(K)ein einig Volk von Brüdern.

„War das ein würdiges Derby?“ – Diese Frage haben wir uns immer wieder gestellt. Auf dem Papier schon, soviel steht fest. Aber wollen wir solche Derbys auch in Zukunft? Ein Kommentar.

Die Vorbereitung des Derbys war zäh. Die sonstige, tagelange Anspannung, die Vorfreude – sie kam nicht so recht auf. Zu sehr belasteten die Diskussionen über die Umstände rund um das Spiel des Jahres die Vorbereitungen. Kann man den Protest der Kölner nachvollziehen? Sollte man sich dem Stimmungsboykott der Ultraszene anschließen? Schwierige Fragen, bei deren Beantwortung wir uns selbst in unserer kleinen, vier Mann starken, Redaktion nicht einigen konnten. Wie sollen da tausende Borussen, die Nordkurve oder gar die gesamte Fanszene einen Konsens finden? Die Frage ist leichter zu beantworten als es scheint: Es kann keinen Konsens geben! Dafür ist unsere Fanszene zu bunt, zu vielfältig und schlicht zu groß.

Eigentlich war am Samstagmorgen nur eines klar: Das Spiel um 15:30 durfte nicht verloren werden – koste es was es wolle. Sportlich gesehen musste die Mannschaft sich für einen schwachen Auftritt in Hamburg revanchieren. Zudem galt es die Schmach aus dem Hinspiel vergessen zu machen. Beide Derbys einer Saison verlor der Verein für Leibesübungen zuletzt in der Saison 1989/90. Die Jungs sollten also motiviert sein. Wie aber würde die Unterstützung von den Rängen aussehen? Es war so viel diskutiert worden. Das ist ja erst einmal zu begrüßen. Die Art und Weise der Diskussionen war jedoch unwürdig. Und sie bleibt es auch nach dem Derby!

Präventivarbeit anstatt Kollektivstrafen

Ob die Stimmung gut war oder nicht ist sicher Geschmackssache. Es war zeitweise laut – so viel steht fest. Nach unserem – natürlich ganz persönlichen – Geschmack fehlte jedoch ein wenig. Die Diskussionen rund um Fahnen werden wohl immer geführt werden. Da darf jeder seine ganz eigene Meinung haben. So ganz ohne fehlte jedoch etwas. Von der Beflaggung des Gästeblocks, den man ohnehin kaum vernahm, ganz zu schweigen. Dass der Halbangst-Blog im Nachgang fragte, was der DFB außer kollektiven Strafen denn tun solle, ärgert uns. Wie wäre es mit einer Stärkung sozialpädagogischer Fanprojekte, Präventivarbeit also? Wie wäre es mit konsequenterer Ermittlung von Einzeltätern? Das wären doch Ansätze, oder? Fürs nächste Derby wünschen wir uns jedenfalls: Fahnen, Doppelhalter, supportende Ultras, eine geschlossene Kurve, einen Gegner auf der anderen Tribünenseite und – damit es das alles auch wirklich gibt: 10% Gästekontingent. Und jetzt ein Schlussstrich unter die Diskussionen zu dem Thema. Die Message sollte beim DFB angekommen sein.

Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille: Vielen Fans der Nordkurve schien die Stimmung am Samstag besser gefallen zu haben als sonst. Das zumindest spiegeln viele Kommentare in den sozialen Netzwerken wieder. Und auch der oben gescholtene Halbangst-Blog äußerte sich positiv zur Stimmung. „Es geht auch ohne Dauergesang“ titeln die Kollegen. Das sei ja mal dahingestellt. Geschmackssache eben. Dennoch liest sich der Artikel insgesamt differenzierter, als es die Überschrift vermuten lässt. Klar kann man den Ultras vorwerfen, dass sie ihren Boykott vom Samstag im Vorfeld besser hätten kommunizieren können. Sie hätten den Entscheidungsprozess differenzierter offenlegen können. Sie hätten versuchen können, andere Parteien mit ins Boot zu holen – wie beim Hinspiel-Boykott. Sie hätten auch versuchen können, eine offene Diskussion im Vorfeld anzustoßen. Manchmal agieren die Ultras nun mal hermetisch abgeriegelt, für Außenstehende schwer zu durchschauen. Das wirkt dann schnell elitär. Diesen Vorwurf müssen sich die Jungs gefallen lassen. Die Faktenlage war am Samstag jedoch nicht ganz so einfach.

