Zünd die Flamme wieder an, Adi!

Am morgigen Freitag wird sich Adi Hütter im Borussia-Park vorstellen und damit die neue Saison einläuten. Wir freuen uns auf diesen Startschuss und die kommende Spielzeit. Weil wir uns eine Menge überfälliger Dinge erhoffen: Mehr Identifikation, mehr Leidenschaft, mehr Erfolg!

In den vergangenen Tagen mussten wir uns in der MitGedacht.-Redaktion zwangsläufig noch einmal intensiv mit der vergangenen und der kommenden Spielzeit beschäftigen. Fürs alljährliche Sonderheft hat das Fußballmagazin 11FREUNDE wieder die bekanntesten Fan-Blogger der Vereine nach ihren Einschätzungen zur vergangenen und kommenden Saison gefragt. Und so mussten wir auf der Suche nach teils lustigen und teils schmerzhaften Antworten ein weiteres Mal die aktuelle Situation rund um Borussia Revue passieren lassen.

Die vergangene Saison hat Borussia geschadet!

Wir schreiben nichts Neues und Überraschendes, wenn wir hier feststellen: Weiterhin sind wir heilfroh, dass die Seuchensaison 2020/21 zu Ende ist! Natürlich hat der Verein durchs Erreichen des Champions League-Achtelfinales einige monetäre Corona-Herausforderungen auffangen können. Grundsätzlich vertreten wir aber weiterhin die Meinung, dass die vergangene Spielzeit dem Klub Borussia Mönchengladbach in den meisten Belangen alles andere als gut getan hat!

In erster Linie denken wir da natürlich an die Posse um den neuen BVB-Trainer mit all ihren sportlichen und anderen Begleiterscheinungen. Marco Roses moralischer Tanz auf der Rasierklinge hat ohne Wenn und Aber eine Menge Fan-Identifikation gekostet. Und das in einer Zeit, in der sich viele aktive Anhänger aufgrund der Corona-Pandemie und zahlreicher Versäumnisse des Profi-Fußballs ohnehin nicht mehr bedingungslos zu ihrem Lieblingssport hingezogen fühlen.

Für Borussia als Verein, der immer auf die Belange der Anhänger geschaut hat, eine mehr als komplizierte Situation. Der jahrelang hervorragend funktionierende Spagat zwischen sportlicher Wettbewerbsfähigkeit, niederrheinischer Nahbarkeit und geschäftlicher Ambition stockte plötzlich. Erstmals schienen Verein und Fans nicht mehr auf einer bedingungslosen Linie zu sein! Es wurde lautstark kritisiert und Handlungen emotional begründet, Kompetenzen angezweifelt und abgesteckt, offene Briefe hin- und hergeschrieben. Eine Situation, die Erinnerungen an längst vergessene Tage Ende der 90er-Jahren und Teilen auch in den Nullerjahren hervorriefen. Zeiten, die wir eigentlich alle nie wieder erleben wollten!

Das neue Kapitel „Adi Hütter“

Deshalb sind – so hören wir es dieser Tage zumindest auch aus den Büros an der Hennes-Weisweiler-Allee – nicht nur wir froh, dass mit dem heutigen 1. Juli traditionell die vergangene Saison abgeschlossen ist und ein neues Kapitel vor der Tür steht: Denn mit dem heutigen Datum beginnt nun auch offiziell das Kapitel „Adi Hütter“ bei Borussia. Spätestens wenn sich der Österreicher morgen Mittag um 13 Uhr den Medienvertretern und Fans auf einer Pressekonferenz präsentiert, weht ein neuer Wind durch die zuletzt angestaubten Hallen im Borussia-Park. Zumindest wir MitGedacht.‘ler verbinden mit diesem 1. Juli deshalb die Hoffnung auf eine neue, alte Lust auf unsere Borussia!

Konkret hoffen wir, dass sich Adi Hütter gemeinsam mit Max Eberl wieder aufs Kerngeschäft unseres geliebten Vereins besinnt: Keine unrealistisches Traumtanzen, keine schnelle Karriereleiter, keine überfrachtenden Taktikideen. Sondern zielorientierte Arbeit – mit Fannähe und einer Menge Einsatz. Dabei kann der Kader gerne noch um Spieler reduziert werden, die diesen Weg nicht mitgehen wollen, sondern sich zu Höherem berufen fühlen. Wir finden: Bis auf vollgasgebende Typen wie Sommer, Lainer, Kramer, Stindl und Co. ist fast niemand aus der aktuellen Mannschaft unverzichtbar!

Adi Hütter in neuer Mission als „Dieter Rose“

Die Erwartung mag hoch und vielleicht auch ziemlich komplex sein, aber wir erhoffen uns von Adi Hütter nicht weniger als eine Philosophie, die uns wieder näher an Borussia bringt. Die endlich wieder identifikationsstiftend ist. Die uns endlich wieder stolze Fans dieses gigantischen Klubs werden lässt. Freilich untermauert die Aussicht auf baldige Stadionbesuche diese Hoffnung extrem und wir freuen uns riesig, bald hoffentlich wieder in der Nordkurve zu stehen (oder zu sitzen?) und unseren Klub live im Stadion zu sehen. Auch das kann aber nur positiv sein, weil es Fans, Mannschaft und Verantwortliche hoffentlich wieder enger zueinander führt.

