder gute Spieler zu finden. Ein durchschnittlicher Bundesligaspieler kann in der 2. englischen Liga mehr Geld verdienen als in Gladbach! Das trotzdem ein Zakaria bei uns spielt, ist auch ein Verdienst von Max. Das nicht nur Volltreffer dabei sind, wenn man Spieler holt, die noch in der Entwicklung stehen, ist doch auch klar. Um das zu vermeiden müsste man nur fertige Spieler holen, wie es Bayern, Dortmund oder Schalke machen. Aber auf dem finanziellen Level befinden wir uns einfach nicht. Deshalb wird es immer wieder vorkommen, das Max eine Niete dazwischen hat, oder auch mal zwei hintereinander, aber mit dem Risiko muss man einfach leben. Anders wird es nicht gehen.

    Antwort
  • 28. Mai 2018 um 17:42
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    Hallo zusammen,

    Viele Schreiben hier das der Trainer weg muss, was ich als Freizeitfussballer sage: ,, Das komplette Trainerteam ( ausser “Uns Uwe” ) muss weg, das Verletzungspech ist meiner Meinung nach Haus gemacht ! Falsches Training , so sehe ich es ! Das war auf den letzten Stationen des Hecking- Teams auch so gewesen! Muskelverletzungen entstehen meistens durch falsche Belastung bzw. Training!
    Der Status von unserem Manager bröckelt sehr stark.
    Seine Kommentare gegen die eigenen Fans, muss man in dieser Position, viel diplomatischer regeln , oder ?
    Die letzten Verpflichtungen waren nicht sehr hilfreich und haben unserer Borussia nicht unbedingt weiter geholfen! Auch wenn Oxford, Boba oder Grifo fit waren, wurden Sie nicht berücksichtigt oder in den letzten 10 Minuten ins Spiel gebracht! Über was sprechen den der Trainer und der Manager, wenn Sie Bier trinken ?
    Wie schon in den Vorberichten beschrieben, waren die letzten Verkäufe auch nicht das “gelbe vom Ei”.
    Ich hoffe nur, dass die Flaute auf dem Transfermarkt, nur die Ruhe vor dem Sturm ist!
    Ich warte ausserdem, eigentlich täglich, auf die Saison- Analyse von Max Eberl oder von der Vereinsführung oder sind die Herren gerade damit beschäftigt die Tapeten oder den Fussboden der neuen Räumlichkeiten auszusuchen ?
    Wenn der trainer es nicht schafft ein Machtwort zusprechen, dann sollte es der Herr Eberl meiner Meinung nach tun !

    Ich bin sehr gespannt, wie die richtige Borussia in der neuen Saison auftritt und sich für die unsere Raute , den Arsch aufreisst !

    Antwort
  • 28. Mai 2018 um 18:09
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    Ich schreibe dem Vorstand und auch Eberl regelmäßig Mails, seit dem Spiel in Augsburg und weise sie auf die von Euch beschriebenen desaströsen Fehlentwicklungen hin. Man könnte meinen, ich sei einer der Autoren Eures tollen Saisonfazits. Dem ist nichts aber auch gar nichts hinzuzufügen. Der Verein ist nicht mehr mein Verein, Spieler wie Trainer agieren ohne Identität, ohne Hingabe, ohne Lust, ohne Weiterentwicklung. Spielerinterviews sind ein Schlag ins Gesicht für jeden fan, der viel Geld und Zeit für Auswärtsfahrten investiert und dann zu hören bekommt, “der Gegner hat es gut gemacht”, “der Druck war raus”, “das Spiel war kompliziert” oder “wir sind mit einem Punkt zufrieden”. Hervorheben bei diesen Interviews möchte ich den Busenfreund von Max Eberl, Chris Kramer. An Selbstzufriedenheit nicht zu überbieten, dieser fiese Typ. Dann soll er mir mein Geld zurücküberweisen, wenn sie keinen Ehrgeiz hatten, die Spiele zu gewinnen. Ich bin echt auf 180, wenn ich das alles nach den Spielen immer lese.

    Ihr schreibt, ein absoluter Neuanfang mit neuem Trainer und neuen Spielern muss her. 100% richtig, jedoch, Max Eberl sieht es ganz offensichtlich mal wieder ganz anders (Stand jetzt, 28.5.2018), obwohl groß angekündigt. Deshalb, sollte die komplette Neuausrichtung in diesem Sommer wieder versäumt werden, muss auch Max Eberl gehen. Punkt.

    Antwort
  • 30. Mai 2018 um 11:08
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    Auch dem kann ich nur zustimmen. Innerhalb kurzer Zeit ist aus Erfolgswille und Zielstrebigkeit hilflose Lethargie geworden. Mit dieser Einstellung und mit fortgesetztem Nichtstun der Vereinsführung stehen wir vor einer schwierigen Saison. Der HSV lässt grüssen.