Zur ganzen Wahrheit gehört nämlich auch, dass die Ultras den Boykott im Vorfeld ankündigten. Sie warben dafür sich anzuschließen, versuchten in einem Text auf ihrem Blog zu überzeugen. Sie zwangen niemanden. Das – und da wird wohl kaum jemand widersprechen – ist ihr gutes Recht. Dass sich ein großer Teil der Nordkurve entschied trotzdem zu supporten, hat verschiedenste Gründe. Vielleicht hätten sich viele Fans einen ergebnisoffenen Dialog mit allen interessierten Borussen und Borussinnen gewünscht? Möglich! Vielleicht war den Ultras jedoch klar, dass sie den Großteil der Leute nicht überzeugen konnten. Der Fall war eben ein anderer als im Hinspiel. Sie hatten ihre Entscheidung getroffen. Das mögen viele befremdlich, stur, zu dogmatisch und der Mannschaft gegenüber nicht fair finden. Man kann es jedoch auch einfach konsequent nennen. Die Gründe spielen jedoch keine Rolle. Die Mannschaft hat Support erhalten. Das stand jedem frei und das war auch gut so!

Kritik ja, aber Maß bewahren

Was jedoch nicht gut war, ist die entstandene „Diskussionskultur“ (die eigentlich keine ist) rund um das Thema. Schon im Vorfeld des Spiels kursierten Rundschreiben, Artikel und Kommentare in den sozialen Netzwerken. Viele waren schlicht von Respektlosigkeit gegenüber einer gesamten Fangruppe geprägt. Einer Fangruppe, die anderen Fans zwar zeitweise unbestritten überkritisch gegenübertritt. Die aber eben auch enorm viel für die Kurve tut, die nicht nur in diesem Jahr für Gänsehautmomente sorgte und deren Mitglieder sich über den Fußball hinaus für die Stadt Mönchengladbach engagieren.

Kritik am Boykott durfte jederzeit geäußert werden. Aber wieso derart reißerisch? Wieso in Kommentaren unter verschiedensten Artikeln? Möglicherweise weil es eben einfach war auf den Zug aufzuspringen! In der Anonymität des Internets mutieren ja bekanntlich viele Menschen zu wahren Helden. Aber das Internet vergisst nicht! Durchforstet man mal das eine oder andere Profil, fällt auf, dass gerade diese Leute vor Monaten noch Bilder und Videos der Choreos geteilt, kommentiert und gefeiert haben. Nun krakeelen genau diese Leute in Kommentare und in Internet-Foren hetzerisch: „Ich brauche keine Choreos mehr!“ Was für eine scheinheilige Doppelmoral!

Eines dürfen all die, die den Ultras elitäres Gehabe und fehlende Bereitschaft zur Diskussion vorwerfen nicht vergessen: Es gibt vor jedem Spiel einen Anlaufpunkt! Rund um den Container der Ultras hinter Block 19 gibt es die Möglichkeit mit den Jungs ins Gespräch zu kommen. Das ist zunächst nicht ganz einfach, weil es erst einmal Überwindung kostet, hinzugehen und die Leute anzusprechen. Aus eigener Erfahrung wissen wir aber: Es funktioniert! Hier könnt ihr Kritik, Lob oder blöde Sprüche loswerden. Probiert es aus anstatt öffentlich zu beleidigen oder durch Gesten eure Abneigung gegen alle Ultras kundzutun. Das spaltet die Fanszene und wird dem vielfältigen Haufen, der die Ultras nun mal sind, nicht gerecht. Es gibt eben nicht „die“! Nicht „die“ Ultras, nicht „die“ Kutten und auch nicht „die“ Tribünensitzer!