Ohnehin sind wir uns ziemlich sicher, dass Adi Hütter mit seiner Art und seiner Herangehensweise für diese extreme Aufgaben der ideale Mann ist. Wir haben Hütter vor einigen Wochen in unserem Podcast „MitGeredet.“ mal als „Dieter Rose“ bezeichnet: Ein solider und bodenständiger Arbeiter, der alles andere als unnahbar wirkt und auf allen Stationen mit seinem aktiven Spielstil sportlichen Erfolg hatte. Wobei uns Letzteres in erster Linie wirklich nicht wichtig ist. Vielmehr geht es um die oben angesprochenen Werte und die Wiederentdeckung von Liebe und Identifikation für Borussia und unseren Lieblingssport!

Wir begrüßen Adi Hütter daher schon heute herzlichst bei Borussia Mönchengladbach und wünschen viel Erfolg sowie Glück bei unserem Herzensklub. Zünd´die Flamme wieder an, Adi! Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

Foto zu diesem Beitrag: Imago via OneFootball

11 Gedanken zu „Zünd die Flamme wieder an, Adi!

  • 4. Juli 2021 um 23:07
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    Habt ihr euch umbenannt in MitGelacht?
    „aber wir erhoffen uns von Adi Hütter nicht weniger als eine Philosophie, die uns wieder näher an Borussia bringt. Die endlich wieder identifikationsstiftend ist.“
    Habe die Sätze mal meinen Frankfurter Freunden geschickt. Die schütteln immer noch die Köpfe. Ein anderer Adi soll mal gesagt haben, wichtig sei auf‘m Platz. In diesem Sinne: Alles Gute Adi und bitte viel Erfolg!!!

    Antwort
    • 5. Juli 2021 um 7:24
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      Viele Grüße an deine Frankfurter Freunde. Nein, Namen ist gleich geblieben. Alles gute, die vier MitGedacht.‘ler

      Antwort
      • 7. Juli 2021 um 13:57
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        Liebe MitGedacht’ler,

        gibt’s eigentlich keine Möglichkeit, Quälgeister wie DocMa, Scott etc. dauerhaft zu sperren?!

        Die niveaulosen, nur auf Provokation ausgelegten Beiträge nerven auf Dauer und haben nichts mit einem konstruktiven Meinungsaustausch zu unserer Borussia und speziell zu euren Beiträgen zu tun.

        Eure geschätzte Leserschaft würde es euch danken!

        Ansonsten: macht bitte weiter so und lasst euch von diesen Klein-/Quälgeistern nicht beirren!

        VG, Daniel

        Antwort
  • 7. Juli 2021 um 5:58
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    Liebe Mitdenker,

    die Tatsache, dass der Vorname unseres neuen Trainers ADOLF lautet und nicht “Adi”, scheint ein riesiges Problem für euch darzustellen.
    Dies beweist mir die Tatsache, dass meine Kommentare, in denen ich nur seinen korrekten Vornamen nenne von euch kommentarlos gelöscht werden.
    Was kann den der Adolf dafür, wenn ihm seine Eltern diesen Namen gegeben haben?

    Dabei werfe ich euch nicht mal die Unterdrückung von Meinungen andersdenkender Leser vor, weil ich mit meiner freundlichen Begrüßung unseres neuen Trainers ADOLF Hütter keine Meinung äußere, sondern nur unter Nennung seines vollständigen Namens signalisiere, dass ich unserem Adolf eine faire Chance gebe.

    Oder seid ihr inzwischen auch auf Bildzeitungsniveau angekommen und akzeptiert nur Beiträge, die euch gefallen? (….oder solche von Usern, die euch in den Kram passen?)

    Wenn ihr erwachsen werdet, dann könnt ihr vielleicht besser nachvollziehen, wie wichtig es ist, sich (vermeintlichen) Gegenwind zu stellen, anstatt ihn wegzuleugnen – und diese Tatsache ist universell!

    Eure Praxis hat mit seriösem Journalismus genau so viel zu tun, wie z.B. Lukaschenko mit Demokratie!

    Und ihr wollt doch irgendwie auch ein wenig Journalisten sein, oder?

    In diesem Sinne also nochmal:

    Herzlich willkommen bei Borussia lieber Adolf!

    Antwort
    • 7. Juli 2021 um 14:06
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      Was sollen eigentlich die ständigen, nur auf Provokation ausgelegten Kommentare ihrerseits? Was wollen Sie damit am Ende des Tages eigentlich bezwecken?

      Wenn‘s wenigstens konstruktiv wäre! Ist es aber nicht!