    Antwort
  • 1. Juni 2018 um 9:14
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    Euren Kommentar wünschte ich mir als „offenen Brief“ an die Verantwortlichen. Allerdings vor einem Jahr. Die allermeisten Kommentatoren in den unzähligen Foren zur Borussia haben die genannten Kritikpunkte im Laufe der Saison allesamt aufgezählt. Schon das Ende der vorletzten Saison zeigte alle Probleme auf. Die Konsequenz der Verantwortlichen war ein „weiter so“. Und genau so wird es auch dieses Mal laufen, das zeigen die aktuellen Stellungnahmen von Hecking und Eberl.
    Wir werden sehen, ob das für die gesamte neue Saison reichen wird. Ich persönlich bin da eher pessimistisch. Leider liege ich bzgl der Borussia aber oft richtig mit meiner Einschätzung. Sowohl Hecking als auch Eberl erleben den letzten Spieltag der Hinrunde nicht mehr im Borussendress. Jede Wette.

    Antwort
  • 3. Juni 2018 um 16:57
    Permalink

    Meine Meinung: Ball flach halten!

    Schubert mochte auch niemand und er sollte weg. Dann wurde er frühzeitig entlassen und es wurde schlechter. Jetzt wieder einen Trainer frühzeitig entlassen? Wo kommen wir denn da hin? Sind wir der HSV?! Wie verhalten unsere Borussen-Fans sich denn, wenn wir mal so eine Köln-Ausnahmesituation haben sollten?
    Wo bleibt das Vertrauen und woher kommt der Anspruch, innerhalb einer Saison in ein paar Wochen wieder alles besser zu haben?
    Ja, wir hatten viele verletzte Stammspieler, aber nur weil die irgendwann nicht mehr auf dem Verletzten-Zettel stehen, heißt es noch lange nicht, dass die wieder voll funktionieren. Die Mannschaft muss sich doch wieder einpendeln. Wie Hecking gesagt hat, wie soll man ordentlich trainieren, wenn man gerade mal 7 gegen 7 spielen kann?
    Unsere Relegationsrettung war so geil, weil wir alle zusammen gehalten haben und unserer Borussia den Rücken gestärkt haben. Jetzt drehen alle am Rad, obwohl wir besser stehen als damals.
    Borussia Mönchengladbach hatte in der vergangenen Saison eine krasse Medienpräsenz, weil Eberl, Hecking oder sonst wer so oft in den Medien waren und sich gestellt haben. Das hat kaum ein anderer Verein gemacht!

    Außerdem müssen wir vielleicht mal unsere Fans kritisieren! Ein Mädel wird im Sonderzug vergewaltigt! Es wird ein paar Tage traurig geguckt und gesagt, dass man es verurteilt und dann heißt es wieder “Aber konzentrieren wir uns auf das Sportliche.” Unser Torwart, der einen guten Job macht, wird aus eigenen Fanreihen gemobbt! Da wird zwei, drei Mal gesagt, das wäre nicht in Ordnung und dann heißt es wieder: “Aber konzentrieren wir uns auf das Sportliche.” Die Fans pfeifen unsere Mannschaft aus, weil junge Spieler einen Rückpass spielen! Dann heißt es nur, da sind ja ein paar Idioten dabei und schon kommt wieder: “Aber konzentrieren wir uns auf das Sportliche”.

    Ich will nicht, dass man die Augen vor den Tatsachen verschließt und ich will nicht, dass keiner seine Meinung äußern darf. Ich will aber auch nicht, dass alles verteufelt wird und aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird. Ich finde es schrecklich, dass nur gemotzt und gemeckert wird, mit dem Wissen, dass man keine Lösungsvorschläge bringen muss oder selber Arbeit reinstecken muss.

    Einfach mal runter kommen, schauen was passiert und sich eingestehen, dass wir als Fans einfach viel weniger Ahnung und Hintergrund haben, um das alles nachzuvollziehen.

    Antwort
    • 3. Juni 2018 um 17:02
      Permalink

      Zusatz: Die Kritik an der Mentalität der Mannschaft finde ich übrigens richtig!
      Und ich hab vergessen anzumerken, dass Gladbach-Fans sich wiedermal mit Nazi-Symbolen im Internet präsentiert haben. Aber konzentrieren wir uns auf das Sportliche!

      Antwort
      • 3. Juni 2018 um 17:14
        Permalink

        2. Zusatz: Alle sind verwundert, dass sich momentan Spieler zum HSV oder FC Köln bekennen und mit in die zweite Liga gehen. Wir haben jede Menge Spieler, die sich zu uns bekennen. Wendt, Flaco, Jantschke, Kramer, Raffael, Ibo. Die hätten teilweise auch woanders spielen können, wollen aber bei der Borussia bleiben. Das bleibt nicht so, wenn wir Fans weiterhin so auftreten, wie in den letzten Wochen.

        Antwort
    • 5. Juni 2018 um 9:01
      Permalink

      @Christian – Guter Mann ! Einer der wenigen sachlichen und kompetenten Komentare. Ganz Deiner Meinung !!

      Antwort
  • 5. Juni 2018 um 1:19
    Permalink

    3. Zusatz: Wer ernsthaft glaubt, dass die Kicker bei einem Verein verbleiben, weil die Fans so lieb sind, der hat sich vor 50 Jahren einfrieren lassen und ist gerade wieder aufgetaut.
    4. Zusatz:
    Wer auf Wendt, Herrmann und Jantschke hofft, der scheint noch nicht gänzlich aufgetaut zu sein.
    Aber konzentrieren wir uns auf das Sportliche!

    Antwort

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