Eine gepflegte Diskussionskultur ist zwingend notwendig

Dass einige Medienvertreter ihre undifferenzierte Berichterstattung gegenüber den Ultras nicht überdenken, hat uns im Übrigen nicht mehr wirklich überrascht. Exemplarisch: Ein viel zu kurzer, die Vielfalt nicht darstellender Bericht über „Die Ultras“ kurz vor dem Derby in der Rheinischen Post. Die Herren von der RP sind vielleicht einfach im falschen Alter, haben keine Lust oder schlicht keine Zeit sich dem Thema differenziert zu nähern. Dass dann unter den Artikeln auch noch viele Borussia-Fans in den Abgesang auf eine gesamte Kultur einstimmen, setzt dem Ganzen die Krone auf.

Übrigens: Auch dass der FPMG Supporters Club seinen Nachbericht mit „Ein Derby wie es früher einmal war“ überschrieb, hat uns überrascht. So suggeriert es doch ein wenig, dass zeitlich gesehen vor den Ultras irgendwie alles besser, schöner und authentischer war. Wir glauben, dass dieser Titel schlicht unglücklich gewählt ist. Da wir allerdings wissen, dass man sich auch im FPMG intensiv mit den Geschehnissen rund ums Derby auseinandersetzt, sind wir auf die angekündigte, ausführliche Betrachtung gespannt.

Bei allem Gerede sollten wir alle eines nicht vergessen: Unsere Jungs haben am Samstag das Derby gewonnen! Darüber haben sich alle gefreut. Ob Ultra, Kutte oder Normalo. Wir müssen aber alle bedenken, dass nicht jede Woche der „Effzeh“ zu Gast ist. Wie wäre die Stimmung gegen Augsburg oder gegen Stuttgart gewesen? „So wie es früher war?“ „Geht es ohne Dauergesang?“

In einer so großen Fanszene kann es keinen Konsens geben! Es wird immer verschiedene Meinungen geben. Die vergangenen Tage sollten uns alle aber gelehrt haben, dass wir schleunigst wieder zu einer gepflegten Diskussionskultur zurückkehren müssen – und nicht unsere Szene durch unnötige Grabenkämpfe spalten!

„Ein einig Volk von Brüdern!“ Alle gemeinsam. Für Borussia!


Foto zu diesem Beitrag: Nordkurvenfotos.de 

10 thoughts on “(K)ein einig Volk von Brüdern.

  • 23. Februar 2016 at 16:58
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    In meinen Augen ist die Fanszene MG alles andere als (zu) groß.
    Im Gegenteil, bis auf die Ultraszene und einige wenige andere Fanclubs/Einzelpersonen, die ich auf eine Anzahl von max. 50 Personen schätze, kümmert sich doch keiner wirklich um fanpolitische Themen, kritische Spruchbänder bzgl. DFB, optische Aktionen etc. Hier ist auch noch einmal das (von der Allgemenheit) hochgelobte FP zu nennen, was sich doch von wirklich aktiven Leuten an einer Hand abzählen lässt. Auch nicht zu vergessen, die ach so tollen „“Fan““beauftragten, die sich wirklich mit der Fanszene und Fanpolitik auseinandersetzen…NICHT! AWDKs verteilen ist keine Fanarbeit!

    Was in MG wirklich groß ist, ist die sogenannte Internetszene, die besonders rund um das Derby sehr aktiv wurde…
    Angemerkt sei hierbei, dass es seit einigen Jahren immer mal wieder (für jedermann zugängliche) Treffen der Fanszene bzgl. der Stimmungsproblematik gegeben hat. Wie diese wahr- und angenommen wurden, erschließt sich aus dem oben genannten Satz, dass die Internetszene in MG ziemlich groß ist…

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  • 23. Februar 2016 at 23:27
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    „In einer so großen Fanszene kann es keinen Konsens geben!“

    Ist das wirklich eure Meinung?