      Und hier dann noch ein Auszug aus Wikipedia:

      „Seinen Vornamen erhielt er in Gedenken an seinen mit 27 Jahren früh verstorbenen Onkel, der in einer Steinlawine ums Leben kam. Hütters Großmutter überredete damals die Eltern, ihren Sohn Adolf zu nennen. Allerdings wird er immer schon mit der Kurzform Adi gerufen.“

      Es macht also gar keinen Sinn, Adi Hütter bei seinem eigentlichen Vornamen zu nennen. Außer Ihnen macht das so ziemlich keiner, außer er möchte genauso unnötig wie unsinnig provozieren!

      Antwort
    • 7. Juli 2021 um 14:07
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      Wir antworten jetzt einmal auf Deinen Beitrag, lieber Scott. Einfach, damit Du eine Antwort hast und nicht verzweifelt unsere Kompetenz in Frage stellt oder uns gar mit der Bild-Zeitung vergleichst.

      Ehrlicherweise hat das Löschen deiner Beiträge nur sehr bedingt mit der Nennung des korrekten Namen von Adi Hütter zu tun. Vielmehr geht es auf einige Beschwerden anderer User:innen zurück, die sich von Dir beleidigt, diffarmiert und sexistisch angegangen fühlen – aus unserer Sicht nicht zu Unrecht.

      Wir haben immer betont, dass wir für einen sachlich harten, aber fairen und konstruktiven Umgang auf unseren Plattformen einstehen. Das gilt leider auch für Dich – und daher werden wir in Zukunft auf Deine Beiträge verzichten. Sorry, aber man muss sich schon an Regeln halten – oder ehrenamtliche Plattformen wie unsere einfach meiden!

      Grüße und alles Gute!
      Die vier MitGedacht.’ler

      Antwort
      • 7. Juli 2021 um 20:18
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        Liebes Mitdenker Team,

        bitte zeigt mir doch mal bei meinem Beitrag (oder bei den Beiträgen, die ihr gelöscht habt) die Stelle(n), wo ich jemanden “beleidige, diffarmiere und /oder sexistisch angehe”. Ich kannn sie einfach nicht finden.

        Oder gibt es eine Regel, nach der Mann die Angestellten unseres Vereins Flo, Matze, Ibo, Bense, Köni, Ebi oder Adi nennen muss?

        Sprecht ihr die o.g. Herren auch so an, wenn ihr ihnen persönlich begegnet?

        Schade, dass die von euch genannten “User” (….nur zur Info an euch klugen Köpfe: von “user” gibt es keine maskuline oder feminine Form!) nicht den Arsch (…hiervon auch nicht, oder?) in der Hose haben, sich direkt an mich zu wenden, wenn ihnen meine Begrüßung von Adolf Hütter nicht gefällt.

        Wenn Löschen eure stärkste Waffe im Umgang mit Menschen ist, die eine eigene Meinung und einen eigenen Stil haben diese zu formulieren, dann befindet ihr euch in der Tat in etwa auf dem Niveau der Springer-Presse………..Julian Reichelt lässt grüßen!

        Liebe Grüße und viel Spass beim Löschen…..
        Scott

        Antwort
        • 9. Juli 2021 um 17:20
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          Lieber Scott,

          den Unterschied zwischen Diskriminierung und Meinungsäußerungen kennen Sie ja sicherlich. Dafür lassen Ihre Beiträge ja wenig Raum – Sie scheinen sich für sehr aufgeklärt, eloquent und gebildet zu halten.

          Diskriminierung lässt sich nicht vom Sender definieren, sondern von denen, die sich diskriminiert fühlen. Aber das wissen Sie ja sicherlich auch, so wie Sie sich über all die “klugen” Köpfe stellen.

          Löschen ist in Ihrem Fall tatsächlich die beste Waffe, auf welchem Fundament sollte man mit Ihnen diskutieren? Haben Sie schonmal mit einer Taube Schach gespielt?

          Was müssen Sie unzufrieden mit Ihrem Leben sein, das tut mir sehr Leid. Ihnen alles Gute und hoffentlich bessere Zeiten!

          Lieben Gruß

          Antwort
          • 12. Juli 2021 um 12:32
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            Ich wollte auch gerade…aber es ist alles gesagt,Danke!
            BG aus SH
            Michael

          • 13. Juli 2021 um 6:06
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            Bester Lothar,

            meine Frage ist mit Ihrem Vortrag aber noch nicht beantwortet.
            In welcher Textstelle habe ich denn nun irgendeinen Empfänger diskriminiert?
            Da schweigt des Sängers Höflichkeit.

            Nun gut, es ist halt sehr oft im Leben so, dass nur noch Allgemeinplätze kommen, wenn sich keine Fakten finden lassen!

            Herzliche Grüße
            Scott

  • 11. Juli 2021 um 8:42
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    Tja, Scottilein läuft einfach nicht rund.
    Ausgeprägte narzisstische Züge, die es zu ignorieren gilt.

    Entspannten Sonntag!

    Antwort

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