    Meine ist es jedenfalls nicht. Aus meiner Sicht gibt es – bei aller Verschiedenheit des Borussenseins – schon Grundwerte, für die ALLE Borussen einstehen sollten. Und die sind auch nicht mehr diskutabel, unabhängig von der Diskussionskultur.

    Sorry, wer in die Nordkurve geht, dem Herz unserer Borussenfamilie, mit dem erklärten Ziel, Borussia NICHT zu unterstützen, hat dort nichts verloren.

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  • 24. Februar 2016 at 9:36
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    Das Stichwort ULTRAS polarisiert. Zum einen stehen Sie für mich (mehr als 20 Jahre Nordkurve) für Choreos und bis jetzt auch für unabdinbaren Support. Auf der anderen Seite stehen Sie für elitäres Denken (’nur ULTRAS sind echte Fans‘), finanzieller Schaden für den Verein (Stichwort: Pyro) und Selbstverliebtheit (Anstelle des Vereinslogos, darf Ihr eigenes Logo niemals fehlen) und auch für Gewalt.

    Den Boykott in Köln konnte ich schon nicht nachvollziehen. Und nun der Support für eine offensichtlich in großen Teilen kriminelle und uneinsichtige Fanszene. Das zeigt mir, dass es den ULTRAS wohl nicht mehr um den Verein, den SPORT geht, sondern nur noch darum die eigenen Pfründe zu wahren.

    Die Stimmung im Stadion war sicherlich eine andere. Aber ja, Sie war dem Spielverlauf angemessen, dem Sport, der Situation angemessen. Das viele diesen Support für den ehrlicheren, den wahren Support halten kann ich nachvollziehen, bestätigen.

    Also wie soll es weitergehen? Capos, welche die eigenen Fans anbrüllen, oder Fans die die eigenen Manschaft nach vorne bringen, genau dann wenn es notwendig ist? Ich bin für Letzteres!!

    Wie wäre es, wenn die Capos sich mal darauf einstellen? Wäre ein Schritt hin zu den Fans. Hinzu einem Einig Volk Von Brüdern.

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  • 24. Februar 2016 at 9:40
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    Was soll der wiederholte Hinweis bzgl. Diskussionkultur ? Manche Dinge sind aus Sicht der Ultras nicht zu diskutieren – von daher kann es auch keine Kultur geben, die das dann ermöglichen soll.
    Die grundsätzliche „Problematik“ dahinter betrifft jedoch nicht nur Ultras von Borussia, sondern es betrifft allgemein das Selbstverständnis jeder Ultra-Gruppierung jedes Vereins in Deutschland. Sie sehen sich als die „wahren“ Fans, den Kern. Aus dieser Sichtweise heraus werden Entscheidungen getroffen und auch während eines Spiels wird durch ihr Verhalten dieses Selbstverständnis zur Schau getragen.
    Mich jedenfalls hat es nicht verwundert, dass viele Menschen dachten „es geht auch ohne Ultras“ – für manche sogar besser.

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  • 24. Februar 2016 at 10:12
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    Ich finde, es passt nicht recht zusammen, gegen Kollektivstrafen zu protestieren und gleichzeitig gegen eine Personalisierung der Eintrittskarten zu sein. Und wenn ihr in Auseinandersetzung mit dem Halbangst-Artikel zurecht die Verfolgung der Einzeltäter als Alternative zu Kollektivstrafen herausstellt, müsst ihr euch auch klar für die Personalisierung der Eintrittskarten und andere Maßnahmen, die eine Identifizierung der Einzeltäter ermöglichen, aussprechen. Ultras im Block müssten ihre „schwarzen Schafe“ entweder aussortieren oder den Sicherheitskräften melden. Aber das widerspräche ja nun wirklich dem Selbstverständnis der Ultra-Bewegung, das da lautet: WIR die Guten, die BULLEN die Bösen.
    Den „Support“ der Ultras habe ich am Sa. ungefähr so vermisst, wie man das Musikgedudel im Kaufhaus vermissen würde: Weil man sich über lange Zeit daran gewöhnt hatte, fehlt einem tatsächlich irgendwie was, aber nicht weil man es gut fand, sondern nur weil man sich dran gewöhnt hatte. Das Geplärre aus dem Megaphon hat mit dagegen ungefähr so gefehlt, wie der Presslufthammerlärm auf der Baustelle gegenüber. Allein dafür wäre ich für eine dauerhafte Ausweitung des Ultra-Boykotts. Ach ja – und die Fahnenschwenker haben mir so gefehlt, wie der Neubau vor meinem Urlaubshotel, der mir den Meerblick verstellt.

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  • 24. Februar 2016 at 12:22
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    Kann mich Rolf nur anschließen. Aber die Fahnen habe ich schon vermißt;-)

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  • 24. Februar 2016 at 13:33
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    Interessante Diskussion…als „Außenstehender“…seit 35 Jahren Dauerkarte, seit bestehen des Parks sitzend, vorher mal Nord, mal Ost, sei Folgendes gesagt.
    Egal ob Ultra, Kutte oder sonst was, jeder soll machen, was er für richtig hält. Am Ende sind wir rund
    50.000 Fans der Borussia, die im Stadion sind. Und wir sind alle da, um die Mannschaft zu unterstützen.
    Der eine leise, der andere laut, einer mit Fahne, einer ohne. Werbung für seine Einstellung und sein Vorgehen kann jeder machen. Aber lasst den Rest so, wie er gerade möchte. Boykott hin und her, Aufrufe dazu vor und zurück…wir gehen ins Stadion, um die Mannschaft zu sehen, um sie zu unterstützen, um den größtmöglichen Erfolg für den Verein herzuschreien, fertig.

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  • 24. Februar 2016 at 13:57
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    „Dass der Halbangst-Blog im Nachgang fragte, was der DFB außer kollektiven Strafen denn tun solle, ärgert uns. Wie wäre es mit einer Stärkung sozialpädagogischer Fanprojekte, Präventivarbeit also? Wie wäre es mit konsequenterer Ermittlung von Einzeltätern?“

    Das eine tun heisst ja nicht das andere lassen!
    Der konsequenten Ermittlung von Einzeltätern verweigert sich ja die Ultraszene aufgrund mafiaartiger Schweige- und Vertuschungsrituale. Gerade Kölner Fans haben ja in den letzten Jahren mehrfach gezeigt, das man sich als Gewalttäter hinter einen Fankumpanen verstecken kann. Seit dem Überfall auf den Gladbacher Bus ist bei mir leider die Toleranzrenze abhanden gekommen. Hier konnte man ja exemplarisch erkennen, das man die Einzeltäter (bis auf die Fahrer) ja gar nicht ermitteln kann.
    Deutlich wurde es auch bei dem Platzsturm, auch hier hilft ja das Kolletiv dem Einzeltäter, indem alle in Vermummung und Maleranzügen kamen!

    Da finde ich es nur noch heuchlerisch, wenn auf den bösen DFB mit seinen Kollektivstrafen gezeigt wird, wenn es doch ein Kollektiv ist aus dem Heraus die Übergriffe begangen werden!

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  • 25. Februar 2016 at 17:59
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    Ein kurzer Kommentar zum Boykott – der Boykott im Hinspiel war berechtigt, wir waren die Geschädigten, die Verursacher waren aber andere.
    Der Boykott im Rückspiel ging aus meiner Sicht gar nicht – als jemand, der seit 94 in der Nordkurve steht und dazu noch in Köln lebt – kann es keine Solidarität mit Menschen (?), die der Wilden Horde oder ähnlichen „Fangruppierungen“ angehören, geben.
    Leute, die anderen nach dem Leben trachten oder aber sich mit diesen solidarisieren, werde ich nicht unterstützen.

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